Tja, leider zeigt auch Ministerpräsident Mappus wieder seine „wahre Farbe“*: Tiefschwarz ist sie, wenn es um den CSD geht. Als Fraktionsvorsitzender sprach er von einer frivolen, karnevalesken Zurschaustellung sexueller Neigungen, als Ministerpräsident verweigert er dem Stuttgarter CSD ein Grußwort. Gerade ein Landesvater sollte seine Landeskinder aber nicht wegen ihren sexuellen Neigungen weniger oder mehr lieb haben. Wie fragte Pink so treffend in „Dear Mr. President“: And what kind of father might hate his own daughter if she were gay?
Lieber Herr Ministerpräsident, geben Sie Ihrem Herzen einen Ruck, feiern Sie mit Ihren lesbischen, schwulen, bisexuellen und transgender Landeskindern einen Tag der Toleranz und grüßen Sie sie mit warmen Worten! Treffen Sie Regenbogenfamilien, denn auch sie sind „Keimzellen unserer Gesellschaft“, wie Sie es an traditionellen Familien schätzen. Wenn Sie dann noch bei dieser Gelegenheit verkünden, dass endlich, endlich auch im allerletzten Bundesland auf dem Standesamt verpartnert werden kann, sind Ihnen Jubel und Anerkennung gewiss. Schön wär’s!
Hier die gemeinsame Pressemitteilung von MdL Brigitte Lösch und mir zum Thema.
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