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Innen, Demokratie & Recht » die Waffen weg!
23Aug

die Waffen weg!

seit 2009 und dem Amoklauf von Winnenden habe ich hier mehr als eine Debatte über Waffen in Privathaushalten geführt. War ich Ende 2009 noch der Meinung, man köne Munition und Waffe trennen und so für mehr Sicherheit sorgen, hat sich dies wieder relativiert. So ein bißchen dachte ich ja, man könne den Leuten irgendwie ihre Knarren nicht wegnehmen und wenn sie wissen, dass sie keine Munition haben dürfen….

Und nun passiert da mitten im schönen Sommer 2013 erneut ein Amoklauf.

Der 71-Jährige, der in Dossenheim zwei Menschen erschoss und fünf weitere verletzte, war Sportschütze.

Der Innenminsiter fordert erneut, großkalibrige Waffen zu verbieten, weil er eine solche verwendet habe. Ich frag mich, ob die Leute mit nem Kleinkaliber weniger tot wären?

Wenige Tage vor diesem Vorfall konnte man in der Stuttgarter Zeitung diesen denkwürdigen Artikel lesen. Frau Lange, Chefin des Württembergischen Sportschützenverbands schreibt darin:

Was hält der Sportschützenverband von den Kontrollen durch die Behörden?

Wir nehmen diese Besuche hin, sehen darin aber einen ungerechtfertigten Generalverdacht gegen die Schützen. Schließlich werden die Angaben, die von unseren Mitgliedern gegenüber den Waffenbehörden gemacht wurden, sowie die Gesetzestreue der Schützen durch solche verdachtsunabhängige Kontrollen zweifelnd hinterfragt.

Es gibt keinen unbegründeten Generalverdacht, es gibt den dringenden Verdacht, dass der Beistz von Waffen und Munition in privaten Haushalten dazu führt, dass Menschen, diese Waffen besitzen, diese ab und an auch benutzen – und zwar nicht nur zum jagen oder zum Tontaubenschießen. Dieser Herr hatte offenbar seine Waffe nicht ordnungsgemäß im Tresor gelagert – das was Schießlobbyisten ja immer behaupten, dass das die Schütezn tun würden. Frau Lange hinterfragt den Sinn – der nun wieder bestätigt wurde. Und der Vorfall zeigt: es wird zu wenig kontrolliert.

Die Waffen müssen schleunigst aus allen Privathaushalten heraus. Alle. Restlos. Die Schützenvereinigungen haben dafür zu sorgen, dass sie an zentrler Stelle und gut bewacht untergebracht werden. Denn all die Geschichten, die sie so gerne erzählen, die deutschen Waffenlobbyisten, stimmen nicht: Amoklauf in Lörrach – es sind immer wieder Sportschützen, die ihre Waffe missbrauchen, ihre Rachephantasien wahr zu machen.

Wie der Spiegel richtig schreibt:

Immer wieder sorgen in Deutschland Fälle von Sportschützen, die mit ihren Waffen Gewalttaten begehen, für Empörung.

Nun, es wird Zeit, dass das aufhört. Waffen und Munition haben in privaten Haushalten nichts zu suchen. Punkt. Und dafür lass ich mir dann gerne das Etikett „Verbotspartei“ anheften. Kein Problem.

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Kommentare

  1. Paul Burger26. August 2013

    ehr geehter Herr Rupp,
    schade, daß Sie Ihr Wissen über Morde mit Schußwaffen in Deutschland offensichtlich nur über diverse Presseberichte in „Fachblättern“ der Sensationspresse beziehen.
    Anderfalls hätten Sie mitbekommen, daß in der Zeit um die Tat in Dossenheim etliche Schießereien ohne Beteiligung einer legal registrierten Waffe stattfanden (Essen: Eisdielenbesitzer erschießt Tochter und verletzt Frau schwer; Schießerei in Schlierbach/ Göppingen; Schiesserei in einer Gaststätte in Bielefeld)Nur einige Beispiele der Ereignisse in den letzten 2 Wochen.
    Alles in allem sind dagegen die Taten von Sportschützen verschwindend gering, werden aber gerade von Ihren Parteikollegen und der Junior-Partnerpartei in BW in kürzester Zeit für sehr fragwürdige Propaganda-Maßnahmen missbraucht. Warum werden von Ihnen sämtliche Fallsammlungen von BKA und Polizei komplett ignoriert?
    Liegt es vielleicht daran, daß mehr als 25% aller illegalen Waffen aus einem bestimmten Land am Bosporus eingeschleust (Quelle BKA) und auch regelmäßig für andere Zwecke als zum Sportschießen benutzt werden und sie diesen Landsleuten durch Ihre Parteipolitik ja besonders verbunden sind?
    Über die Gefährlichkeit und Praxisferne der „Zentrallagerung“ wurde bereits alles gesagt, nicht von „Lobbyisten“, sondern von Fachleuten wie Polizisten, Staatsanwälten und anderen ECHTEN Experten zuletzt im Innenauschuß im Mai 2012.
    Auch Ihnen als Grüner stehen andere Informations-Quellen als Bild, Spiegel und sonstige Sensationsblätter zur Verfügung, nutzen Sie sie, vielleicht ändert sich Ihre Meinung dann.

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    • Jörg Rupp27. August 2013

      Ich zitiere jetzt einfach mal die Berliner Zeitung zu dem Fall:

      Der passionierte Sportschütze ging nach Hause, holte sich eine seiner insgesamt sieben legalen Waffen – eine Ceska 9mm. Zurück bei der Versammlung lud er die Waffe durch, rief: „Ich bringe euch alle um“, schoss.

      Die Getöteten in Dossenheim würden noch leben, wäre die Waffe nicht bei ihm zu Hause gewesen. Ihre Einlassungen sind eine Verhöhnung der Opfer.
      Sie brauchen nicht mit illegalen Waffen zu kommen – die sind ja schon verboten. Und ihre dämliche Unterstellung “Bosporus” will ich gar nicht weiter kommentieren, das grenzt ja an unterschwellige Ausländerfeindlichkeit. Nein, Waffen gehören nicht in Haushalte. Wir werden das erreichen. So wie vieles andere auch.

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  2. Paul Burger27. August 2013

    Illegale Waffen sind zwar verboten, aber nicht verschwunden, nur weil Sie und Ihre Parteigenossen bei diesem ihre Augen zumachen. Sowas funktioniert nur im Kindergarten.
    Und genau mit diesen geschätzten bis zu 20 Millionen Waffen passieren mit Abstand die meisten Schußwaffen-Verbrechen.
    Mit anderen Tatmitteln werden nochmals eine zig-fach höhere Zahl an Menschen in Deutschland umgebracht. Wenn man aber den „Grünen“ glaubt, so ist die Welt schon gerettet, wenn in D. die 5,5 Mill. registrierten Waffen verboten (und verschwunden?) sind, und alle Menschen auf der ganzen Welt haben sich wieder lieb. Ebenfalls grüne Kindergartenlogik!
    Was die mir unterstellte Ausländerfeindlichkeit angeht:
    Verbieten Sie dem BKA die offizellen Zahlen im „Bundeslagebild Waffenkriminalität“ zu veröffentlichen, dort stehen nämlich solche Hinweise drin.
    Wer genau beim BKA so „ausländerfeindlich“ ist und die wahren Zahlen veröffentlicht, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Falls Sie damit Probleme haben, machen Sie doch nach der üblichen grünen Parteimanier einfach die Augen zu, denn was Sie nicht sehen ist ja auch nicht da. Aber die illegalen Waffen waren ja noch nie ein Problem, die sind ja schon verboten. Und Opfer gibt es damit natürlich auch keine.
    Zur Unterstellung der Verhöhnung:
    Verhöhnung ist (nicht nur für mich) auch, wenn man eine solche Tat unmittelbar nach ihrem Geschehen sofort für politisch-populistische Forderungen mißbraucht, wie es Sckerl, Schneidewind-Hartnagel, Özdemir und Ihr Junior-Partner IM Gall, und nicht zuletzt Sie selbst gemacht haben. Das ist nicht nur eine Verhöhnung der Opfer, sondern einfach widerlich.

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    • Jörg Rupp4. September 2013

      Sie stellen Zusammenhänge her – und da ist Ihre Ausländerfeindlichkeit. Das mag nicht schön für Sie sein, wenn man Ihnen das so sagt – aber so ists halt.
      Wozu brauchen Sie ne Waffe zu Hause?
      Und widerlich sind allenfalls die Verharmloser der Schüteznmorde:

      Bluttaten von Sportschützen

      Tödliche Zwischenfälle mit Sportschützen haben immer wieder Diskussionen über Waffen im Privatbesitz ausgelöst.

      Juli 2013: Ein Nachbarschaftsstreit in Wellendingen (Baden- Württemberg) endet tödlich. Ein 38 Jahre alter Sportschütze holt nach einem Wortgefecht seine Pistole und feuert mehrfach auf den Nachbarn.

      Januar 2013: Drei Menschen sterben bei einem Familiendrama im Westerwald (Rheinland-Pfalz). Ein 45-jähriges Mitglied eines Schützenvereins erschießt seine Freundin, deren Großmutter und sich selbst.

      Juni 2012: Ein 62 Jahre alter Sportschütze in Bad Dürrheim feuert auf den 30-jährigen Sohn seiner Lebensgefährtin und verletzt ihn schwer. Bei seiner Festnahme schießt der schwer bewaffnete Mann auf einen Polizeihund.

      Januar 2012: Ein 70-jähriger Sportschütze erschießt in Rostock seine Frau und dann sich selbst. Die Frau wollte sich von ihm trennen. Der Rentner besaß wegen seines Hobbys mehrere Waffen.

      April 2011: Auf den Auszug seiner Freundin reagiert ein Sportschütze in Hamburg mit einem Blutbad. Der 36-Jährige tötet den Bruder der Frau und sich selbst. Eine Freundin und ein Mann, der zu Hilfe eilte, werden durch Schüsse lebensgefährlich verletzt.

      September 2010: Eine 41-jährige Sportschützin erschießt in einem Krankenhaus in Lörrach ihren Mann, den fünfjährigen Sohn und einen Pfleger. Die Frau hatte offenbar die Trennung von Mann und Kind nicht verkraftet. 2004 hatte sie in der Klinik eine Fehlgeburt erlitten.

      März 2009: In seiner früheren Realschule in Winnenden und auf der anschließenden Flucht erschießt ein 17-Jähriger 15 Menschen und sich selbst. Die Waffe hatte er seinem Vater, einem Sportschützen, entwendet.

      April 2002: Mit Pistole und Pumpgun tötet ein ehemaliger Schüler eines Gymnasiums in Erfurt 16 Menschen und sich selbst. Die meisten Opfer sind Lehrer. Das 19 Jahre alte Mitglied eines Schützenvereins war der Schule verwiesen worden.

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  3. Greenhawker4. September 2013

    Vor dem was Sie und die Grünen erreichen wollen kann es einem nur noch das kalte Grauen einjagen. Ich verzichte dankend auf eine Grüne Diktatur.

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  4. Hannes4. September 2013

    Meine Nachbarin würde auch noch leben! Sie wurde vom Auto überfahren.
    Und jetzt? Autos verbieten?
    Ach nee, nach der vorliegenden Logik sind das ja wichtige Fortbewegungsmittel um von A nach B zu kommen.
    Der Mieter zwei Stockwerke unter mir hat sich totgesoffen.
    Und jetzt? Alkohol verbieten?
    Ach nee, der ist ja „gesellschaftlich akzeptiert“.
    Drei Straßen weiter hat ein Mitbürger seine Frau „erstochen“ (mit 22 Messerstichen ins Gesicht).
    Und jetzt? Messer verbieten?
    Geht ja nicht. Oder doch?
    Die Phrase „ein Grüner fühlt sich erst dann richtig wohl, wenn er anderen etwas verbieten kann“ scheint Herr Rupp wohl mit der Muttermilch aufgesaugt zu haben.
    Hören Sie auf damit! Sie schaden dem Ansehen der Grünen! Ihre Partei hat schon einen immensen Ansehensverlust erlitten, weil ihr alles verbieten wollt, was nicht in die grüne Weltanschaung passt.
    Das Leben ist lebensgefährlich. Daran werden Sie und ich nix ändern. Den Schießsport zu verbieten wird kein Menschenleben retten. Die Argumentation im Konjunktiv zeigt nur, wie weit Sie und ihr Verein schon von der Lebenswirklichkeit entfernt sind.
    Bis vor 2 Jahren habe ich mein Kreuz bei Grün gemacht. Letztes Mal habe ich nicht gewählt – wußte nicht wen.
    Am 22.9. wähle ich die AfD. Warum? Aus Protest! Aus Protest gegen Schwarz/Gelb und aus Protest gegen Grün/Rot und ihre „Alles-Verbieteritis“ !

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    • Jörg Rupp4. September 2013

      Die AfD will das wählen verbieten, wenn man arbeitlos, Hausfrau oder in Rente ist – die wollen Sie wählen? Kein Wunder machen Sie solche Vergleiche

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  5. Katja Triebel4. September 2013

    In Großbritannien sind Waffen wie die Czeska seit 1997 verboten. Warum gibt es dann dort Waffengewalt?

    Im Zeitraum 2006/2007 gab es 18.489 registrierte Schusswaffenmissbräuche in England und Wales. 0,3% aller Straftaten wurden mit Waffengewalt verübt.

    3% aller Schusswaffenmissbräuche führten zu schweren oder tödlichen Verletzungen.

    Vergleicht man die Werte von 1998-1999 mit denen von 2006-2007, so nahmen die Missbräuche um 30% zu.

    Die höchsten Anstiege verzeichneten:

    * Anscheinswaffen (+345%, von 566 auf 2.517)
    * Unbekannte Feuerwaffen (+ 92%, von 665 auf 1.277)
    * Handfeuerwaffen (seit 1996 verbotene Pistolen/Revolver) (+55%, von 2.687 auf 4,175)

    Die Daten stammen von Peter Squires, der dem Gun Control Network verbunden ist, welches das Kurzwaffenverbot 1997 initiiert hatte, als Wissenschaftler jedoch trotzdem Daten nennt.

    http://www.crimeandjustice.org.uk/guncrime.html

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  6. Tobias Neuer4. September 2013

    Und wieder bezieht Herr Rupp seine Kentnisse aus der Zeitung. Er glaubt also einfach alles was ihm da so vorgesetzt wird. Armes Deutschland. Und übrigends, wenn sich jemand auf Polizeiinformationen beruft (Waffen vom Bospurus) wird natürlich sofort die Nazikeule ausgepackt, weil Argumente hat er ja keine.

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    • Jörg Rupp4. September 2013

      Es geht weniger um die Waffe vom Bosporus, sondern um die Zusammenhänge die hergestellt werden.

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  7. Rainer Hellmuth4. September 2013

    Lieber Herr Rupp, es ist nun schon eine ganze Zeit her, seit ich Ihnen mal was geschrieben habe. Sie behaupten ja, die Geschichten der deutschen Waffenlobbyisten (wer soll das eigentlich sein ?) würden nicht stimmen. Nun denn, Herr Rupp, jetzt einmal ein paar Fakten und der mathematische Beweis, dass Sie selbst eintausend mal gefährlicher sind als ein Sportschütze mit legaler Waffe. Warum also sollte man nicht auch Sie unter Generalverdacht stellen ?

    In der Bundesrepublik Deutschland waren laut amtlichem Bundeslagebild im Jahr 2011 insgesamt 2174 Tötungsdelikte durch Mord oder Totschlag zu beklagen.

    Selbst nach Angaben eingefleischter Gegner des legalen Waffenbesitzes, wie z.B. Roman Grafe hat es im gleichen Zeitraum nicht mehr als sieben Straftaten gegen das Leben gegeben, die angeblich durch Sportschützen mit legal besessenen Schusswaffen verübt wurden.

    Betrachten wir diese sieben Opfer etwas genauer:

    • Plochingen, ein Todesopfer. Die Täterin war keine Sportschützin. Sie eignete sich die legale Waffe vor der Tat widerrechtlich an.
    • Genthin, drei Todesopfer. Ein psychisch kranker Mann, der kein Sportschütze war, entwendete die Waffe eines Schiessplatzwartes und erschoss damit seine Opfer
    • Hamburg, ein Todesopfer. Der Täter war Sportschütze. Es handelte sich um eine Beziehungstat.
    • Euskirchen, ein Todesopfer. Aus keiner Quelle ist ersichtlich, ob es sich um eine legale Waffe gehandelt hat. Dieser Sachverhalt wird lediglich durch Roman Grafe behauptet.
    • Hauneck, ein Todesopfer. Der Täter war Sportschütze und erschoss seine Tochter mit einer legal besessenen Waffe. Was Grafe allerdings hier verschweigt, ist die Tatsache, dass der Täter gleichzeitig seine Ehefrau mit einer Axt erschlagen hat.

    Wir haben also nachgewiesenermaßen im Jahr 2011 zwei Tötungsdelikte durch Sportschützen mit legal besessenen Waffen. Das entspricht einem Anteil von 0,1 %. Oder andersrum ausgedrückt, 99,9 % der Delikte wurden nicht durch Sportschützen mit legal besessenen Waffen begangen.

    Jetzt nehmen wir mal den Dreisatz:

    Herr Rupp ist kein Sportschütze. Also ist er rein rechnerisch gesehen eintausend mal gefährlicher als ein Sportschütze mit legaler Waffe. Wie gesagt, mathematisch bewiesen. Herr Rupp, irgendwelche Gegenargumente oder vielleicht andere Zahlen ?

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    • Jörg Rupp4. September 2013

      Bluttaten von Sportschützen

      Tödliche Zwischenfälle mit Sportschützen haben immer wieder Diskussionen über Waffen im Privatbesitz ausgelöst.

      Juli 2013: Ein Nachbarschaftsstreit in Wellendingen (Baden- Württemberg) endet tödlich. Ein 38 Jahre alter Sportschütze holt nach einem Wortgefecht seine Pistole und feuert mehrfach auf den Nachbarn.

      Januar 2013: Drei Menschen sterben bei einem Familiendrama im Westerwald (Rheinland-Pfalz). Ein 45-jähriges Mitglied eines Schützenvereins erschießt seine Freundin, deren Großmutter und sich selbst.

      Juni 2012: Ein 62 Jahre alter Sportschütze in Bad Dürrheim feuert auf den 30-jährigen Sohn seiner Lebensgefährtin und verletzt ihn schwer. Bei seiner Festnahme schießt der schwer bewaffnete Mann auf einen Polizeihund.

      Januar 2012: Ein 70-jähriger Sportschütze erschießt in Rostock seine Frau und dann sich selbst. Die Frau wollte sich von ihm trennen. Der Rentner besaß wegen seines Hobbys mehrere Waffen.

      April 2011: Auf den Auszug seiner Freundin reagiert ein Sportschütze in Hamburg mit einem Blutbad. Der 36-Jährige tötet den Bruder der Frau und sich selbst. Eine Freundin und ein Mann, der zu Hilfe eilte, werden durch Schüsse lebensgefährlich verletzt.

      September 2010: Eine 41-jährige Sportschützin erschießt in einem Krankenhaus in Lörrach ihren Mann, den fünfjährigen Sohn und einen Pfleger. Die Frau hatte offenbar die Trennung von Mann und Kind nicht verkraftet. 2004 hatte sie in der Klinik eine Fehlgeburt erlitten.

      März 2009: In seiner früheren Realschule in Winnenden und auf der anschließenden Flucht erschießt ein 17-Jähriger 15 Menschen und sich selbst. Die Waffe hatte er seinem Vater, einem Sportschützen, entwendet.

      April 2002: Mit Pistole und Pumpgun tötet ein ehemaliger Schüler eines Gymnasiums in Erfurt 16 Menschen und sich selbst. Die meisten Opfer sind Lehrer. Das 19 Jahre alte Mitglied eines Schützenvereins war der Schule verwiesen worden.

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  8. Leo Wollner4. September 2013

    Hallo Herr Rupp,
    da gebe ich ihnen vorkommen Recht, Waffen gehören nicht in Haushalte, diese gehören dort hin wo sie keiner so schnell erreichen kann nämlich in einen Tresor so wie der Gesetzgeber es vorschreibt und daran halten sich Sportschützen und Jäger den diese Klientel ist gesetzestreu und es sind meist gute Staatsbürger und wenn sie vorhaben dieses althergebrachte Brauchtum durch ihre Partei zerstören zu müssen, wie so vieles, dann darf das Volk sie bitten ihr Mandat an eine andere Partei abzutreten welche für das Volk regiert und nicht dagegen.

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    • Jörg Rupp4. September 2013

      Ich will kein Brauchtum zerstören, ich will keinen Schießsport verbieten – ich will nur, dass Waffen nicht mehr zu Hause aufbewahrt werden. Wo ist das Problem?

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  9. B_Krainz4. September 2013

    „Die Getöteten in Dossenheim würden noch leben, wäre die Waffe nicht bei ihm zu Hause gewesen.“

    Das ist doch reine Spekulation. Bei einem derart lange schwelenden Streit hätte der Täter alle Zeit der Welt gehabt, sich eine illegale Schusswaffe zu beschaffen oder auf ein gänzlich anderes Tatmittel auszuweichen.

    Oder vertritt man bei den Grünen die Ansicht, dass die Sportschützen die einzige Bevölkerungsgruppe sind, die nicht auf alternative Tatmittel zurückgreifen kann, so wie es ohnehin 80% der Täter bei Tötungsdelikten tun?

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    • Jörg Rupp4. September 2013

      er hat aber die Waffe zu Hause geholt und so war es. Und damit ist er erneut einer der verantwortungsvollen Sportschützen, von denen Waffenlobbyisten so gerne reden, die Amok gelaufen sind – also nicht verantwortungsvoll mit der Waffe umgegangen sind. Also, warum muss man ne Waffe zu Hause haben?

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  10. Thomas Thümmler4. September 2013

    „Wäre, wenn und aber …“ Wenn es darum geht irgendwas zu verbieten um Menschenleben zu retten, dann fangen wir mit Alkohol an, 2,2 Millionen Tote waren es letztes Jahr, dann bitte Süßigkeiten, Fettleibigkeit bringt jedes Jahr 2 Millionen Menschen um, Autos? Bei dieser Menge an Verkehrstoten und AMOKFAHRTEN einfach unverantwortlich.
    Und die latent drohende Nazi-Keule bringen Sie und Ihre Parteifreunde ja schon reflexartig, egal worum es geht – das nimmt irgendwann niemand mehr ernst.
    Wenn ich mir die bevormundende Verbotspolitik Ihrer Partei und Zensur kritischer Kommentare hierzu anschaue, scheint der Neofaschismus heutzutage auf „grünen“ Sohlen daherzukommen. Und wo wir grade bei „Opfer verhöhnen“ sind, scheinen Sie die Opfer nur solange zu interessieren wie Sie in Ihre Propaganda passen, was ich als recht schändlich ansehe.

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    • Jörg Rupp4. September 2013

      Was machen Sie mit einer Waffe zu hause? Was macht das für einen Sinn?

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  11. Sebastian Jakob4. September 2013

    Sehr geehrter Schreiberling,

    wie ich finde verhöhnen SIE die Opfer einer Einzeltat, in dem Sie sie für Ihre Ideologie instrumentalisieren! Opfer von Mord und Totschlag und deren Angehörige erwecken immer mein Mitgefühl. Nur ist es doch einfach so, dass diese Taten eben nicht häufig sind, Bedrohungen für die Allgemeinheit ergeben sich nämlich genau daraus. Aber während in Deutschland täglich vergiftet, erstochen, erdrosselt, totgeschlagen und totgefahren wird, haben Sie ganz einfach nur einen spezifischen Hass auf Waffenbesitzer entwickelt. Aber die Instrumentalisierung wird Ihnen von Frau Roth ja bestens nach unten vermittelt (Vgl. Fukushima Shitstorn). Aber so kennen wir Sie, alle sind sie böse, die Sonntagsfahrer, die Raucher, die im-Park-Griller, die Sportschützen, die Fleischesser, die Öl-Heizungsbesitzer und wer noch so alles. An Ihrer Stelle sollten Sie erstmal mit der schändlichen Vergangenheit/Gegenwart in Ihrer Partei Ordnung schaffen (Cohn Bendit und Co), bevor sie anderen Wertmaßstäbe darlegen wollen. Mit herzlichstem Wunsch für ein mieses Wahlergebnis verbleibe ich.

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    • Jörg Rupp4. September 2013

      Es geht um Waffen in Privatbesitz, mit denen offenbar immer wieder Menschen getötet werden – nicht um Sonntagsfahrer. Sie vehöhnen nicht nur die Opfer – sie verhöhnen jeden, der sich ernsthaft Gedanken dazu macht. Was wollen Sie mit einer Waffe zu Hause?

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  12. Bernhard Schindler4. September 2013

    „Sie brauchen nicht mit illegalen Waffen zu kommen – die sind ja schon verboten.“ – und an dieser Stelle sollten Sie darauf kommen, wie sinnlos ihre Verbotsforderungen sind, da Leute, die sich nicht an Gesetze halten wollen, dies sowieso nicht tun, wie die Praxis eindeutig zeigt.

    Dass sie bei diesem Poster dann noch „unterschwellige Ausländerfeindlichkeit“ diagnostizieren, da dieser die Herkunft illegaler Waffen beschreibt – ebenfalls nachrecherchierbar, falls man sich denn um Fakten und nicht nur um stumpfe Ideologie kümmert – interpretiere ich als typischen Beißreflex per Totschlagargument, wie man es aus Ihrem Lager gewohnt ist.

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    • Jörg Rupp4. September 2013

      Ich frag mich nur, was Sie alle mit den Waffen zu Hause machen – auf die Blumenvasen schießen?
      Legale Waffen in Privatbesitz sorgen für Tote, und daher müssen sie da weg. Punkt.

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  13. J. Schwerdt4. September 2013

    Herr Rupp,

    wieso habe ich Waffen daheim?

    weil diese mein mühsam zusammengespartes Eigentum sind, das einer regelmäßigen Pflege bedarf.

    Wieso habe ich Munition daheim?

    Weil ich sie dort selbst herstelle.

    Warum Sie deshalb in mir eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit sehen, verstehen wohl nur Sie selbst.

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    • Jörg Rupp5. September 2013

      Tja, wer weiß, was Sie morgen früh zum Ausrasten bringt….

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  14. Jürgen S.4. September 2013

    Herr Rupp, was soll Ihre ständige Fragerei was man mit einer Waffe zuhause soll?

    Ich muss niemandem begründen warum, wozu und weshalb ich irgendetwas bei mir zuhause habe. Erst recht nicht solange es sich um mein rechtmäßiges Eigentum handelt. So sieht es nun mal in einem freien Staat aus, ob es Ihnen passt oder nicht.

    Und Ihre Meinung das man mit den Waffen zuhause z.B. auf Blumenvasen schießt (sie unterstellen aber wohl eher was anderes) ist einfach eine Frechheit.

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    • Jörg Rupp5. September 2013

      doch, eine Schusswaffe zu Hause, die Ihr soziales Umfeld gefährdet, muss begründet sein.

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  15. Götz4. September 2013

    Ersteinmal ein Dank an ALLE Beteiligten, dass diese Diskussion zwar kontrovers, aber immerhin mit Anstand geführt wird; das ist bei diesem sensiblen Thema leider nicht immer so.

    Zu den Tatsachen:

    ich bin Sportschütze, schieße bis auf Niveau der Deutschen Meisterschaft Klein- und Großkaliberpistolen & Revolver.
    Warum? Weil es mir Spaß macht, einfach so.
    Ich bin fast 40, habe einen guten Job, eine intakte Beziehung und ein überdurchschnittlich großes Gemächt, muss also nichts kompensieren und hatte auch keine schwere Kindheit.
    Ich lagere drei Kurzwaffen zu Hause, so wie es der Gesetzgeber vorsieht, Waffen und Munition in verschiedenen Tresoren.
    Die Berichte über Tötungsdelikte (egal ob die Tatwerkzeuge nun legale Messer, illegale oder legale Schusswaffen waren), erschrecken mich jeden Tag auf’s Neue – als ehrenamtlicher Sani ist es mir ein Bedürfnis Menschen zu helfen und weiß gerne dass es ihnen gut geht.

    Nun passieren hin und wieder Taten, in denen ein Mensch durchdreht, mit sich, seinem Leben und seiner Umwelt nicht mehr klarkommt, er rastet aus und zerstört blind jeden und alles, was er (oder sie) kann.
    Uns Sportschützen wird dann immer einer als Generalverdacht gepult, wenn es denn einer von 2.000.000 Sportschützen war, der ausgerastet ist. Nein, niemand heisst das gut, wirklich niemand. Aber wir wehren uns dagegen dass aufgrund statistisch schon nichtmehr erfassbarer geringer Fallzahlen alle unter den Konsequenzen leiden sollen.
    Wir können unseren Sport nur dann sinnvoll ausüben wenn wir freien Zugriff auf unsere Sportgeräte haben; zu Hause ein wenig tunen, putzen und feilen können, spontan zum Schießstand A oder B fahren können. Kein Fußballer muss seinen Fußball im Vereinsheim lagern. Wozu auch?
    Und noch was zur zentralen Aufbewahrung:
    Viele Schützenvereine liegen weit außerhalb der Wohngebiete, sind nachts nicht bewacht und wären ideale Orte für eine Massenbeschaffung – selbst in Waffenkammern von Polizei- und Bundeswehreinrichtungen wird regelmäßig eingebrochen um Waffen zu stehlen – was glauben Sie würde da in abgelegenen Schützenheimen passieren?

    Die spontanen Gewalttaten Einzelner lassen sich nicht durch noch mehr Verbote unterbinden; viel mehr sollte die Gesellschaft einen Wandel durchlaufen damit solche „Spinner“ nicht mehr explodieren müssen. Ein erster Schritt dazu könnte sein die Verbotswut (zum Beispiel der Grünen) einzudämmen. Menschen wollen frei sein und selber entscheiden – und sich nicht jedes Detail und alles vorschreiben lassen.

    Bitte mal in einer ruhigen Minute darüber nachdenken…

    Danke

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  16. Andreas Wolpert4. September 2013

    Wenn man so die allgemein zugänglichen Statistiken sich etwas näher zu Gemüte führt. Kommt man eig. zum dem Schluß das mehr Schußwaffen ein geringeres Risiko bedeuten würden. Sprich, wären die Opfer auch bewaffnet gewesen, wären die meisten dieser Fälle gar nicht passiert. Der Verfasser des Artikels wird vielleicht an diese Worte denken, falls er mal überfallen wird. Dann wird er merken das sich Verbrecher nicht an die Gesetze halten und sich ihre Schußwaffen einfach Illegal beschaffen.

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    • Jörg Rupp5. September 2013

      ja, das sehen wir ja in Amerika, wo regelmäßig kleine Kinder andere Kinder oder Eltern erschießen.

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  17. Sebastian Jakob4. September 2013

    Herr Rupp, um mal auf Ihre Kernfrage einzugehen, warum die Waffen zu Hause sind und dort nach meinem Wunsch auch hingehören:

    1. Ich trainiere mit der gleichen Waffe an 4 Schießständen, die zum Teil mehr als 50 km auseinander liegen. Die Trainingstage und Besetzung ist in den Vereinsheimen unterschiedlich. Das heisst, ich kann an z.B. An Stand A, B und C nicht trainieren, weil meine Waffe an Stand D eingeschlossen ist und dort an den Wochentagen die dafür nötig wären niemand da ist?
    Sollen wir dann die gleiche Waffe 4x anschaffen? Kauft ein Golfspieler, der verschiedene Plätze spielt 4x das gleiche Eisen an jedem Platz hinterlegen???
    2. Diese Heime liegen meist abseits von Wohngebieten, d.h. die Gefahr des Diebstahls/Einbruchs und damit die Abwanderung vieler Waffen in den Schwarzmarkt ist viel höher.
    3. Ein Schütze trainiert, wenn er den Sport ernsthaft betreibt, den Anschlag, usw. auch trocken zu Hause.
    4. Die Waffen müssen gepflegt werden, nicht jeder hat nach dem Sport oder unmittelbar davor die Zeit, bis zu 1 Stunde pro Waffe abseits des häuslichen Daseins in Schützenheimen zu verbringen.
    5. Waffen werden zu Hause dem Tuning unterzogen, d.h. Griffschalen, Visierung, Abzugsystem anbringen usw.
    6. Reparaturbesuche beim Büchsenmacher müssen doch zu Geschäftszeiten möglich sein.
    7. Waffen werden auf Leihschein unter Berechtigten verliehen, um z.B. herauszufinden, ob man eben jenes Modell kaufen kann usw.
    8. Manche Waffen sind tatsächlich Liebhaberstücke, die man sich auch manchmal einfach gerne ansieht.
    9.Nicht zuletzt Wettkampfteilnahmen, da muss der Schütze doch mit seiner Waffe irgendwie hin.
    10. Verantwortung: Für meine Waffe(n) und deren Verbleib bin ICH verantwortlich und ich kann und möchte das eben nur dadurch, dass ich den Verbleib eben auch unter Kontrolle habe.

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    • Jörg Rupp5. September 2013

      Ja, kann ich alles verstehen und nachvollziehen – trotzdem reicht das nicht. 4 Schießstände – 4 Waffen.
      Nun, ich möchte nicht, das Sie Waffen unter Kontrolle haben – denn schon morgen könnten Sie Amok laufen mit Ihren Waffen.
      Natürlich müssen Waffenlager gesichert werden

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  18. Sascha Schwarz4. September 2013

    Die Idee der zentralen Lagerung von Waffen muss vielen Kriminellen und Terroristen gelegen kommen.
    Werden legale Waffen heute nach den bestehenden Vorschriften in privaten Wohnungen gelagert, so sind diese nicht gerade oft Ziel von Einbrüchen mit dem Zweck sich diese Waffen illegal an zu eignen. Eine zentrale Lagerung in Vereinsheimen, die zudem meist wegen der Lärmbelästigung weit ab von bewohnten Gebieten befinden, wird für Leute die sich widerrechtlich Waffen durch Einbruch und Diebstahl beschaffen wollen eine sichere Quelle mit hoher Konzentration an Waffen sein, die eine hohe Ausbeute versprechen.
    Geschichte wird sich wiederhohlen, so wie sich die Terroristen der Rote Arme Fraktionen den 70er Jahren in den Depots der Bundeswehr eindeckte, so werden Kriminelle es in Zukunft mit der zentralen Lagerung in den Vereinsheimen viel leichter haben.
    Ich frage mich nur welche Standards dann für die kleinen Schützenvereine gelten werden, wenn nicht mal die Bundeswehr ihre Kriegswaffen entsprechend vor unbefugtem Zugriff schützen konnte.

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    • Jörg Rupp5. September 2013

      Sie müssen natürlich besser gesichert werden als zu Hause und es muss einen Sicherheitsdienst geben. Was denken denn Sie?

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  19. .22lfb4. September 2013

    „Legale Waffen in Privatbesitz sorgen für Tote, und daher müssen sie da weg. Punkt.“

    Soll das ein „Argument“ sein?
    Was soll das? „Punkt“?
    Sie haben recht und alle andere liegen falsch? Sämtliche Experten zum Thema Waffenrecht?
    Nicht zu fassen!

    Was will man mit einem Golfschlägern zu Hause? Baseballschläger, Tennisschläger etc. auch das sind Waffen wenn man Sie dazu macht! Und vor allem Dingen fallen eben diesen (Stumpfe Gegenstände) wesentlich mehr Menschen zum Opfer als durch legale und illegale Schusswaffen zusammen. Aber sind ja wieder nur Fakten aus der jährlichen PKS, am besten einfach wie immer ignorieren.

    Ich will mein sehr teures Sportgerät zu Hause haben weil es mein EIGENTUM ist!
    Die restlichen Argumente entnehmen Sie bitte den Ausführungen der Expertenkommision von 2012 (Vorsicht Fakten!).
    „PUNKT!“

    Würden in allen Bereichen so wenig Menschen wie durch legale Schusswaffen zu Schaden kommen wäre das traumhaft!

    P.S. Herr Hellmuth läßt anfragen warum er nicht mehr auf Ihre Ausführungen antworten kann…

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    • Jörg Rupp5. September 2013

      Achja. Golfschläger und Waffen vergleichen. Verhöhnung der Opfer von Amokläufen durch Sportschützen.

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  20. Stefan Hager4. September 2013

    Selbst wenn ich zu Hause auf die Blumenvasen schießen würde, könnte Ihnen das schlicht egal sein, weil es Sie nichts angeht.
    Warum soll ich mir vorschreiben lassen, was ich mit meinem Eigentum zu tun oder zu lassen habe? Oder was ich brauche oder nicht? Insbesondere dann, wenn ich mich an die Regeln und Gesetze halte und niemandem schade? Warum sollte ich mich enteignen und meine Grundrechte einschränken lassen, wenn es in Deutschland wahrscheinlicher ist Lottomillionär zu werden, als durch eine legale Schusswaffe zu sterben?
    Mal davon abgesehen, dass ich noch keine „legale Waffe in Privatbesitz“ gesehen habe, die spontan um sich schießt. Es scheint offensichtlich sehr schwer zu verstehen zu sein, dass nicht Waffen „für Tote sorgen“, sondern Menschen. Der Logik Ihres letzten Satzes folgend müssten also die Menschen weg. Dann hätten wir endlich NULL Risiko in unserer Gesellschaft – und NULL Freiheit. „Punkt“.

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    • Jörg Rupp5. September 2013

      Sie sind einer der Sportschützen, die immer mal wieder ihre Probleme in Selbstjustiz lösen und dabei auch Unschuldige töten. Damit sind Sie eine potentielle Gefahr und deshalb geht das mich was an – denn ich könnte morgen betroffen sein, wenn Sie ausrasten.

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  21. PatrickS.4. September 2013

    Sie fragen immer wieder was Sportschützen und Jäger mit den Waffen zu Hause machen.

    Sehen sie sich dazu doch bitte die Ausschusssitzung vom
    21. Mai 2012 auf http://www.bundestag.de an.

    Dort erfahren sie wieso eine zentrale Lagerung von allen Experten abgelehnt wird.

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  22. Eric5. September 2013

    Wenn wieder einmal die Verbotskeule ausgepackt wird, ist das nichts, was man von den Grünen nicht schon kennen würde. Es fehlt nur ständig an sinnvollen Alternativen, wie auch diesmal. Gerne würde ich wissen, wer bei einer „Zentrallagerung“ denn morgens zu Unzeiten vor einem nationalen oder internationalen Wettkampf den Schützenverein öffnet, um Waffen auszugeben, ob derjenige, so wie derjenige, der damit auf einen Wettkampf fährt nicht auch auf „dumme Gedanken“ kommen könnte und ob eine solche Lagerstätte nicht auch ein Paradies für einen Personenkreis darstellt, den ich in diesem Land noch nichteinmal genau beziffern darf, ohne mich politisch angreifbar zu machen. Man hat in diesem Land einfach keinen Mut mehr, Wahrheit und Rechtschaffenheit zu verteidigen! Es wird bloß gelogen und Tatsachen werden so beleuchtet, dass man bloß gut dasteht. Dabei wird die Tatsache ansich auch mal zurechtgestutzt. Wer sich ernsthaft mit dem Verbieten von Legalwaffen beschäftigt, um einen Sicherheitsgewinn zu erzielen, verschwendet Zeit in einem großen Maße. Viel lieber sollte man sich sinnvolleren Dingen widmen, wie zum Beispiel den vielen Alkoholtoten – und Süchtigen in diesem Land. Da würde man mit wenig Aufwand viele Menschen retten können. Was ist mit dem Tabakrauchen? Es hat in den letzten 100 Jahren weltweit mehr Menschenleben gefordert, als in den beiden großen Weltkriegen zusammen. Der Grund, weshalb sich darum nicht gekümmert wird, ist die fehlende Öffentlichkeitswirksamkeit und das wiederum ist für den Wähler der Lackmustest dafür, dass es um eine Partei geht, die bloß redet – um Stimmen zu erhaschen! Dann zu Ihrem immer wiederkehrendem Gesäusel vom Verbot von sogenannten „Großkaliberwaffen“: Kleinkaliberwaffen haben keine niedrigere „Durchschlagskraft“ als Großkaliberwaffen, denn diese errechnet sich aus dem Querschnitt und der Energie des Geschosses. Ein Kleinkalibergeschoss hat meistens eine relativ hohe Durchschlagskraft. Hätten Sie und Ihre Parteigenossen ein wenig Ahnung von der Materie, wüssten Sie es besser zu formulieren – oder würden Ihre Forderungen gleich einstellen!

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    • Jörg Rupp5. September 2013

      doch, ich habe den Mut, das Recht auf körperliche Unversehrtheit zu verteidigen. Aber Sportschützen brauchen halt ne Knarre zu Hause und nennen das dann „Rechtschaffenheit“ und ignorieren amoklaufende Schützen. Und sparen nicht mir kruden Vergleichen.

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  23. Tobias Spiegler5. September 2013

    Von meiner Seite drei Punkte hinsichtlich der Aufbewahrung von Sportwaffen in der eignen Wohnung.

    1. Es handelt sich dabei um mein Eigentum. Solange von diesem keine objektive Bedrohung für die öffentliche Ordnung oder die Sicherheit meiner Mitbürger ausgeht habe ich auch das Recht, den direkten Besitz über mein Eigentum auszuüben. Und eine objektive Bedrohung durch Sportwaffen ist in der Bundesrepublik statistisch nicht gegeben (siehe Kriminalstatistik).

    2. Die zentrale Lagerung von Waffen und Munition wurde bereits von Experten als unzweckmäßig und als größere Gefahr als die private Lagerung durch den jeweiligen Sportschützen bewertet (siehe Expertenanhörung vor dem Innenausschuss 21.05.12).

    3. Die Zentrallagerung von Waffen und Munition hätte auch den Mord von Dossenheim nicht verhindern können und würde somit keinen Sicherheitsgewinn bedeuten. Nichts hätte den Täter davon abgehalten zur Lagerstätte zu fahren, sich die Tatwaffe und die Munition dort abzuholen und dann sein Verbrechen zu verüben.

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    • Jörg Rupp5. September 2013

      1. Nun, nur weil es Ihr Eigentum ist, müssen Sie es nicht in der Wohnung haben. Ihr Auto steht auf der Straße, manches Boot überwintert in südlichen Häfen oder mancher Wohnwagen auf dem Campingplatz. Es wurde immer wieder bewiesen, dass von diesen Waffen eine Gefahr ausgeht, also kann das auch Ihnen passieren. Der Schütze von Dossenheim hätte wahrscheinlich noch einen Tag vor seiner Tat genauso wie Sie argumentiert.
      2. Die zentrale Lagerung muss gesichert sein – und das muss der Schütze mit bezahlen. Tresore, Sicherheitsdienst. Und zentrale Ausgabe nur währen der Öffnungszeiten.
      3. doch: wenn er nur auf an der Sportstätte damit schießen darf, hätte ihm niemand die Waffe gegeben.

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  24. Katja Triebel5. September 2013

    Legale Waffen in Privatbesitz sorgen für Tote, und daher müssen sie da weg. Punkt.

    DAS ist Polemik der 60er Jahre. Dumm nur, dass die Waffen-Effekt-Theorie mittlerweile von über 20 Studien folgendes ergab: je öfter jemand sachkundlich mit Waffen zu tun hat (Sachkunde, Sportschütze, Jäger, Sammler, Berufswaffenträger), so seltener empfindet derjenige Waffen als Lösungsmittel, desto seltener setzt er sie als Mittel zur „Konfliktlösung“ ein. Umgekehrt wird ein Schuh drauss: je seltener jemand was mit Waffen im realen Leben zu tun hat, desto eher glorifiziert er diese (unterstützt durch die Medien) als Durchsetzungsmittel.

    Die „Waffeneffekt“ Hypothese von 1967 besagt, dass der Zugang bzw. bereits die Ansicht von Waffen Menschen psychologisch kontrollieren kann und sie veranläßt, gewalttätig zu werden. Paul Gallant und Joanne D. Eisen zeigen jedoch auf, wie das originäre Experiment angelegt war und untersuchen weitere ähnliche Studien, die die Aussagen bekräftigen sollten. Der renomiierte „Waffengegner“ Kleck analysiert 21 Waffeneffekt-Experimente und kam zu dem Schluss, dass der Waffeneffekt „nur bei Menschen ohne vorherige Erfahrung mit Gewehren“ beobachtet werden konnte. Er beobachtete auch, je genauer sich die simulierten Experimente der Realität annäherten, desto weniger wahrscheinlich waren sie, die Waffeneffekt-Hypothese zu unterstützen.
    http://www.saf.org/journal/14/Trigger-Happy.pdf

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    • Jörg Rupp5. September 2013

      tja, aber manches Mal empfindet er die Waffe doch als Lösungsmittel – und diese Fälle müssen verhindert werden. Dossenheim war ja ein erneuter Beweis dafür. Es fehlt nur noch die Beschreibung, dass er eigentlich immer ruhig und ausgeglichen war…Sachkundig hin oder her: auch legale Waffen töten. Auch gut ausgebildete Schützen werden zur Mordmaschine. Da müssen Sie durch.

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  25. Mirko Teubner5. September 2013

    Statistisch war es eher ein Zufall, dass der Täter Sportschütze war. Alternativ als Waffe hätte auch eine Brandflasche oder eine Axt zum Einsatz kommen können … Auch hätte er das ganze Gebäude anzünden können … usw…
    So aufgebracht und wütend wie er war.
    Warum es in unserer Gesellschaft soweit kommt -hinterfragen Sie nicht! Sie hören nur: Waffe eines Sportschützen –
    also gleich wieder verbieten!
    Anscheinend unterscheiden Sie bei den Morden in 1.Wahl durch Sportschützen – weil politisch für Sie verwendbar …
    Und in Morde 2.Wahl – das sind die Morde mit Axt, Schlinge, Säure, usw….
    Diese sind politisch wohl eher nicht verwertbar ???
    Wieviele müssen denn noch geschehen, dass sie von Ihrer Partei genauso beachtet werden?
    Da ist nichts zu hören!
    Sie machen es sich zu leicht!
    Die Mittel zur Gewalt kann man nicht verbieten!
    Die Gewalt kann man auch nicht verbieten!
    Die Gewalt muss man verhindern!
    Daran sollten Sie und Ihre Partei arbeiten!
    Und nicht durch immer neue und weitere Verbote Unfrieden stiften!
    Sie wollen anderen Ihren Willen gewissermaßen aufzwingen – Ihre abenteuerlichen Mutmaßungen was die Sportschützen „daheim“ mit ihren Waffen wohl machen sind lächerlich!

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    • Jörg Rupp5. September 2013

      zur Gewaltprävention gehört, dass Schusswaffen in Haushalten, nicht in Privatbesitz, verboten werden. Die Knarre war einfach das Mittel der Wahl: leicht erreichbar, bequem zu bedienen, effektiv, unsichtbar bis zu dem Moment, an dem er sie zog. So ist das halt mit Schusswaffen. Und es war ein Sportschütze. Und das nicht zum ersten Mal. Es wird Zeit, dass auch da verhindert wird, was möglich ist.
      Und mal ehrlich: wieviele Sportschützen besitzen illegale Waffen – und brüsten sich untereinander damit?

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  26. Ronald Latoska5. September 2013

    Die von der EU finanzierte Studie „Homicide in Finland, the Netherlands and Sweden -A First Study on the European Homicide Monitor Data“ verfasst von Sven Granath, Johanna Hagstedt, The National Council for Crime Prevention in Schweden, Janne Kivivuori, Martti Lehti, The National Research Institute of Legal Policy in Finland und Soenita Ganpat, Marieke Liem, Paul Nieuwbeerta, The Institute for Criminal Law and Criminology at Leiden University , Niederlande stellt fest, dass KEINE KORRELATION zwischen dem Waffenbesitz und der Mordrate in diesen drei Ländern besteht.
    Stattdessen besteht eine starke Korrelation zwischen Alkoholmissbrauch, Arbeitslosigkeit, organisierter Kriminalität und der Mordrate. Die Studie untersucht jeden Mord und Todschlag anhand von 85 verschiedenen Variablen, die erst mal die wissenschaftlichen Erkenntnisse erlauben, die man in politische Handlungen überleiten kann. In Deutschland sind die polizeilichen Kriminalitätsstatistiken weit davon entfernt die Daten so detailliert darzustellen, was einigen Politikern durchaus nützt ihre Märchen zu verkaufen. Die Autoren empfehlen ihre detaillierte Erfassungsmethode in allen EU-Ländern einzuführen, um die Statistiken international vergleichbar zu machen. Auf meine Nachfrage ist jedoch das Bundesministerium des Inneren noch nicht davon überzeugt, dass eine derart detaillierte Statistik notwendig wäre. Der Transparenz wegen würde ich die Einführung dieser Statistik in Deutschland begrüßen.

    Herr Rupp, kennen Sie diese Studie? Kennen Sie irgendeine Studie zu dieser Thematik? Wären Sie dafür die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in Ihre Überlegungen einzubeziehen?

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    • Jörg Rupp8. September 2013

      Die Korrelation im Falle Dossenheim und der anderen Fälle heißt: Schütze, Waffenbesitz, Größenwahn oder nachlässige Aufbewahrung (Tim K.), Amoklauf. Da brauch ich keine Studie zu. Einzige Handlungsoption: Waffen raus aus Haushalten.

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  27. Sebastian Jakob5. September 2013

    Guten Morgen Herr Rupp,

    genau das ist doch der Punkt. „Ausrasten“! Sie sagen es! Sie reden von einem psychologischen Phänomen.

    Sie trauen der Bevölkerung das zu, und damit trauen Sie Ihr nicht. Sie finden auf jedes Argument eine plakative Antwort. Dabei ist Ihnen nur wichtig, dass es bei einem eventuellen Opfer vorher Peng aus einer legalen Schusswaffe gemacht hat. Wieviele andere Opfer es durch andere Tatmittel gibt, ignorieren Sie in diesem Thread völlig.

    Wenn ich eines gelernt habe, dann dass die schlimmsten Dinge und Morde der Welt IMMER dann geschehen sind, wenn es Waffen nur noch in Staatsgewalt gab. In den Händen von Politikern und deren Marionetten. Das heißt aber wohlgemerkt nicht, dass der legale Waffenbesitzer daraus einen Verteidigungswunsch hegt, sondern viel mehr, dass Menschen wie Sie dem wahren Bösen den Boden bereiten und es nicht mal merken.

    Und jetzt dürfen Sie wieder Ihre einstudierten Allgemeinplätze vom Stapel lassen…

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    • Jörg Rupp8. September 2013

      Ich traue nur den Schützen nicht. Nicht einzelnen, sondern der „Gruppe“, aus der heraus es offenbar und sogar von der konservativen Presse belegt, Amokläufe gibt.

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  28. Götz5. September 2013

    Herr Rupp, Sie führen als Negativbeispiel erneut die USA an, wo sich „regelmäßig Kinde und Erwachsene mit Schusswaffen töten“.
    Zwei Fragen:
    1.) Wie erklären Sie denn, dass es in der Schweiz das Waffenaufkommen pro Kopf deutlich höher ist als in den USA und wir von keinerlei Bluttaten aus der Schweiz hören?
    2.) wie erklären Sie es, dass ausgerechnet in den Bundesstaaten mit sehr ristriktiven Waffengesetzen (Florida, Califonien,…) eine deutlich höhere Verbrechensrate mit Schusswaffen zu verzeichnen ist als in Bundesstaaten wo quasi jeder Bürger das Recht hat verdeckt eine Waffe zu tragen?
    3.) und als Bonusfrage: analog zur Schweiz führt nahezu jeder Israeli eine Faustfeuerwaffe mit sich; abgesehen von den kriegerischen Handlungen – wieso hört man nichts von Amokläufen innerhalb der israelische Bevölkerung?

    Ich möchte Ihnen einen Lösungsansatz geben:

    Weil es nicht die Waffen sind, die Menschen töten, sondern Menschen töten Menschen.
    Das ist Fakt. Und Sie können nicht den Menschen verbieten, was Ihrer Grundhaltung aber entsprechen würde.
    Ein Waffenverbot in privaten Haushalten bringt ganz eventuell einen minimalen Sicherheitsgewinn – steht aber in keinem Verhältnis zur Freiheit, die dafür geopfert werden müsste.
    Eher müsste Fußball verboten werden – weil ja betrunkene Fußballhooligans auf ihrem Weg zum Stadion Passanten angreifen könnten.
    Wollen Sie deswegen Fußball verbieten???

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    • Jörg Rupp8. September 2013

      welche Freiheit? Die loszufahren und eine Eigentümerversammlung abzuknallen?
      Sie haben es nach wie vor nicht verstanden und danke Ihnen für Ihre Beispiele – denn sie zeigen auf, dass es hier Amokläufe gibt und anderswo nicht – das lässt darauf hindeuten, dass es in unserem Land nicht gut ist, Waffen im Haus zu haben – offenbar gibt es im Gegensatz zur Schweiz immer wieder Amokläufe von Schützen. Das können wir nur verhindern, wenn die Waffen aus den Haushalten heraus kommen.

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  29. Grundmann5. September 2013

    Gut, dass das Waffengesetz Bundesgesetz ist und am 22.09. Sie und ihre Partei keinen Einfluss auf dieses haben. Einen so engstirnigen Menschen wie sie es einer sind habe ich noch nie kennen gelernt. Weder Rot noch Grün wird meine Stimme bekommen.

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  30. Andreas Wolpert5. September 2013

    Nun ihrer irrigen Art zufolge, sollten sie beachten. Der menschliche Körper gut Kontrolliert ist eine der effektivsten Waffen die der Mensch besitzt. Im lauf der der letzten jahre sind so viele Menschen totgeschlagen worden das das einfach weg muß. Messer haben auch viel leid verursacht, muß verboten werden. Gabeln übrigens auch. Autos und auch öffentliche Verkehrsmittel verursachen sehr viele Verletzungen und Todesfälle, sollte abgeschafft werden. Auch Arbeitsunfälle werden immer öfter zum Problem, vielleicht sollte man auch hier abhilfe schaffen.
    Zumal jeder einzelne obige Punkt hundert mal öfter leid verursacht als eine Schußwaffe.
    Ich persönliche Besitze nicht mal eine. Aber ihr Argument, jemand besitzt eine Schußwaffe, daher wird er im Problemfall immer darauf zurück greifen und jemand erschießen ist so hanebüchen das mir schlecht wird. Ich kann jemanden mit einem Handgriff töten, und ach Gott ich habe bisher, mal nachrechnen, ich kann das seit 20 jahren, war mehr als einmal in gefährlicher Situation, wurde öfter überfallen, genau, habe 0 mal jemanden getötet. Nach Ihrer Argumentation wird jeder der ein Problem hat sein Brotmesser nehmen und den nächstbesten abstechen.
    Das Problem ist hier glaube ich, sie persönlich haben aus irgendeinem Grund Angst vor Schußwaffen. Aber anstatt zum Psychiater zu gehen wollen sie mit einer Verbotspille alles heilen. Leider werden sie dadurch die Situation nur verschlimmern.

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    • Jörg Rupp8. September 2013

      Eine Pistole existiert nur zu einem einzigen Zweck: um aus der Entfernung zu töten. Das unterscheidet sie zu den in solchen abstrusen Vergleichen immer vorkommenden Küchenmessern.

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  31. Henry5. September 2013

    Sehr geehrter Herr Rupp.

    Nehmen wir mal an sie bekommen ihr Wuschziel das Verbot der Privaten Waffenbesitzes .

    Was gedenken sie gegen die vom BKA geschätzten 20Mio. Illegalen Waffen zu tun ?
    Was tun sie gegen die restliche Gewaltkriminalität ?
    In der Ersten Hälfte Juni 2013 alleine 16 Morde .
    http://www.keine-waffen.de/?p=3682
    Da sie ja sicher das Vorbild England nehmen, wie sieht dann ihr Politik gegen die Steigende Gewaltkriminalitätaus ?

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    • Jörg Rupp8. September 2013

      Der Besitz daran wird wie bislang auch verfolgt.

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  32. Sascha Schwarz5. September 2013

    Herr Rupp, auf meinen Kommentar zur zentralen Waffenlagerung antworteten Sie:

    „Sie müssen natürlich besser gesichert werden als zu Hause und es muss einen Sicherheitsdienst geben. Was denken denn Sie?“

    Daraus ergeben sich für mich nur weitere Fragen. Die getrennte Unterbringung von Waffen und Munition in sogn. Waffentresoren die nach VDMA und EuroNorm(EN) geprüft sind und bei denen Anzahl der Waffen pro Behältnis durch die Sicherheitsstufe festgelegt sind, würde ihrer Meinung nicht mehr ausreichen?
    Und sie schlagen eine rund um die Uhr Bewachung durch einen Sicherheitsdienst vor.
    Die Frage die sich mir nun stellt ist wie die vielen kleinen Schützenvereine die teilweise seit einigen hundert Jahren bestehen, die von Ihnen geforderten nicht näher spezifizierten Sicherheitsmerkmale(“natürlich besser gesichert werden als zu Hause“) sowie den Wachdienst finanzieren sollen? Ist ihre Strategie hier zusammen mit der immer wieder angesprochenen Steuer auf Waffen den Schiessport nur noch einem betuchten elitären Teil der Bevölkerung zu ermöglichen?Quasi als Ziel eine 2 Klassen Gesellschaft, die Wohlhabenderen die sich den Schiesssport noch leisten können und dann der Rest für den es unerschwinglich wird?
    Dazu kommt noch die Frage wie die Waffen bei einem Turnier zum Austragungsort transportiert werden. Soll dieser Transport dann auch jedes mal durch ein Unternehmen durchgeführt werden was mit entsprechenden Fahrzeugen für Werttransporte und bewaffnete Wachpersonal durchgeführt werden?
    Hier dann auch wieder die Frage wie gerade kleine Vereine diese Kosten tragen sollen?

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    • Jörg Rupp8. September 2013

      Ja, das ist doch nicht das Problem der Gesellschaft. Sie wollen ein gefährliches Hobby ausüben und Tötungswaffen besitzen – dann kommen Sie für die Kosten auf. Auch andere Hobbys können nur von einem betuchten Teil der Bevölkerung ausgeübt werden. Und, hör ich dazu was von Ihnen? Müssen wir als Gesellschaft jetzt beginnen, Yachtregattas zu finanzieren? Ich glaube kaum. Da verändert sich dann halt was.

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  33. PatrickS.5. September 2013

    „Sehen sie sich dazu doch bitte die Ausschusssitzung vom
    21. Mai 2012 auf http://www.bundestag.de an.“

    Die Ausschusssitzung wurde initiiert durch Bündnis 90 Die Grünen. Alle ihre Fragen würde dort beantwortet werden. Da von ihnen nur

    „das ist keine Antwort auf meine Frage. “

    kommt und wie man auch an allen anderen Antworten von ihnen sieht, sind sie anscheinend an einer Diskussion genau so wenig interessiert wie an Fakten.

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  34. Yamago5. September 2013

    Selbstverständlich macht eine Erschwerung des Zugangs zu Waffen und ein Verbot von bestimmten Waffenarten Deutschland sicherer. Wir sind hier nur schon sehr weit fortgeschritten im Vergleich zu den USA. So sind vollautomatische Waffen generell verboten, die Magazinkapazität bei halbautomatischen Waffen ist auf 2 Schuss beschränkt und die Aufbewahrung wird mittlerweile streng kontrolliert. Als Jäger ist dem Erwerb einer Waffe eine langwierige Ausbildung vorangestellt. Das hält Waffennarren generell ab.
    Einiges sollte noch nachgebessert werden, aber insgesamt haben wir eine gute und sichere Gesetzeslage.

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    • Jörg Rupp8. September 2013

      bei der leider das dringend notwendige Verbot der Lagerung von Waffen in Privathaushalten fehlt

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  35. Theisen Herbert5. September 2013

    Abusus non tollit usum. Erst recht, wenn der Mißbrauch nur im Promillebereich liegt. Außerdem: Wenn die tausenden Opfer von Mord und Totschlag pro Jahr selber Waffen gehabt hätten, würden Viele von ihnen noch leben, darunter auch mein Vater und Bruder, die 1974 und 1985 ermordet wurden. Ich selber bin Jäger, Sammler und Schütze, ein Verbot würde mich um eine sechsstellige Summe enteignen. Ich bin daher aus vielen Gründen gegen gesinnungsfaschistische Verbieter, die Opfer mit ihren Verboten noch wehrloser als ohnehin schon machen, und damit auch gegen Leute wie Sie, Herr Rupp, die scheinbar den von der Natur gegebenen Verstand nicht mehr einsetzen wollen, wenn es um Machterlangung und die Kujonierung Anderer geht. Leute wie Sie bekämpfen damit letztlich die freiheitlich demokratische Grundordnung und machen das Notwehrrecht, aber auch das im Grundgesetz verankerte Widerstandsrecht zur Makulatur.

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    • Jörg Rupp8. September 2013

      ich wusste, dass irgend einer von Ihnen gerne Knarren in den Händen von jedermann hätte und mit der Argumentation der US-Waffenlobby kommt. Genau: jedeR Schüler_in sollte eine Pistole im Rucksack haben. Danke für den Beleg, dass die Waffen raus müssen aus den haushalten und sich unverantwortliche Menschen unter den Gegnern dieser Regelung befinden. Achso – keiner der hier so eifrig schreibenden sagt da was dagegen. War aber klar.

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  36. J.K.Scho5. September 2013

    Lieber Jörg, langsam drehst du durch….oder ? Ist es stumpfsinnige Renitenz oder einfach nur bornierte Divenhaftigkeit die dich dazu bringt, einen Personenkreis zu diffamieren der nicht in dein gutmenschelndes Weltbild passt – nichts detro trotz aber schon per Gesetz auf Zuverlässigkeit und Rechtsstaatlichkeit überprüft wurde. Eine Rechtsstaatlichkeit die ich dir langsam aber sicher abspreche. Du schreibst: „Und mal ehrlich: wieviele Sportschützen besitzen illegale Waffen – und brüsten sich untereinander damit?“

    Wer, lieber Jörg Rupp besitzt illegale Waffen und brüstet sich damit ? Solltest du davon Kenntnis- und diese nicht zur Anzeige gebracht haben ? Oder ist es nur substanzloses Dampfgeplaudere ?

    Aber es kommt noch besser: Weiter oben entblödest du dich nicht einem dir Unbekannten Menschen zu schreiben: „Sie sind einer der Sportschützen, die immer mal wieder ihre Probleme in Selbstjustiz lösen und dabei auch Unschuldige töten. Damit sind Sie eine potentielle Gefahr und deshalb geht das mich was an – denn ich könnte morgen betroffen sein, wenn Sie ausrasten. “

    Für meine Begriffe ist diese Unterstellung eine unerhörte- u. sicherlich justiziabel verwertbare Ehrverletzung – ganz sicher jedoch an dümmlicher Arroganz nicht mehr zu überbieten – oder? Doch ist es: „Nun, ich möchte nicht, das Sie Waffen unter Kontrolle haben – denn schon morgen könnten Sie Amok laufen mit Ihren Waffen.“ soweit also Jörg Rupp von den Grünen. Wenn ich mir dies alles durchlese Jörg, dann bist DU [sic!] es, der mir Sorgen macht. Könnte es nicht sein, dass ein geschasster Politik-Darsteller nicht einmal aus Frustration durchdreht ? Nicht auszudenken, wenn so einer sich z.B. einen Flammenwerfer nach Bauplänen im Web zusammenbastelt und z.b. wahllos Menschen auf dem Ettlinger Wochenmarkt angreift – das gab es schon einmal 1964 in Köln Volkhoven als ein Amokläufer 8 Kinder und 2 Lehrerinnen getötet hat, ganz ohne Schusswaffe.
    Aber so etwas gibt es natürlich nicht in echt – ich übertreibe nur. Stimmts Jörg

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    • Jörg Rupp8. September 2013

      wer mit „Gutmensch“ argumentiert, benutzt die Sprache der Faschisten und Rechtspopulisten und wird beim nächsten Eintrag gelöscht.

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  37. Dan More5. September 2013

    Herr Rupp,

    laut der sportmordwaffentodeskarte von Roman Grafe, gibt es ca. 120 Tote durch den Mißbrauch legaler Schusswaffen zu beklagen.
    Das ist viel, aber ist es das wirklich?

    Diese 120 Opfer sind seit 1991 zu beklagen, also in einer Zeit von über 20 Jahren. Das macht, um die Rechnung von Herrn Hellmuth aufzugreifen, 6 Opfer im Jahr und das sind 0,5 Opfer im Monat. Beim besten Willen, kann ich hier keine Gefahr für die Öffentlichkeit erkennen. Über eine wenig befahrene Straße zu laufen, ist eine größere Gefahr, als der legale Waffenbesitz durch zigfach überprüfte Sportschützen, Jäger und Waffensammler.

    Komischerweise, hört man von Ihnen und Ihren Parteigenossen keinen Ton der Kritik oder irgendwelche Verbotsforderungen, wenn wieder mal ein Familiemitglied einen Angehörigen bei einem „Ehrenmord“ das leben auf grausamste Weise nimmt. Es gibt mehr Tote durch einen Ehrenmord in Deutschland, als es Tote durch legale Schusswaffen gibt und das Herr Rup, hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun und bevor Sie mir diesen Schuh anziehen, sei Ihnen gesagt, ich nehme mir das Recht heraus ausländerkritische Kommentare zu sagen, da ich selber ein ausländischer Mitbürger bin.

    Tatsache ist nunmal, ja, es gibt leider tote zu beklagen, die durch eine legale Waffe getötet werden, genauso wie es vielfach mehr Tote gibt, die durch ein Familienmitglied mit einer Axt, einem Messer (auch Küchenmesser), einer Kettensäge, einem Eisenrohr, einer Geisterfahrt auf der Autobahn oder anderen Haushaltsüblichen Gegenständen aus dem Leben gerissen werden.

    Und was die Debatte ums Waffenrechth betrifft, diese wird einzig und alleine von der Partei der Grünen und den Medien geführt. Jede Partei, die sich auch nur halbwegs mit den Thema befasst, hält sich in der Diskussion zurück.

    Auch ist es Tatsache, dass einzig die Taten, die mit legalen Waffen verübt wurden, in den Medien hoch und runter berichtet werden, dass aber in Berlin ein Türsteher regelrecht mit drei Schüssen in den Kopf hingerichtet wurde, darüber spricht kaum einer und von Ihnen und Ihrer Partei erst recht keiner.

    Sie und Ihre Partei, stellen eine massive Gefahr für die freiheitliche Demokratie in diesem Land dar und wenn man etwas in diesem Land verbieten sollte, dann ist es Ihre Partei, die selber nicht bereit ist, innerhalb der eigenen Reihen den Besen zu schwingen, wo es erforderlich ist.

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    • Jörg Rupp8. September 2013

      leider irren Sie sich – wir haben uns immer zu den Ehrenmorden geäußert – auch zu Zwangsverheiratungen etc. pp. 6 tote im Jahr sind Ihnen nicht zuviel? Na danke, die Opfer bzw. ihre Angehörigen werden sich freuen. Ich bin sicher, die Angehörigen von Tim K. lesen mit, mit welchen Argumenten hier das Aufbewahren von Waffen in Privathaushalten verteidigt wird.

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  38. Theisen Herbert5. September 2013

    Nachbrenner: Dass Sie Menschen im Staatsdienst (Richter, Staatsanwälte, Soldaten, Beamte aller Laufbahngruppen, Angestellte) und mittelbar dem Staat dienende Menschen wie Ärzte, Notare, Architekten, sonstige Freiberufler, Arbeiter bis zum Handwerksmeister enteignen und kujonieren wollen, die privat Waffen haben, sollte Ihnen klar sein. Und die werden das bestimmt nicht goutieren, wenn man sie wehrlos in den eigenen vier Wänden machen will und Tätern damit einen Vorteil verschafft. Nein danke, Grün(rot) kommt für die sicher nicht in Frage.

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  39. Greenhawker5. September 2013

    Hey, kommt doch dem Herrn Rupp nicht mit so vielen Fakten. Er hat nun mal seinen Standpunkt, gut keine Argumente dazu, aber das ist ja egal.
    Herr Rupp, das einzigste was ich von Ihnen höre bzw. lese, sind unterschwellige beleidigungen und unterstellungen, das Sportschützen allesamt Unzurechnungsfähig seien. Sie haben das recht Ihre Meinung darzulegen, Sie haben aber nicht das Recht andere zu beleidigen und zu daffamieren. Glauben Sie wirklich auf diese Art eine Diskussionn führen zu können?
    Jemand der so agiert wie Sie hat in der Politik und schon gar nicht in einer Regierungsverantwortung zu suchen. So etwas nennt man Diktatur und davon hatten wir schon genug auf deutschem und internationalem Boden.
    Ach ja, mit einer veröffentlichung rechne ich eigentlich nicht, wie auch schon bei einigen meiner anderen Beiträgen, ich möchte aber trotzdem die Möglichkeit geben meine Meinung zu lesen. Im Übrigen zeigt die Zensur eingebrachter Beiträge wiederum nur wie Recht ich mit meiner Meinung habe. Deshalb gehaben Sie sich Wohl und ich hoffe, dass Sie nie mehr auch nur in die Nähe eines Mandates kommen.

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    • Jörg Rupp8. September 2013

      nee, nicht alle. Einige. Bekannt aus der überregionalen Presse, teilweise weltweit. Und aus Rücksicht auf diese wenigen müssen die Schützen als Gesamtheit die Verantwortung für die Missetäter in ihrem Sport übernehmen und auf die Aufbewahrung zu Hause verzichten. Ich finde das ne gute Idee.

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  40. Wolfgang5. September 2013

    gegen Borniertheit helfen keine Fakten.
    Ich will auch keine Grünen, aber das interessiert auch keinen.
    Fakt ist, das die Straftaten gestiegen sind, seit hier jede Menge Südosteuropäer einreisen dürfen.
    Quelle: Polizeiberichte!
    Tun Sie da mal etwas dagegen.
    Aber das geht ja nicht, weil nicht sein kann was nicht sein darf.

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  41. Peter Hacke5. September 2013

    Hier steht die Zukunft der Grünen, sie stammt aus einer Schrift von 1836:„Koketterie ist falsche Grazie. Sie ist für die Seele, was die Schminke für das Gesicht, eine Lüge; beide ziehen nur ein blödes Auge an. Koketterie ist ein Polyp des Herzens; zerschnitten, scheinbar vernichtet tausendmal, wächst er wieder an, bis er es zerstört. Koketterie ist ein seiner Selbstmord. Das Gift der Heuchelei wirkt rückwärts; seine unausweichliche Folge ist Selbstvernichtung. In kleineren Dosen – wirkt es wie Opium; es regt auf, erhitzt, entflammt, begeistert zum Kampfe gegen alles Feindliche, aber – ihm folgen Erschlaffung, Leere des Gemüthes, Ekel.“

    Ihre blasierten Beißreflexe, welche frei von jedweder Qualifikation nur die Beleidigung einer Ihnen verhassten Gruppierung zum Ziele haben, sind keine Politik sondern profane Selbstinszenierung.

    Da Sie Opfer für Ihre aggressiven Hetzparolen instrumentalisieren, sind kein Geringerer als Sie selbst es, der diese schmäht und nicht die Sportschützen, welche sich objektiv mit der Thematik befassen wollen, während Sie wie ein Raufbold nur wild mit Verbalinjurien um sich werfen um alle auf beleidigende und niveaulose Weise zu potentiellen Verbrechern zu degradieren.

    Die Verbrechen der Grünen und ihrer Schützlinge sind für Parteimitglieder stets „Einzelfälle“ oder schlicht „indiskutabel“ (Ein Hinweis auf polizeiliche Kriminalsatatistiken wird von Ihnen absurderweise zum rassistischen Motiv konstruiert, weil die bloße Auseinandersetzung mit Fakten für Sie scheinbar schon eine Art Gedankenverbrechen zu sein scheinen. Orwells Roman „1984″ war eine Warnung, keine Gebrauchsanleitung, Herr Rupp. ), während man alles was der grünen Ideologie zuwider ist unter Sippenhaft stellt und tatsächliche Einzelfälle zum allgemeingültigen Freibrief für Hetzprogaganda und gewalttätige Übergriffe deklariert – nur soviel sei hierzu gesagt.

    Dieses Land hat kein Kriminalitätsproblem mit Sportschützen, sondern ein Mentalitätsproblem welches von weltfremden Zwangsneurotikern bis in den Bundestag geschwemmt wird.

    Sie denken nicht selbst nach, sondern ersetzen Logos und Ratio durch emotionalen Sensationlaismus und eine wirre Ideologie welche unbescholtene Bürger kriminalisiert, während sie die Verbrechen der eigenen Partei zu Bagatellen euphemisiert.
    Sie kümmern sich nicht um belastbare Daten, Sie sind nur an der Durchführung der grünen Ideologie interessiert und dies reiben Sie mit Ihrem fragwürdigen Gebahren allen deutlichst unter die Nase.

    Ihre insignifikanten persönlichen Aversionen, Ängste und Vorurteile sind doch bezüglich der Thematik überhaupt nicht von Belang, Politik ist kein Wunschkonzert für Träumer.
    Die Polizei und viele andere Experten äußerten sich schon zu Genüge bezüglich der Gefahrensituation und Sie gehen auf keinen einzelnen dieser Punkte ein – Sie wiederholen nur Ihre bizarren Mantren, die nicht richtiger werden, nur weil sie von Ihnen inflationär benutzt werden.

    Velleicht liegt es auch daran, dass die Grünen selbst ein eher gespaltenes Vehältnis zu Polizei, Rechtsstaat und freiheitlich-demokratischer Grundordnung haben und bei jüngsten Ereignissen ja auch die gewalttätigen Übergriffe des eindeutig verfassungswidrigen „Schwarzen Blocks“ auf von der Grünen Jugend ausgesuchten Opfer tolerieren, zumindest kam von der Parteispitze außer unverhohlenem Gelächter keine nennenserte Stellungnahme, aber offen zur Schau getragene Schadenfreude muss wohl nicht bis ins Detail analysiert werden um wohlwollende Akzeptanz der Straftaten erkennen zu lassen.

    Mir scheint, dass es an der Zeit wäre, die Grünen vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen, vermutlich ist das der Grund, warum die Grünen eben diesen abschaffen wollen.
    Sie scheinen sich in keinem guten Umfeld zu befinden, Ihre falschen Freunde haben einen schlechten Einfluss auf Sie.
    Kommen Sie zu uns, bevor es zu spät ist, wir sind nachgewiesenermaßen die gesetzestreusten Bürger, das haben wir sogar schriftlich ;)

    Ich bin mir sicher, dass Sie auch hierauf nur wieder mit den obligatorischen Empörungstänzen aufwarten oder mich als abgrundtief schlechten Menschen präsentieren wollen, eigentlich ist es ohnehin sinnlos mit Ihnen den Dialog zu suchen, aber zumindest können andere sich aufgrund Ihrer zweifelhaften Aktionen ein Bild über die Grünen und ihre Stellvertreter machen, welches am 22. mit Sicherheit auch in die Wahlergebnisse einfließen wird, dann sehen wir, wer im Namen des Volkes handelt.

    Sic semper tyrannis!

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    • Jörg Rupp8. September 2013

      Sie müssen unterscheiden zwischen Einzeltäter, der den Rechtsanspruch hat, dass sich sein Fall individuell angeschaut wird und dem Instrument, mit dem er seine Tat verübt. Fakt ist: es gibt immer wieder Amokläufe mit legalen Waffen. Konsequenz (Schutz der Bevölkerung): Waffen raus aus Privathaushalten. Das ändert nichts dran, dass ein Einzeltäter trotzdem versuchen wird, Amok zu laufen. Aber er wird es erheblich schwerer haben, wenn ihm die feige Distanzwaffe genommen wird.

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  42. Rainer Hellmuth5. September 2013

    Oh, es scheint wieder zu funktionieren.

    Herr Rupp, auf meine obige Aufstellung der Kriminalstatistik des Jahres 2011 habe ich rechnerisch nachgewiesen, dass Nicht-Sportschützen eintausend mal gefährlicher sind als Sportschützen.

    Ich hatte Sie auch um Gegenargumente oder ggf um andere Zahlen gebeten, die ihnen vielleicht bekannt sind.

    Sie antworteten mir zwar nicht auf meine Frage, führten aber acht Fälle in elf Jahren auf, bei denen mit legalen Waffen Straftaten begangen wurden (Dass dabei auch mit Messer oder Kissen gemordet wurde, lassen wir jetzt der Einfachheit halber einfach mal außen vor. Wir wollen ja schließlich keine Erbsen zählen).

    Durch Ihre Aufzählung dieser tatsächlich im Promillebereich liegenden Straftaten nehme ich an, dass Sie meinen Ausführungen zustimmen.

    Oder habe ich Sie da falsch verstanden ?

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  43. Torsten Becker5. September 2013

    Vier Menschen starben, weil ein 39-Jähriger an einer Hamburger Kreuzung die Kontrolle über sein Auto verlor. Vor Gericht sagte eine Toxikologin nun aus, der Mann habe Anti-Epileptika und Cannabis konsumiert. Beide Substanzen könnten die Fahrtüchtigkeit deutlich beeinträchtigen.
    Jetzt ratet mal, welche Partei „das Hanf“ freigeben will.

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    • Jörg Rupp8. September 2013

      klingt nicht so, als hätte er es mit Absicht getan. Konsequenterweise nehme ich aber an, dass das Ihr Einsatz für eine Nullpromilleregel für Autofahrer war. Übrigens: wir wollen das Hanf freigeben – aber auch – wie beim Alkohol – dass bekifft kein Fahrzeug geführt werden kann. Bisschen doof jetzt, Ihre Vergleich, oder?

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  44. Norbert Wagen5. September 2013

    Ich möchte hier nur einen Vergleich anstellen.

    Anfang letzten Jahres / Ende 2011 wurde eine von den Grünen in Auftrag gegebene Studie vorgestellt.

    Es ging um das Thema Ehrenmorde.

    Die Aussage hier war dass innerhalb der letzten 20 Jahre „lediglich“ 200 derartiger Taten (in 10 Jahren 100) vorkommen und es sich deshalb beim Phänomen „Ehrenmorde“ um eine Nebensächlichkeit handelt.

    Setzen sie das bitte mal in Relation zu den angeblich 120 „Sportschützentoten“ die ihr Mitstreiter Hr. Grafe gerne zitiert, wobei die zahl von 120 Toten viel zu hoch ist, aber lassen wir das mal so stehen.

    Der geneigte Leser möge sich seine Meinung bilden.

    Zu dem Thema:
    „Tja, wer weiß, was Sie morgen früh zum Ausrasten bringt….“

    Was bring Sie denn morgen zum Ausrasten?

    Holen Sie dann ihre nicht registrierte Waffe (z.B. die P38 vom Opa) aus dem Nachtkästchen?

    Statistisch gesehen hat nämlich jeder zweite Erwachsene in Deutschland sowas zuhause, Sie vielleicht auch??

    Naja….
    „Die Knarre war einfach das Mittel der Wahl: leicht erreichbar, bequem zu bedienen, effektiv, unsichtbar bis zu dem Moment, an dem er sie zog. So ist das halt mit Schusswaffen.“

    Wie war das doch gleich….ein mechanisch funktionierender Gegenstand bei dem (gerade unter Stress) immer wieder Probleme auftreten.

    Das hat Ende 2009 den Zeugen Jehovas das Leben gerettet als der Rachedurstige Senior mit der illegalen Maschinenpistole den dortigen Königreichssaal gestürmt hat, die MP hat geklemmt und war unbenutzbar.

    Ausserdem verneinen seriöse Fachleute dass allein die Verfügbarkeit einer Schusswaffe die Tötungshemmschwelle senkt, die „Waffeneffekthypothese“ z.B. ist seit Jahrzehnten überholt. Nähres sagt das z.B. das entsprechende Gutachten der Rechtspsychologie der Uni Bremen.

    Und ausserdem, wie stehen Sie denn zu den unzähligen Verbrechensopfern die nur in Randnotizen auftauchen, die sich nicht verteidigen konnten und die deshalb schwer körperlich oder geistig geschädigt oder tot sind weil ihnen ein effektives Verteidigungsmittel vorenthalten wurde?

    Beste Grüsse,
    Norbert Wagen

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  45. Jepp675. September 2013

    Sehr geehrter Herr Rupp,

    Jawoll, Sie haben Recht! Waffen gehören nicht in Privathaushalte! Niemand braucht so etwas! Da muss man schon einen schrägen Geschmack haben. Eine Waffe hat keinen echten Zweck! Wer unbedingt schiessen will kann seine behördlich genehmigten Waffen und Munition zentral bei der Polizei lagern und wenn er unbedingt schiessen will, kann er das unter Aufsicht auf einem bewachten Schiessstand tun! Damit verhindert man wirksam, dass mit der Waffe unbeteiligte Personen verletzt oder von dem Besitzer Straftaten begangen werden.

    Ich gehe sogar noch weiter:
    Homosexualität muss verboten werden! Niemand braucht so etwas! Da muss man schon einen schrägen Geschmack haben. Homosexualität hat keinen echten natürlichen Zweck! Wer unbedingt homosexuellen Geschlechtsverkerhr durchführen will hat sich und seine Geschlechtspartner behördlich registrieren zu lassen und den Geschlechtsakt unter Anmeldung zentral bei der Polizei unter Gesundheitsbehördlicher Aufsicht zu vollziehen! Damit verhindert man wirksam, dass Homosexuelle unbeteiligte Personen verletzen oder von dem Homosexuellen Sexualstraftaten an Kindern begangen werden.
    *Sarkasmus AUS*

    Werte(r) Herr Rupp, werte GrünInnen:
    Möchten Sie in einem solchen Staat leben? Lesen, beachten und verinnerlichen Sie den Artikel 2 unseres Grundgesetzes. Denken auch Sie darüber nach, wie wichtig Freiheit ist! Ich bin nicht homophob. Ich bin sehr liberal. Freiheit ist ein unendlich wichtiges Gut.
    In meinem Diensteid habe ich sogar geschworen, diese (auch Ihre) Freiheit tapfer und mit meinem Leben zu verteidigen. Sie jedoch sind hoplophob. Hüten Sie sich vor der Meinungsmache der Medien.
    Versuchen Sie, die Fakten zu verstehen.
    Hüten Sie sich davor, die Freiheiten anderer Menschen einzuschränken, die Sie selber gerne geniessen (z.B. Politiker durch Personenschützer).

    FYI: Staaten mit Waffenbesitzverbot China, Nordkorea, Cuba, Kambodscha (unter den Roten Khmer) Staaten mit liberalem Waffenrecht: Schweiz, Canada, Österreich, USA

    “Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz.” (Gustav Heinemann, 1899 – 1976, ehemaliger deutscher Bundespräsident)

    Und noch etwas: Lernen Sie aus unserer Geschichte: Alle Homosexuellen, Juden, Sinti und Roma, die im dritten Reich in die KZ transportiert wurden, waren vorher entwaffnet worden.

    Ich wundere mich im Übrigen, wie Menschen, die derartig frei von Geschichtswissen sind, politische Verantwortung übernehmen wollen. Niemals in unserer Geschichte war ein deutscher Staat durch den privaten (legalen) Waffenbesitz bedroht. Die größten Verbrechen in unserer Geschichte seit 1848 bis 1989 wurden durch die Waffen in den Händem der Staatsorgane begangen.

    Im Übrigen sollten bei Politikern die gleichen Maßstäbe und Voraussetzungen angelegt werden, wie bei Sportschützen:

    Zuverlässigkeit
    Persönliche Eignung
    Sachkunde

    und bei einem BEGRÜNDETEN Verdacht auf Unzuverlässigkeit ist der Politikerjob weg und kann auch nicht wiedererlangt werden!

    Warum sollten nur Sportschützen so übeprüft werden?
    So können Anscheinspolitiker vermieden werden.

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    • Jörg Rupp8. September 2013

      Es ist schon interessant, mit welchen Vergleichen hier der Fetisch „Waffe“ verteidigt wird.

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  46. Jürgen S.5. September 2013

    „1. Nun, nur weil es Ihr Eigentum ist, müssen Sie es nicht in der Wohnung haben. Ihr Auto steht auf der Straße, manches Boot überwintert in südlichen Häfen oder mancher Wohnwagen auf dem Campingplatz. …“

    Wenn ein Sportschütze Vergleiche von Waffen zu Gegenständen des täglichen Lebens zieht, ist das eine Verhöhnung der Opfer.
    Wenn Herr Rupp das macht ist es was?

    Wenn ich ein entsprechendes Haus und Grundstück hätte wäre mein Auto natürlich auch dort abgestellt, das Boot läge an meinem Anleger und der Wohnwagen wäre auch dort.
    Da ich aber nun mal nur eine recht kleine Wohnung habe passt da halt kein Auto mit rein.
    Außerdem wäre es ziemlich unpraktisch morgens und abends die Treppen rauf und runter zu fahren :)

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  47. Stefan Hrdy5. September 2013

    Hallo

    interresante Diskussion Herr Rupp.
    Ich kann langsam dem grünen Gedankengut folgen: Waffen weg und gebt das Hanf frei.
    Lesen Sie doch einfach mal den Art. 11 GG. Vielleicht sogar 2 – 3 mal. Und wenn Sie schonmal das GG aufgeschlagen haben, so ist die Lektüre des Art. 13 GG auch ganz aufschlußreich.

    Gruß

    Stefan Hrdy

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  48. Hugo5. September 2013

    Hallo Herr Rupp,

    bitte lassen Sie sich helfen:

    Schreibe Sie sich nicht ab, Hoplophobie ist heilbar, definitiv wenn Sie wirklich woillen!

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  49. Erik der Dunkelrote5. September 2013

    Herr Rupp, bei ihnen sieht man deutlich was die Mischfarbe aus Rot und Grün ergibt.
    Ich war selber jahrelang Landes-und Bundesdelegierter der Grünen und habe die Partei unter Protest verlassen als sie unsere Jugend in den Krieg geschickt hat. Mir war damals die neue Ausrichtung weg von der Umweltproblematik hin zum Verbotswahn bei allem was nicht in das ideologische Weltbild passt, nicht mit meinem politischen Verständnis vereinbar. Sie sollten überaus vorsichtig mit Ihrer Nazikeule sein, die Sie so gerne schwingen, weil sich Ihre Partei gerade zu den Neonazis der Zukunft hin entwickelt indem Sie andersdenkenden oder Dinge die nicht in ihr Weltbild passen einfach ohne wenn und aber verbieten wollen. Nehmen wir z.B. wie hier als Titel genommen die Waffenbesitzer, genauso hat es
    1933 bei der Entwaffnung einer Volksgruppe angefangen, während Parteikader sich nach eigenem Gutdünken bewaffnen durften…
    Auch in der Politik wiederholt sich irgendwann alles

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  50. Mirko Teubner5. September 2013

    Dieser Rentner war so aufgebracht, dass er ging (eher von der Versammlung rausgeworfen wurde) – um wiederzukommen und sich zu rächen, zu töten, brutal – ganz egal mit was!
    Was wäre wenn er nicht Sportschütze gewesen wäre und eine illegale Waffe besessen hätte?
    Bei den vielen Millionen, die in unserem Land vorhanden sind!
    Was würden Sie fordern???
    Die sind ja schon verboten!
    Und glauben Sie im Ernst Sportschützen hätten es nötig illegale Waffen zu besitzen und damit zu prahlen?
    Mit solchen Mutmaßungen sind Sie bald nicht mehr ernstzunehmen!
    Das ist lächerlich!

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