Weiter zum Inhalt
Frauen
09Mrz

Grüne Aktivitäten zum Weltfrauentag

Zum diesjährigen Weltfrauentag waren wir Grünen wieder auf den verschiedenen Ebenen aktiv. Meine Co-Vorsitzende Petra Selg nahm sich das Thema Lohngerechtigkeit vor. Es ist völlig unverständlich, warum Frauen für gleichwertige Arbeit immer noch rund 23% weniger Lohn erhalten als Männer.

Brigitte Lösch, die frauenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, setzte sich für mehr Frauen in den Kommunalparlamenten und in Führungspositionen ein und fordert: „Die Zeit der hehren Worte ist vorbei. Wir wollen Taten sehen!“ Die Landtagsfraktion lud in diesem Zusammenhang letzte Woche ein zum Thema „Der gläserne Aufzug – warum bleiben die Frauen stecken?“, um deutlich zu machen, dass wir nicht zufrieden sind mit nur 18% Frauen in den Führungsetagen des Landes.

Die Grüne Jugend mahnte  an, dass eine demokratische Gesellschaft ohne tatsächlich realisierte Geschlechtergerechtigkeit unvollständig bleibt. Mit einer Aktion in Karlsruhe unterstrichen sie dieses Anliegen.

Aber auch die Grünen Männer setzten unter dem Motto „Genderpolitik ist jedermanns Sache“ Zeichen: Eine ganze Reihe von Landesvorsitzenden, Bundes- und Kommunalpolitiker fordern auf Inititative von Jan Philipp Albrecht die Männer zu mehr Engagement für Gleichstellungspolitik auf. Mir hat dieser Aufruf sehr zugesprochen – und deswegen gehöre ich auch zu den Unterzeichnern.

Viele Grüne haben im gesamten Bundesgebiet Veranstaltungen besucht und durchgeführt – auch in Backnang, wo beispielsweise die desiginierte Bundestagskandidatin Ulrike Sturm mit dabei war.

Welche Veranstaltungen gab es bei Euch anlässlich des Weltfrauentags? Schreibt doch bitte mittels  der Kommentarfunktion, was es im Land noch alles stattfand!


Artikel versenden: Post to Facebook Post to Twitter       Artikel kommentieren: 2 Kommentare

09Feb

Genial getrickst

Ich war schon bei der Ankündigung des Berichts über den Frauenanteil in den baden-württembergischen Kommunalparlamenten gespannt: Wie würde wohl Carmina Brenner, Leiterin des statistischen Landesamtes und ehemalige CDU-Landtagsabgeordnete, den miserablen Frauenanteil der CDU in den Gemeinderäten im Land schön reden. Schließlich sind nur klägliche 16,8 Prozent der CDU-GemeinderätInnen weiblich.

Erstens: Brenner rechnet in Ihrer Statistik alle alternativen Listen den Wählervereinigungen zu.
Zweitens: Brenner benennt nicht den Frauenanteil der Parteien und Listen, sondern den Anteil der Parteien an allen gewählten Frauen.

Die Folge dieser statistischen Spielchen: Da die CDU nun mal die Partei mit den meisten Mandaten ist, sieht ihr Beitrag von 25 Prozent aller weiblichen Gemeinderätinnen gar nicht so schlecht aus. Ganz anders bei uns Grünen: Weil wir landesweit weit weniger Mandate haben, und uns die Alternativen Listen auch noch rausgerechnet wurden, kommen wir gerade mal auf marginale sechs Prozent aller gewählten Frauen.

Deshalb: Nebelkerzen verscheuchen und Spot on auf die Fakten:

  • Frauenanteil bei den Grünen in den Gemeinderäten: 44,6 Prozent
  • Frauenanteil bei der CDU: 16,8 Prozent
  • Frauenanteil im Landesdurchschnitt: 21 Prozent

Wer ernst machen will mit Halbe-Halbe macht’s wie wir: Quotierte Listen! Das würde auch Carmina Brenner die Tricksereien mit den Zahlen ersparen.


Artikel versenden: Post to Facebook Post to Twitter       Artikel kommentieren: 27 Kommentare

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
45 Datenbankanfragen in 0,975 Sekunden · Anmelden