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	<description>Blog der Grünen Baden-Württemberg: Grüne Politik im Ländle</description>
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		<title>Terminhinweis und Diskussionsforum für: Leben im Netz &#8211; zwischen Datenschutz und Chancen des Internets</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 10:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Andreae</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Innen, Demokratie & Recht]]></category>
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		<description><![CDATA[am Donnerstag, den 23. September ab 18 Uhr in der Jackson Pollock Bar unterm Freiburger Stadttheater In den letzten 15 Jahren hat sich das Internet von der digitalen Spielwiese zur digitalen Öffentlichkeit entwickelt: weltweite elektronische Kommunikation, Soziale Netzwerke, Mobiles Internet. Gehen wir mit persönlichen Daten zu unüberlegt um? Wie viel Macht erlangt der Staat durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>am Donnerstag, den 23. September ab 18 Uhr in der Jackson Pollock Bar unterm Freiburger Stadttheater</strong></p>
<p><a href="http://blog.gruene-bw.de/2010/09/02/terminhinweis-und-diskussionsforum-fuer-leben-im-netz-zwischen-datenschutz-und-chancen-des-internets/postkarte_leben-im-netz-1/" rel="attachment wp-att-2146"><img src="http://blog.gruene-bw.de/wp-content/uploads/2010/09/Postkarte_Leben-im-Netz-1-281x200.jpg" alt="" width="281" height="200" class="alignright size-medium wp-image-2146" /></a></p>
<p>In den letzten 15 Jahren hat sich das Internet von der digitalen Spielwiese zur digitalen Öffentlichkeit entwickelt: weltweite elektronische Kommunikation, Soziale Netzwerke, Mobiles Internet. Gehen wir mit persönlichen Daten zu unüberlegt um? Wie viel Macht erlangt der Staat durch Vorratsdatenspeicherung und ELENA? Nicht erst seit Google Street View müssen unsere Daten geschützt werden. Andererseits stecken große Chancen im E-Commerce, nicht nur bei Marketing und Vertrieb sondern auch in Produktion und Management.</p>
<p>Andreae diskutiert mit der Medienpädagogin Dr. Friederike Siller, die sich für einen bewussten Umgang mit dem Medium Internet einsetzt und Dr. Konstantin von Notz MdB, Rechtsanwalt und innen- und netzpolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion. Er regt angesichts der enormen Potentiale und Bedeutung von Google Street View eine Beteiligung der Öffentlichkeit an den Gewinnen an. </p>
<p>Wie seht ihr die Rolle der Politik im Umgang mit dem Netz? Wo liegen die sozialen Chancen? Wo die wirtschaftlichen? Hat Internet unsere Gesellschaft bereits revolutioniert? </p>

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		<title>Freitags aus Freiburg Nr. 32: Wieder da, dafür der Nordflügel (fast) weg.</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 11:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Krebs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitags aus Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder ging ein Kalkül der Stuttgart 21 Befürworter_innen nicht auf: Sie hatten offensichtlich gehofft, in der Sommerpause ohne allzuviel Widerstand mit dem Abriss des Nordflügels des Stuttgarter Hauptbahnhofs Fakten schaffen zu können. Trotz Sommerferien stehen aber immer mehr und beeindruckend viele Bürger_innen bereit, um ihren Widerstand gegen die Tieferlegung des Bahnhofs laut und deutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder ging ein Kalkül der Stuttgart 21 Befürworter_innen nicht auf: Sie hatten offensichtlich gehofft, in der Sommerpause ohne allzuviel Widerstand mit dem Abriss des Nordflügels des Stuttgarter Hauptbahnhofs Fakten schaffen zu können. Trotz Sommerferien stehen aber immer mehr und beeindruckend viele Bürger_innen bereit, um ihren Widerstand gegen die Tieferlegung des Bahnhofs laut und deutlich zu machen.</p>
<p>Ich möchte hier gar nicht alle Argumente gegen das Projekt wiederholen, nur einen Aspekt aufgreifen: Es sei nun zu spät für Protest. So heißt es von Drexler und Co., nun sei das Projekt halt unumkehrbar, da könnten noch so viele protestieren. Das klingt dann ein bisschen so, als hätte mensch noch was ändern können, wäre man nur früher wach geworden. Aber stimmt das denn? 2007 waren die Verträge noch nicht unterzeichnet und dennoch wurde in Stuttgart der von 61.000 Bürger_innen geforderte Bürgerentscheid abgelehnt. Auch er sei damals, so leider durch Gerichtsentscheid bestätigt, formal zu spät dran gewesen.</p>
<p>Kann es eigentlich sein, dass ein Projekt fortlaufend nachjustiert wird, die Kosten immer neue Dimension annehmen, aber die Zeitspanne für Bürgerbeteiligung irgendwann vor längerer Zeit abgelaufen ist und bleibt? Juristisch korrekt ist das wohl, politisch sinnvoll wäre aber, einen derart hartnäckigen und massiven Protest nicht ins Leere laufen zu lassen. Wenn ein Bürgerentscheid nicht mehr möglich ist, könnte sich die Politik verpflichten, sich dem Votum einer Bürgerbefragung zu stellen.</p>
<p>Das aktuelle Projekt S 21 muss sich mit seinem gestiegenen finanziellen Rahmen und der geänderten verkehrspolitischen Lage (Güterverkehr, Hochgeschwindigkeitszüge mit zwei Triebwägen&#8230;) eine neue politische Legitimation erwerben. Dafür Raum zu geben, wäre klug und angebracht. Also: Her mit einem Moratorium!</p>

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		<title>Merkel besucht Atomkraftwerk</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 07:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gisela Splett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt, Klima & Energie]]></category>
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		<description><![CDATA[Was will uns die Kanzlerin mit den Bildern aus dem Atomkraftwerk Lingen sagen? Merkel zwischen dem einen Kopf größeren RWE-Chef und dem eon-Chef. Und RWE-Chef Grossmann darf dann auch noch sagen, dass man „in den nächsten Wochen intensiv miteinander sprechen“ werde und dass es dann Ergebnisse geben werde, mit denen beide Seiten leben können, dessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was will uns die Kanzlerin mit den Bildern aus dem Atomkraftwerk Lingen sagen? Merkel zwischen dem einen Kopf größeren RWE-Chef und dem eon-Chef. Und RWE-Chef Grossmann darf dann auch noch sagen, dass man „in den nächsten Wochen intensiv miteinander sprechen“ werde und dass es dann Ergebnisse geben werde, mit denen beide Seiten leben können, dessen habe man sich versichert. Absurde Verhandlungen sind das – bei der Laufzeitverlängerung geht um viel Geld, um Sicherheitsrisiken, um wachsende Atommüllmengen und um die Frage, wie ernst es die Regierung meint mit dem Ausbau der Erneuerbaren. Dass die Bundesregierung das alles einvernehmlich mit den Energiekonzernen aushandeln will, lässt tief blicken.<br />
Einziger positiver Nebeneffekt des gestrigen Kanzlerin-im-Atomkraft-Werk-Termins: man kann ihn als Beitrag zur Mobilisierung für die Anti-Atom-Demo am 18.09. in Berlin werten. </p>

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		<title>Grünzeug am Mittwoch 081/082: Wurzelwerken</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 10:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Westermayer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kleiner Hinweis darauf, dass noch bis 31.08. im Wurzelwerk Anregungen zum Entwurf für das Landtagswahlprogramm gemacht werden können. Ich habe vorgestern mal gezählt und festgestellt, dass zwar 160 Leute angemeldet sind (bei etwa 7000 Mitgliedern), dass von denen aber nur ungefähr 30 was geschrieben haben &#8211; und da sind nochmal einige dabei, die als Mitglieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleiner Hinweis darauf, dass noch bis 31.08. im <a href="http://wurzelwerk.gruene.de/">Wurzelwerk</a> Anregungen zum Entwurf für das Landtagswahlprogramm gemacht werden können. Ich habe vorgestern mal gezählt und festgestellt, dass zwar 160 Leute angemeldet sind (bei etwa 7000 Mitgliedern), dass von denen aber nur ungefähr 30 was geschrieben haben &#8211; und da sind nochmal einige dabei, die als Mitglieder der Wahlprogrammkommission oder als MdLs Stellung zu Kommentaren genommen haben. (Nebenbei: 2/3 Männer).</p>
<p>In anderen Worten: Wer seine oder ihre Meinung zum Wahlprogramm äußern will, und möchte, dass diese auch wahrgenommen wird, hat dazu im Wurzelwerk in den nächsten Tagen noch Raum &#8211; und sollte diesen nutzen.</p>
<p>Wie das geht? Dazu musst du Mitglied im Wurzelwerk sein (sind alle Grünen automatisch, aber manche haben ihre Anmeldedaten weggeworfen oder angeklickt, nicht an den Community-Funktionen teilnehmen zu wollen) und musst dann <a href="https://wurzelwerk.gruene.de/group/grune-bw/">der Gruppe Grüne-BW</a> (nur sichtbar, wenn im Wurzelwerk angemeldet) beitreten. Dort gibt es ein <a href="https://wurzelwerk.gruene.de/group/grune-bw/forum/">Forum</a> (nur für Gruppen-Mitglieder sichtbar), in dem Kommentare zu den sechs Wahlprogrammkapiteln abgegeben werden können. Also ran!</p>
<p>[Nachtrag: das ist nur die halbe Wahrheit, wie ich gerade festgestellt habe &#8211; mehr ganz unten]</p>
<p>Soweit die Aufforderung, sich aktiv am Wurzelwerken zu beteiligen. Wir haben jetzt diesen Weg gewählt, und die Chance, sich einzubringen, sollte jede/r nutzen. Für die Zukunft bin ich mit der Lösung der Programmdebatte in einem (Wurzelwerk-)Forum allerdings nicht zufrieden. Rheinland-Pfalz macht ein <a href="http://www.gruene-rlp.de/landtagswahl-2011/infos-zum-wiki/">Wiki</a>, Bayern hat ein <a href="http://antraege.gruene-bayern.de">Antragstool</a>, die Piraten <a href="https://lqfb.piratenpartei.de/">probieren&#8217;s</a> mit <a href="http://liquidfeedback.org/">LiquidFeedback</a>. </p>
<p>Was ich mir vorstellen könnte, wäre ein System, das die Zugangsdaten vom Wurzelwerk nutzt (Netzbegrünung e.V. hat dazu mit <a href="https://www.netzbegruener.in/">netzbegruener.in</a> eine OAuth-Umsetzung erstellt), und das dann von der Funktionalität her eine Mischung aus dem bayrischen Antragstool (Kommentare zielgenau &#8222;neben&#8220; bestimmte Programmteile stellen) mit Co-Working-Funktionen anbietet (also Raum, wo mehrere Leute z.B. zusammen einen Änderungsantrag erarbeiten können &#8211; z.B. im Sinn von Etherpad &#8211; und wo es auch Abstimmungs- und &#8222;Hintergrundkommunikations&#8220;-Tools gibt. Damit meine ich die Möglichkeit, anderen Aktiven z.B. eine Nachricht zu schicken: schaut mal, da soll was geändert werden, ich sehe das anders, lasst uns mal überlegen, wie wir da agieren.</p>
<p>Ich habe mich Anfang des Jahres mal dafür ausgesprochen, das Wurzelwerk für die Programmdebatte bei uns zu nutzen &#8211; allerdings unter dem Eindruck, dass es möglich wäre, die Funktionalität des Wurzelwerks zu erweitern (das geht nicht kostenlos, aber für irgendwas muss ein Wahlkampfbudget ja auch da sein). Ist anders gelaufen, und sollte uns &#8211; wie gesagt &#8211; nicht davon abhalten, im Wurzelwerk am Programm weiterzuarbeiten.</p>
<p>Ich sehe allerdings auch, dass es andere Plattformen gibt, auf denen inzwischen &#8222;innergrüne&#8220; Kommunikation sehr viel schneller und komfortabler (und unsicherer und weniger &#8222;datengeschützt&#8220;) abläuft. An vorderster Stelle würde ich hier Facebook und Twitter nennen. Lange dachte ich, dass das ein Problem sei; inzwischen habe ich meine Meinung geändert. Und zwar aus zwei Gründen. </p>
<p>Erstens, weil es mit der OAuth-Funktionalität, die oben angesprochen wurde, inzwischen prinzipiell eine Möglichkeit gibt, Software aufzusetzen, die parallel zum Wurzelwerk läuft, also z.B. nicht an die dort vorhandenen Möglichkeiten gebunden ist, und es dann vielleicht auch schafft, ein bißchen weniger lahm daherzukommen. Der Weg für zukünftige grün-interne Plattformen ist also nicht verbaut. </p>
<p>Und zweitens, weil &#8222;grün-interne&#8220; Debatte auf Facebook oder Twitter den schönen Nebeneffekt haben, teilöffentlich sichtbar zu sein. Diese Öffnung der Partei ist eigentlich nur zu begrüßen und kann dazu beitragen, Nicht-Grüne in die Meinungsbildung einzubeziehen, sie neugierig zu machen, im besten Sinne für die Partei zu werben. Diese Öffentlichkeit ist nicht immer gewünscht (interessant finde ich in der Hinsicht, wie intransparent die Piratenpartei ihr Liquid-Feedback-System für Nicht-Mitglieder machen); aber viele Debatten müssen gar nicht im Hinterzimmer stattfinden. Und da sind Twitter, Facebook und Co. dann die richtigen Orte, auch wenn&#8217;s zwischen Grünen um Grünes geht.</p>
<p><b>Nachtrag:</b> Was ich oben &#8222;OAuth&#8220; genannt habe, heißt wohl technisch korrekt &#8222;OpenID&#8220; &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OpenID">hier der Wikipedia-Eintrag dazu, falls jemand wissen will, was das ist</a>.</p>
<p><b>Nachtrag 2:</b> Ich schreibe ja oben, dass die Diskussion als Forumsdiskussion implementiert wurde. Das stimmt zwar &#8211; nur habe ich da die Hälfte der Diskussion übersehen. Die Beschreibung heißt:</p>
<blockquote><p>Die jeweiligen Fließtexte können mit der Kommentarfunktion bearbeitet werden; die Diskussionen finden im >>> Forum statt. </p></blockquote>
<p>Wobei &#8222;Forum&#8220; ein Link ist. Mit meiner ganzen Netzpraxis im Hintergrund habe ich &#8222;können mit der Kommentarfunktion bearbeitet werden&#8220; völlig überlesen, nachdem ich gesehen habe, dass es einen Link zum Forum gibt, und bin dann ganz automatisch davon ausgegangen, dass da diskutiert wird. Denkste &#8211; die &#8222;eigentliche&#8220; Diskussion findet nämlich in der Kommentierung zu jedem Unterkapitel statt. Oder zumindest gibt es dort Kommentare (auch ein paar mehr als ich bisher wahrgenommen habe) &#8211; und es gibt die Forumsdiskussion. Das ganze soll wohl dazu dienen, zwischen &#8222;Textarbeit&#8220; und &#8222;allg. thematischer Diskussion&#8220; zu trennen &#8230; bei mir hat es dazu geführt, dass ich die eigentliche Debatte übersehen habe. Ob&#8217;s nur mir so ging?</p>

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		<title>Grünzeug am Mittwoch 080</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 18:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Westermayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grünzeug am Mittwoch]]></category>
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		<description><![CDATA[Unsere bayerischen KollegInnen &#8211; nein, eigentlich wir alle &#8211; haben heute Sepp Daxenberger verloren, der wenige Tage nach dem Tod seiner Frau seinem Krebsleiden erlag und drei Söhne hinterlässt (Nachruf in der SZ). Angesichts dieser Tragödie daher heute statt politischer Polemik und Parteiengezänk ein Moment des Innehaltens und der Trauer (Link zum Kondolenzbuch der bayerischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="border:solid black 5px;padding:10px;height:200px;"><img src="http://blog.gruene-bw.de/wp-content/uploads/2010/08/Sepp.Daxenberger_175.jpg" alt="" title="Sepp.Daxenberger_175" width="175" height="175" class="alignright size-full wp-image-2121" />Unsere bayerischen KollegInnen &#8211; nein, eigentlich wir alle &#8211; haben heute <a href="http://www.gruene-bayern.de/start/aktuelles/news/article/gruene-trauern-um-sepp-daxenberger/153.html">Sepp Daxenberger verloren</a>, der wenige Tage nach dem Tod seiner Frau seinem Krebsleiden erlag und drei Söhne hinterlässt (<a href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/traunstein-sepp-daxenberger-ist-tot-1.989511">Nachruf in der SZ</a>). Angesichts dieser Tragödie daher heute statt politischer Polemik und Parteiengezänk ein Moment des Innehaltens und der <a href="http://kondolenz.gruene-bayern.de/">Trauer</a> (Link zum Kondolenzbuch der bayerischen Grünen).</div>

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		<title>Google demokratisieren</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 05:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Rupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Netz]]></category>
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		<description><![CDATA[Zweitverwertung aus meinem Blog auf www.joergrupp.de Die letzten Tage erlebe ich einen Medien-Hype um Google Street View. Bis der Konzern vor wenigen Tagen ankündigte, dss der neue Dienst Ende 2010 starten wird, habe ich die Nachrichtenlage eher als kritisch eingestuft. Nun wendet sich langsam das Blatt. Eine ganze Reihe von Blättern, von Spiegel bis Stern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="bookmark" href="http://www.joergrupp.de/887/die-welt-in-einem-konzern/">Zweitverwertung aus meinem Blog auf www.joergrupp.de<br />
</a></p>
<p>Die letzten Tage erlebe ich einen Medien-Hype um Google Street  View. Bis der Konzern vor wenigen Tagen ankündigte, dss der neue Dienst  Ende 2010 starten wird, habe ich die Nachrichtenlage eher als kritisch  eingestuft. Nun wendet sich langsam das Blatt. Eine ganze Reihe von  Blättern, von Spiegel bis Stern sprechen sich für Street View aus. Auch  die <a href="http://taz.de/1/archiv/detailsuche/?tx_hptazsearch_pi1[search_term]=google+street&amp;tx_hptazsearch_pi2[submit_button].x=0&amp;tx_hptazsearch_pi2[submit_button].y=0" target="_blank">taz</a> berichtet zwischenzeitlich eher positiv darüber.</p>
<p>Ich halte allerdings die Freude über die Usability dieses Dienstes  für den falschen Ansatz, wenn man bewerten möchte, was da gerade  passiert – was passiert, seit es Google überhaupt gibt.</p>
<p>Ich bin seit 1996 online, ich kenne das Netz aus der Zeit vor Google.  Ich weiß um den Komfort und die Verbesserung der Suchergebnisse, seit  googeln ein Synonym für “im Netz suchen” geworden ist. Ich erinnere mich  an Glaubensfragen, ob jetzt Yahoo oder Lycos besser waren oder sind, ob  man Web.de benutzen soll. Erinnere mich an meinen ehemaligen  Arbeitgeber AOL Deutschland, der ja mit seinem proprietären Webzugang  ähnlich wie Google heute versucht hat, einen eigenen Filter vors Netz zu  setzen. Denn nichts anderes tut Google: es bietet eine ganze Reihe von  Diensten an, die das Netz nach den Krierien, die Google erstellt (hat),  das Netz filtern. Nichts anders tut jede Suchmaschine. Google tut das  offensichtlich so, dass die Ergebnisse für den Anwender “gut” sind – man  findet “mehr”, höre ich immer wieder – und meine eigene Erfahrung ist  ähnlich. Aber ist es nicht so, dass Webprogrammierer sich in der  Optimierung zwischenzeitlich daran orientieren, dass man gut in Google  gefunden wird? Was war zuerst – Google oder die  Suchmaschinenoptimierung? Was wäre Google wert, würden sich alle  weigern, ihre Websites zu googletimieren? Und was passiert darüber  hinaus?</p>
<p>Google bietet eine ganze Reihe von interessanten Diensten an. Maps  ist ein gerne genutzter Dienst. Wer nach Landkarte fahren kann, braucht  keinen Routenplaner und bekommt eine nach seinen Wünschen detailierte  oder grobe Übersicht über sein Zielgebiet ( a propos – werden  Atomkraftwerke eigentlich auch online vernebelt?) Gleichzeitig kann man  sich die Satellitenansicht anschauen, wird gerne genutzt und man kann  stundenlang so über die Welt surfen (statt Daily Soaps zu gucken zum  Beispiel – oder sich um die Kinder zu kümmern, je nachdem halt). Wenn  ich mir jetzt aber vorstelle, Google sammelt anderweitig Daten über mein  Online-Nutzer-Verhalten, welche Nachrichten ich via Google-News lese  (früher machte man das mit Paperball) und vielleicht noch, welche der  von Ihnen eingesacannten Bücher ich angeschaut habe, welche Seiten ich  mir sonst über Google angesehen habe – der Cursor springt bei Aufruf ja  automatisch in die Suchzeile und ich sehe täglich in meinen Kursen, dass  die wenigsten Menschen, slebst die mit Interneterfahrung, eine Adresse  wie www.arbeitsagentur.de in die Browserzeile eingeben, sondern in die  Google-Suchzeile, dann wird mir doch ein bißchen anders. Dann, könnte  ich mir vorstellen, wäre Google in der Lage, jede meiner Bewegungen und  Beweggründe nachzuvollziehen – inklusive eines Fotos meines Hauses, ind  em ich wohne – denn irgendwo in Googles Speicher leigt ja doch das  Originalfoto. Wenn ich dazu weiß, dass Google mit der NSA kooperiert,  dann wird mir das ganze doch sehr unangenehm.</p>
<p>Es geht bei der Frage Street View nicht um die Frage, ob dieser  Dienst gefährlich ist. Ob man in Hinterhöfe sehen kann, meinen Nachbarn  im Rotlichmilieu, meine Nachbarin nackt auf der Liege, Fenster, Umfeld  etc. Es geht nicht darum, dass auch <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprachlog/allgemein/2010-08-14/pro-google-street-view" target="_blank">andere Daten online oder per Internet abrufba</a>r  sind. Das springt zu kurz. Für mich geht es darum: möchte ich, dass  alle diese Informationen bei einem privaten Konzern abrufbar sind. Ein  privater Konzern, der in in finanzielle Schwierigkeiten kommen könnte.  Dessen Mitarbeiter erpressbar sind. Der mit all diesen Daten, die  eigentlich allen gehören, Geschäfte macht. Mit den Informationen, wie  ich mich in der virtuellen Realität bewege. Verbunden mit den Daten, was  ich offline mache.</p>
<p>Menschen wie ich nutzen das Netz intensiv. Ich informiere mich über  Dinge, die ich kaufen möchte, online. Treffe eine Vorauswahl. Schau mir  Landkarten und Wege an. Drucke aus. Äußere mich politisch. Manchmal  auch, gerade in Hinblick auf Militär, sehr kritisch. Aus all dem lässt  sich etwas schließen, dass, würde sich unsere Gesellschaft aufgrund was  weiß ich welcher Ereignisse weg von einer pseudodemokratischen  zu einer diktatorischen, was mich und vielleicht auch mein Umfeld in  Gefahr bringen könnte. Könnte. (wenn man sich erinnert, wie schnell  GRÜNE bereit waren, die Friedenspolitk über den Haufen zuwerden und  militaristische Sichtweisen äußern, dann weiß man, wie schnell sich  Dinge ändern können). All diese Informationen, die mehr und mehr  zusammenlaufen bei einem privaten Konzern.</p>
<p>Nicht Street View ist das Problem, ein schöner Dienst. Toll. Das  Problem ist, dass es ein einziger Konzern ist, der all das heute  anbietet. Oder kauft. Bzw. diese Dienste bei einem Dienst so stark  genutzt werden, dass man durchaus von einem Monopol reden kann. Die  Macht hat, wenn er will – und vielleicht einzelne Mitarbeiter wollen,  Daten zu filtern, Ergebnisse zu verfälschen, so wie sie wollen. Völlig  ohne Kontrolle. Ein Konzern, der im Rahmen von Street View nicht nur  Fotos von Häusern macht, sonder parallel dazu – rein zufällig und ohne  dass es irgendwer gemerkt haben will – die Daten aus WLANs gespeichert  hat, die er kriegen konnte. Die Unmengen von Daten hat er über Jahre  gespeichert und keiner hat es gemerkt. Wie glaubwürdig ist das denn? Und  wenn so etwas schon nicht glaubwürdig ist – wie sollte ich einem  solchen Laden vertrauen, dass er mit den von mir gespeicherten Daten  sorgfältig umgeht,sie nicht verkauft, anderweitig wem auch immer zur  Verfügung stellt?</p>
<p>Eigentlich seiner Macht bliebe uns nichts anderes übrig, <strong>als Google schnell einer demokratischen Kontrolle zu unterwerfen</strong>.  Das scheint mir der einzige, sinnvolle Weg zu sein. Wenn ich mir  allerdings anschaue, dass dies einer internationalen Vereinbarung  bedürfte, dann, ja dann, weiß ich, dass dies mehr als illusorisch ist.  Aber an der Notwendigkeit ändert das nichts.</p>

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		<title>Buntes und kreatives Signal gegen Stuttgart 21</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 14:12:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Landesgeschäftstelle</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Widerstand gegen das Wahnsinnsprojekt Stuttgart 21 ist bunt, vielfältig und kreativ. Das wird am Bauzaun am Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs deutlich: Unzählige AktivistInnen haben Hunderte von Bildern, Plakaten und Bannern angebracht und aus dem Zaum eine Northside Gallery gemacht. Verwandte Artikel Neues vom Bauzaun: Stuttgart 21 stoppen! (0) Stuttgart 21 gemeinsam stoppen! (0) Stuttgart [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Widerstand gegen das Wahnsinnsprojekt Stuttgart 21 ist bunt, vielfältig und kreativ. Das wird am Bauzaun am Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs deutlich: Unzählige AktivistInnen haben Hunderte von Bildern, Plakaten und Bannern angebracht und aus dem Zaum eine Northside Gallery gemacht.</p>
<p><object width="460" height="345"><param name="flashvars" value="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fgruene_bawue%2Fsets%2F72157624584549409%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fgruene_bawue%2Fsets%2F72157624584549409%2F&#038;set_id=72157624584549409&#038;jump_to="></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowFullScreen="true" flashvars="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fgruene_bawue%2Fsets%2F72157624584549409%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fgruene_bawue%2Fsets%2F72157624584549409%2F&#038;set_id=72157624584549409&#038;jump_to=" width="460" height="345"></embed></object></p>

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		<title>Grünzeug am Mittwoch 079: Lernwille der SPD gering</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 10:49:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Westermayer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute in der taz ein Interview mit Sigmar Gabriel, SPD gelesen. Unter anderem geht es dabei um das Verhältnis Grüne/SPD: Was müssen die Grünen tun? Ich kann nur sagen, was für eine Zusammenarbeit mit der SPD wichtig wäre. Wenn die Grünen sagen, sie wollen Partner auf Augenhöhe sein, dann finde ich das sehr gut. Dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute in der taz ein <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/sie-muessen-sich-entscheiden/">Interview mit Sigmar Gabriel, SPD</a> gelesen. Unter anderem geht es dabei um das Verhältnis Grüne/SPD:</p>
<blockquote><p>
<b>Was müssen die Grünen tun?</b></p>
<p>Ich kann nur sagen, was für eine Zusammenarbeit mit der SPD wichtig wäre. Wenn die Grünen sagen, sie wollen Partner auf Augenhöhe sein, dann finde ich das sehr gut. Dann dürfen sie aber nicht mehr nur für die vermeintlichen Wohlfühlthemen grüner Wählerschichten wie Umwelt- und Klimaschutz zuständig sein &#8211; und die SPD für die harten Aufgaben solider Finanzen, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Arbeit. Auch diese Form rot-grüner Arbeitsteilung muss der Vergangenheit angehören.
</p></blockquote>
<p>Was ist daran falsch? Mich ärgert Gabriels Antwort (ähnlich auch der Rest des Interviews) auf zwei Ebenen. Zum einen geht es hier und an vielen anderen Stellen um ein Schlechtreden der Grünen, um einen gewissen Neid auf die aktuellen Umfrageergebnisse, um den Versuch, da was &#8222;zurückzuholen&#8220; und generell um eine Haltung gegenüber Koalitionen, die davon ausgeht, dass Grüne selbstverständlich &#8211; und zu deren Bedingungen &#8211; mit der SPD koalieren wollen/sollen/müssen. Allein deswegen würde es mich ja freuen, wenn es in Berlin oder BaWü mal grün-rot geben würde.</p>
<p>Dann aber noch die <a href="http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/08/10/die-taz-fragt-mussen-linke-bio-essen/">andere Ebene</a>: Was soll das Gerede von den (vermeintlichen) &#8222;Wohlfühlthemen&#8220;? Da steckt doch letztlich die Vorstellung dahinter, dass Wirtschaft, Arbeit und Finanzen das eigentlich wichtige sind und alles andere so nette Nebenbereiche. Klimawandel als Wohlfühlthema? Bildung, Integration und Emanzipation als Nebenbeithemen? In welcher Gesellschaft lebt der SPD-Chef eigentlich? (Und wie würde er reagieren, <a href="http://twitter.com/W_SK/status/20874829324">würden wir Grüne</a> in den nächsten Koalitionsverhandlungen Wirtschaft, Finanzen und Soziales fordern? Oder Wirtschaft und Umwelt, ums etwas realistischer zu machen?) </p>

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		<title>Neues vom Bauzaun: Stuttgart 21 stoppen!</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 14:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Landesgeschäftstelle</dc:creator>
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		<title>Waffenbesitz von Mitgliedern der Landesregierung</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 07:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Sckerl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für uns ist das Thema Waffenbesitz von Mitgliedern der Landesregierung noch nicht erledigt. Auch wenn es weiterhin nur den Justizminister betrifft, Handlungsbedarf besteht. Wir hatten einen Antrag zu diesem Thema eingebracht und unter anderem gefragt, von wem Minister denn ihre Waffenbesitzerlaubnis erhalten würden. Aus der Antwort ergibt sich, dass dafür jedes Ministerium selbst, darüber hinaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für uns ist das Thema Waffenbesitz von Mitgliedern der Landesregierung noch nicht erledigt. Auch wenn es weiterhin nur den Justizminister betrifft, Handlungsbedarf besteht. Wir hatten einen Antrag zu diesem Thema eingebracht und unter anderem gefragt, von wem Minister denn ihre Waffenbesitzerlaubnis erhalten würden. Aus der Antwort ergibt sich, dass dafür jedes Ministerium selbst, darüber hinaus sogar der Landesrechnungshof oder die Landtagsverwaltung im Rahmen ihrer jeweiligen Geschäftsbereiche zuständig seien. Im Fall des Justizministers hatte die hauseigene Abteilung für Personal und Organisation die Waffenerlaubnis erteilt. Diese sieht eine entsprechende Verordnung der Landesregierung vor. Innenminister Rech erklärte dieses Vorgehen in seiner Stellungnahme zu unserem Antrag als &#8222;sachgerecht&#8220; und will an dieser Regelung festhalten. Das ist aber nicht nachvollziehbar. Dieses Verfahren hat einen schalen Beigeschmack,ist nicht transparent und wirft Fragen auf. Der Minister beantragt, der Untergebene stellt die Erlaubnis aus. Wo soll denn da eine objektive Prüfung stattfinden? Man darf auch begründete Zweifel haben, dass in jedem einzelnen Ministerium und in jeder Landesbehörde die notwendige Waffen-und Verfahrenskunde vorhanden sei. Deswegen muss das Verfahren jetzt geändert werden. Wenn Goll schon seine Waffen nicht hergeben will, dann müssen die erforderlichen Prüf- und Erlaubnisverfahren nach dem Waffengesetz wenigstens unabhängig sein und nicht von Untergebenen durchgeführt werden. Für die Waffenerlaubnis muss jeweils eine Behörde zuständig werden, die nicht weisungsabhängig ist. </p>
<p>Der entsprechende Antrag  ist hier zu finden:</p>
<p>http://www.landtag-bw.de/WP14/Drucksachen/6000/14_6631_d.pdf</p>

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