Heute mal wieder in Berichtsform, denn die letzte Woche war voll toller Begegnungen. Z.B. letzten Samstag bei der Landesmitgliederversammlung der Humanistischen Union in Freiburg. Da waren zwar nicht die Massen, aber eine tolle Spannbreite von der jungen Jurastudentin bis zu über 60-Jährigen, deren Leidenschaft im Einsatz für Bürgerrechte noch deutlich zu spüren ist. Und diese überschaubare Gruppe bewegt enorm viel. Weiter so!
Sonntag dann im Nachtzug nach Berlin zum Treffen mit dem Bundesvorstand. Wir waren uns im Ausblick auf die Landtagswahl in Baden-Württemberg einig: Die Aussichten sind gut, wir spüren deutlichen Rückenwind. Nachdem nun gute Abstimmung und Unterstützung vereinbart sind, kann doch nichts mehr schief gehen, oder? Nein, nein, wir sind erst am Anfang des Wahlkampfes, aber wie sagt man bei Grüns so gern: Wir sind gut aufgestellt.
Montag abend dann weiter nach Hamburg, dort haben Chris, Harald und ich erst mal getestet, wie lange der ÖPNV so im Einsatz ist. Also ehrlich, die S-Bahn ist nicht ausdauernd genug für zwei ausgehfreudige Schwaben und eine Badenerin!
Dienstag ausführliches Gespräch mit dem Hamburger Vorstand. Ich bin nun sehr zuversichtlich, was den Volksentscheid im Sommer angeht. An Engagement, Überzeugung und Professionalität der Grünen mangelt es jedenfalls nicht.Über Speicherstadt und Landungsbrücke ging es dann zur LaVo-Sitzung der Hamburger_innen u.a. zu Fahrradkonzeption, Volksentscheid und Menschenkette gegen den Ausstieg aus dem Atomausstieg. Inzwischen ganz ungewohnt, in einer grünen Vorstandssitzung einfach nur dabei zu sein. Auch mal wieder nett. Ebenso wie der Ausklang in der Kneipe um die Ecke danach. Richtig spannend, mal mit jemand von der Schülervertretung Hamburg (die haben ein allgemein politisches Mandat!) zu reden, oder genaueres zum Ausbau der Stadtbahn dort zu hören und Erfahrungen zu vergleichen. Fazit: Manches ist genau gleich, anderes ganz anders ;). Wir würden z.B. auch gerne mal für abends zur Landesmitgliederversammlung laden.
Mittwoch dann bei „Meine Kampagne“. Sehr spannend. Danach zog es dann die beiden Männer gleich gen Süden, mich ins Schanzenviertel und erst danach mit einem T-shirt mehr wieder zurück nach Ba-Wü. Dank Deutsche Bahn mit etwas Nervenanspannung rund um Frankfurt, aber schließlich doch noch rechtzeitig zur letzten Straßenbahn um 0.35 Uhr in Freiburg.
Wo am Donnerstag dann u.a. dringend der Kühlschrank für Ostern gefüllt werden musste.
Der heutige Freitag stand dann ganz im Zeichen des „Mails abarbeiten“, da geht schon ein guter halber Tag dabei rum. Besonders, wenn einem zum Schluss noch einfällt, dass die Kolumne wieder fällig ist…
Aber nun ist Feierabend, frohe Ostern und denkt dran: Kein Ei mit der Drei!
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