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NATO
15Apr

Polizeistrategie beim NATO-Gipfel

Die baden-württembergische CDU feiert sich seit dem 4. April quasi permanent für den NATO-Gipfel. In der „Aktuellen Debatte“ des Landtags am 22.04.2009 soll dem wegen Wattestäbchen und Informationspannen beim Amoklauf in Bedrängnis geratenen Innenminister Rech zu Hilfe geeilt werden. Der Polizeieinsatz beim NATO-Gipfel soll strahlende Ablenkung und Entlastung bringen. Dabei muss klar sein: Die weiträumigen Sicherheitsmaßnahmen auf deutscher Seite waren weit überzogen. Es gibt keinen tatsächlichen Anhaltspunkt dafür, dass gewalttätige Demonstrationen deswegen verhindert werden konnten. Aufrufe, Strategie usw. der Verantwortlichen für den Baden-Badener Sternmarsch und den baden-württembergischen Ostermarsch waren im Gegenteil auf klar friedliche Aktionen ausgelegt. Es gab auf deutscher Seite  keinen Plan, gewalttätig zu demonstrieren.

Es gibt auch keinen Anhaltspunkt dafür, dass die französische Polizei im Vorfeld demgegenüber „zu lasch“ gewesen sei und dass deswegen sich Straßburg zum Magnet für gewalttätige Demonstranten entwickelt hat. Dort waren die Sicherheitsmaßnahmen kein bisschen weniger scharf. Im Gegenteil: Es war bekannt (und trat so ein), dass die französische Polizei sehr viel härter bei Störungen vorgehen würde.Die Anwesenheit von über 16.000 Sicherheitskräften (deutlich mehr als angekündigt, Bundespolizei, Bundeswehr, Sonderkräfte nicht eingerechnet) im weiträumigen Bereich Baden-Baden/Kehl seit 2.4.09, Hunderte von Absperrungen, Kontrollzonen, groß angelegte Kontrollen überall haben eine klar abschreckende Wirkung entfaltet. Sowohl am 3. als auch am 4.4.09 wurden jeweils zahlreiche Menschen daran gehindert, an den Demonstrationen teilzunehmen, gab es stundenlanges Warten und Aufhalten an Kontrollpunkten, selbst da, wo zuvor keine Sicherheitszonen mit Einschränkungen angekündigt waren. Die Demonstrationen wurden auch auf deutscher Seite großflächig gefilmt. In dieser Form hat das keine Rechtsgrundlage (Rechtsprechung BVG):   Die Einschränkungen der Freizügigkeit für Anwohner in Baden-Baden und Kehl waren weit überzogen. Die Leute trauten sich in aller Regel nicht dagegen aufzubegehren, auch, weil sie keine Chance sahen und die Nachteile wegen der Befristung relativieren konnten. Natürlich gab es auch viele, denen es vor Stolz über das Ereignis nichts ausmachte.

Der Satz aus einem vor Ort entstandenen Rap „Die NATO feiert ihren Gipfel und nimmt die Gastgeber als Gefangene“  trifft es daher.


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07Apr

Nato-Gipfel: außer Spesen nix gewesen

Die Karawane der Staats- und Regierungschefs hat Baden und das Elsass verlassen. Zeit für eine erste kurze inhaltliche Bewertung des Nato-Gipfels: 60-jähriges ausgiebig gefeiert & mit viel Tschingdarassabum ist Frankreich jetzt wieder bei allem formal mit am Tisch.

Wie befürchtet standen beim Gipfel mehr die Jubiläumsfeierlichkeiten und die Fotosymbole, als die notwendigen inhaltlichen Debatten über die Zukunft des Bündnisses auf der Tagesordnung. Und diese Debatte wäre dringend notwendig. Mit seiner aktuell gültigen Strategie passt die Nato nicht in die Welt nach dem Kalten Krieg. Gleichzeitig könnte sie – bei klarem Bekenntnis zu Völkerrecht und UN – als transatlantische Klammer, als Rückversicherung & Garant für Sicherheit innerhalb der Mitgliedsstaaten sowie als Akteur für neue, weitreichende Abrüstungsinitiativen einen positiven Beitrag für eine friedliche Entwicklung leisten – mindestens kurz- und mittelfristig. Aus grüner Sicht braucht es dazu dringend eine breit und offen geführte Reform- und Selbstverständnisdiskussion unter den Partnern.

Die Bundeskanzlerin hat es in Straßburg/Kehl/Baden-Baden versäumt, als Gastgeberin zusammen mit den anderen europäischen Regierungschefs eigene Akzente zu setzen und Dissens und Interessenkonflikte offen zu thematisieren. Die Nato-Strategiedebatte wurde formal eröffnet, aber inhaltsleer und erstmal den Arbeitsgruppen überlassen.

So blieb es auf dem Gipfel eine One-Man-Show von US-Präsident Barack Obama:
- Die Nato-Partner begrüßen das neue Afghanistan-Konzept der USA. Und Merkel freut sich, weil sich mehr europäisches Denken darin findet, ohne dass es einen erkennbaren europäischen Debattenbeitrag gab. (Außerdem: wie sieht der deutsche Beitrag für mehr zivilen Aufbau aus? Dröhnendes Schweigen bei Merkel.) Ebenso ungenutzt die Chance mit der neuen Strategie endlich die Kampfmission „Enduring Freedom“ und ihre schädliche Wirkung auf den Wiederaufbau zu beenden oder wenigstens offen zu thematisieren.
- Obama verkündet (außerhalb des Nato-Gipfels!) die Vision „Welt ohne Atomwaffen“, während Merkel an ihrer Nuklearen Teilhabe (= Verfügbarkeit US-amerikanischer Atomwaffen auf deutschem Gebiet zum Einsatz durch deutsche Tornado-Flugzeuge) und Sarkozy an seinen Atomwaffen kleben. Und die Debatte darüber, dass die nukleare Erstschlagsoption schnellstens aus der Nato-Strategie verschwinden muss: Fehlanzeige!
- Zum Verhältnis mit Russland wurden die verschiedenen Positionen und Bedrohungswahrnehmungen kaum ausgetauscht und die schönen, von Obama mit Medwedew verabredeten Absichtserklärungen nun auch gemeinsam unterschrieben. Nicht einmal zum gleichzeitigen Festhalten der USA an der umstrittenen Raketenabwehr in Europa erfolgten kritische Anmerkungen der Europäer.

Mit dem einzigen Akzent der Kanzlerin, nämlich dem Durchdrücken des dänischen Regierungschefs Rasmussen als neuen Nato-Generalsekretär, landet sie fast ein richtiges Eigentor. Obwohl die Mehrheiten bis zum Schluss ungewiss waren, macht sie Rasmussen offensiv zu ihrem Kandidaten. Sie muss am Ende dankbar sein, dass erneut Obama sie rettete, indem er die Zustimmung der Türkei mit Sonderposten und Extraaufgaben erkaufte. Wer die internen Regeln kennt, der weiß, dass Merkel dafür einen Preis zahlen müssen wird. Dass Ganze, obwohl der Däne der einzige verblieben treue Bush-Fan in Europa ist. Ob gerade er der richtige Kandidat ist, um eine zukunftsfähige Reform der Nato anzustoßen? Die Skepsis überwiegt deutlich…

Merkel, Sarkozy & Co haben eine Chance vertan die überfälligen Debatten anzustoßen und eigene Initiativen einzubringen. In der Amtszeit von Präsident Bush konnte man sich immer darauf zurückziehen, dass er eh macht was er will. Wir alle freuen uns, dass in den USA nun ein neuer Wind weht und viele Fehler der Vorgängerregierung als solche begriffen werden. Offenkundig war und ist man in Berlin, Paris und den anderen europäischen Hauptstädten aber überhaupt nicht darauf vorbereitet, dass eine neue US-Administration bereit ist europäische Vorschläge aufzugreifen.
Oder warum sonst hat man auf genau solche Vorschläge verzichtet und sich auf die Boy-/ Girlgroup für Fototermine mit dem US-Präsidenten reduziert?
Schade!


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05Apr

Eindrücke vom Ostermarsch

Anreise mit ÖPNV, Regionalexpress bis Appenweier, Umsteigen in den Bus:
Empfang mit massiven Polizeikräften, Einzelkontrolle, intensive Leibesvisitation, Rucksackkontrolle.
Dann Umsteigen in den Linienbus, der vor der Autobahnbrücke über die A5 angehalten wird. Gerade fährt der Konvoi über die A5 von Baden-Baden nach Kehl, daher darf niemand über die Brücke fahren. Komischerweise ist die A5 Richtung Norden frei, es herrscht normaler Verkehr. Verstehe das wer will.
Der Stau wird von Polizeifahrzeugen überholt, unter denen sich auch ein Fahrzeug der Feldjäger mit Y-Kennzeichen befindet – …der Einsatz der Bundeswehr im Inneren, grundgesetzwidrig – längst Realität!

Kurz vor Kehl: keine Zufahrt zur Stadt, es gibt keine Auskünfte, warum nicht. Er als Sylvia ihren Abgeordnetenausweis zückt, erfahren wir wenigstens, dass gerade Fototermin ist und daher gar nichts geht.

Ankunft am Kundgebungsplatz, dann anschließend relativ flott. Andere Busse werden ins Industriegebiet umgeleitet, die Fahrgäste einzeln kontrolliert. Das haben wir schon hinter uns, daher drehen wir – wohl versehentlich – eine Runde, müssen aber nicht mehr raus. Dann Endstation und 10 Minuten Marsch zum Kundgebungsplatz. Überall Polizei, aus allen Bundesländern. Für die Hamburger ist der Ausflug nach Kehl wahrscheinlich eine Reise in den Frühling….

Habe mich als Ordner angemeldet, damit die von der Polizei widerrechtlich geforderte Liste mit 50 Ordnern voll wird. Kundgebung kann erst beginnen, als 50 Leute angegeben sind. Auflagen: keine Klobürsten, keine Spritzpistolen, keine Schminke im Gesicht, keine Hunde. Nachfrage beim Deeskalationsteam, was das denn soll: er weiß auch keine Antwort.

Nebenan Feuerwehrgebäude. Auf einmal fährt eine Leiter hoch, auf der Plattform mehrere Personen mit Kameras, die die Menge fotografieren. Der darauf angesprochene Polizist: das ist die Feuerwehr, nicht die Polizei…

Insgesamt sind wir vielleicht 30 Grüne und Grüne Jugend.

Als der Ostermarsch endlich beginnt, ist die Polizeipräsenz sehr massiv. Eine kleine Gruppe von „schwarzem Block“ wird widerrechtlich ohne Anlass gefilmt. Der Polizist hört erst auf, nachdem ich ihn fotografiere. Solche Vorfälle passieren andauernd. Wer die Demo verlässt, muss den Rucksack kontrollieren lassen, wer zurückkommt, ebenfalls. Ein Vater kann mit dem weinenden Kind an der Hand den Zug nicht verlassen, erst nachdem Gisela und ich einschreiten kommt er raus – um an der nächsten Sperre zu scheitern. Kein Eis für’s Kind – das Ende der Freiheit, widerrechtlich durch deutsche Polizei durchgesetzt.

Der Zug stockt, nachdem wir ein große Rauchwolke aus Richtung der Rheinbrücke sehen. Nach und nach verteilt sich dann die Demo auf der Straße zur Brücke gegenüber dem Bahnhof. Kein Vorwärtskommen mehr. Sylvia, Christian und eine linke MdB und Tobias Pflüger verhandeln. Letztendlich ist ihnen aber kein Erfolg beschieden. Christian berichtet über den Lautsprecherwagen von den Vorkommnissen u. a. , dass die französische Polizei keine Löschversuche unternommen hätte, obwohl im Hotel Menschen waren.

Wir beschließen auszuharren und bleiben bis zur Abschlusskundgebung. Keine Randale, alles friedlich. Lediglich in der ersten halben Stunde, als der Ostermarsch gestoppt war, konnte eine angespannte Stimmung wahrgenommen werden. Aber sie verfliegt. Am Ende rückt auch die Polizei nach und nach ab. Ein kleines Häufchen schwarz angezogener Jugendlicher versucht, vermummt zu provozieren. Sie werden ignoriert – und ziehen früh unvermummt von dannen.

Fazit: wenn die NATO/Regierung es will, endet der Rechtsstaat. Deutsche Polizisten begehen Rechtsbrüche – ohne jegliches Unrechtsbewusstsein. Über friedliche Demonstrationen wird nicht berichtet…..

Zweitverwertung unter albgau.blog.de


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02Apr

Gipfel der Zumutungen

Alex Bonde mit örtlichen Grünen an der Pasarelle

Am Dienstag habe ich das sich schließende Zeitfenster genutzt, um einen letzten Blick über den Rhein zu werfen, bevor der NATO-Gipfel alle Tore schließt. Die Fehlplanungen der Kanzlerin haben heftige Auswirkungen für die Anwohner und eine ganze Region.

Eigentlich müsste es beim Nato-Gipfel in den nächsten Wochen darum gehen: wie ändert das Bündnis seine Strategie? Wann bekennt sie sich bedingungslos zum Völkerrecht und den Vereinten Nationen? Welche Abrüstungsinitiativen startet die Nato und wann geht sie mit einer Änderung ihrer Nuklearstrategie mit einem guten Beispiel voran? Ein Gipfel dieser Thematik wäre nur zu begrüßen, auch wenn dabei Sicherheitsvorkehrungen für die anreisenden Staatsgäste notwendig wären.

Die Gipfel-Realität sieht anders aus: Merkel bastelt an einer Jubelfeier und liefert sich mit dem französische Präsident einen Wettbewerb, wer mehr Pomp und Tralala inszeniert bekommt. Schon die absurde Aufteilung des Gipfels auf 3 Standorte (Baden-Baden, Kehl, Straßburg) stammt aus dieser Logik. Diese Entscheidung ist teuer erkauft: Sicherheitsaufwand, Kosten und Einschränkungen für die Bevölkerung steigen massiv.

Beispiel Merkelschen Symbol-Wahns: der 10-minütiger Fototermin auf der Fußgängerbrücke zwischen Kehl und Straßburg – das wahrscheinlich teuerste Klassenfoto der Menschheitsgeschichte. Hochsicherheitstrakt für 700 Bewohner der Kehler Insel, polizeilich verordnetes Ausgehverbot, Gassi-Gehen nur mit persönlicher Polizeieskorte, „Bitte halten sie sich von Fenstern fern“…

Die Frage, ob die Bundesregierung die aus der 3-Orte-Entscheidung entstehenden Sicherheitsvorkehrungen für verhältnismäßig hält, wird vom Bundesinnenministerium beantwortet mit: mit den Sicherheitsmaßnahmen habe der Bund ja schließlich nichts zu tun und der Brückengang sei ein Symbol der deutsch-französischen Freundschaft.
Aha? Zur Feier wurden dann zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder Grenzkontrollen eingeführt.

Die weiteren Kuriositäten des Gipfels sind zahlreich:

- Die Sperrung von Autobahn und Bundesstraßen zum Transport der Staatsgäste zwischen den weit auseinander liegenden Gipfelorten findet direkt zum Beginn der Osterferien in 10 Bundesländern statt und betrifft mit der A5 die Hauptverbindungsstrecke in die Schweiz und nach Italien. (Terminentscheidung: Kanzlerin Merkel). Die Verkehrsexperten der Polizei warnen vor 50km Stau und großräumig verstopften Straßen in der ganzen Region.

- In Baden-Baden werden für eine mögliche Kurzvisite von Obama im Rathaus in einer Blitzaktion 10 Bäume auf dem Rathausplatz entfernt und die Pflastersteine frisch verlegt. Begründung: Sonst hätte die kurzfristig angeforderte Ehrenformation der Bundeswehr nicht genug Platz gehabt.

- Viele Firmen in der Region schließen rund um den Gipfel: Das Daimler-Werk in Rastatt hatte gerade die Kurzarbeit beendet, schliesst nun den ganzen Freitag. Der Kehler Caravanproduzent Bürstner hätte zwar vor Ostern traditionell viel Geschäft, schließt aber gleich die ganze Woche vor dem Gipfel, da der Zugang der z.T. französischen Belegschaft und der An- und Abtransport von Waren durch die Sicherheitskontrollen nicht gewährleistet werden kann. Ein tolles Signal in der Wirtschaftskrise…

- Das BKA hat erst wenige Tage vor dem Gipfel den italienischen Regierungschef von der Bühlerhöhe in die Innenstadt von Baden-Baden verlegt. Zur Kompensation des Hoteliers wurden nun auf Steuerzahlerkosten Polizeieinheiten in die Nobelherberge einquartiert (offenbar inkl. der für Berlusconi reservierten Präsidentensuite).

- Auf dem Gipfel wird auch wieder betont werden, wie wichtig der zivile Aufbau in Afghanistan ist, besonders der Polizeiaufbau sei wichtig und zu verbessern. Doch für anderthalb Tage Nato-Gipfel wird ein Vielfaches an Polizeistunden verbraucht, als deutsche Polizisten im gesamten Jahr 2008 an Polizeiausbildung in Afghanistan abgeleistet haben.

Mehr Hintergrund und Abgeordnetenanfragen zum Thema

Infos der Bundestagfraktion


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31Mrz

Grünzeug am Mittwoch 008: NATO-Demo in der Straßenbahn

Aus gegebenem Anlass bereits heute: Wer viel mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs ist, kommt nicht umhin, so manches Gespräch mitzuhören. Bei manchen Unterhaltungen würde ich allerdings am liebsten aufspringen und dazwischenrufen: „Das stimmt ja überhaupt nicht – was erzählen Sie denn da für einen Blödsinn!“. Mache ich aber nicht (dafür ist das Internet da).

Sitzen da also drei Frauen, wohl Verkäuferinnen in der Freiburger Innenstadt:
- „Wir mussten alle früher gehen, wurden nach Hause geschickt. Nur die Männer sollten bleiben.“
- „Ja, das war ja schrecklich. So ein Polizeiaufgebot. Da konnte man richtig Angst bekommen.“
- „Als wir gestreikt hatten, da sind wir ja auch mit zwei Hansele ausgekommen.“
- „Die Demo-Organisatoren, die müssten herangezogen werden, für den ganzen Aufwand zu zahlen. Warum machen die sowas auch?“

Was bestellen die blöden Demo-Organisatoren auch so viele PolizistInnen. Hier der Punkt, an dem ich … Was war passiert? Am Montag wurde in Freiburg die „Verwüstung durch 3000 Chaoten“ (BILD) gegeben. Tatsächlich: eine harmlose Demo zum NATO-Gipfel. Allerdings setzte nicht nur BILD auf Panikmache. Wer gestern in die Stadt ging, fand sich im fleischgewordenen Sicherheitsstaat wieder. Bestellt hat das martialische wie unnötige Polizeiaufgebot der Innenminister, bezahlt „der Steuerzahler“.

So geht’s nicht! Da kann ich unserem Landesvorstand nur recht geben!


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