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Familienpolitik & Gesundheit & Grünes » Beschneidungsdebatte
18Jul

Beschneidungsdebatte

Eine Debatte rollt durchs Land und diese hat sich an einem Urteil des Kölner Landgerichts entzündet, das in einem konkreten Fall die Beschneidung eines 4-jährigen muslimischen Jungen für rechtswidrig erklärt hat. Dass überhaupt eine solche Debatte entstehen konnte, liegt vor allem auch daran, dass zum ersten Mal überhaupt in Deutschland über die Beschneidung von Kindern entschieden wurde.

Wie Thomas Stadler in seinem juristischen Blog einsichtlich darlegt, handelt es sich bei der Beurteilung der Frage, ob Beschneidung von Säuglingen oder kleinen Jungs erlaubt sein sollte, um die Einschätzung, welches der Rechte, nämlich

die Religionsfreiheit (der Eltern) auf der einen und das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit und die Wahrung des Kindeswohls auf der anderen Seite

einander nachgeordnet sein sollen. Welches Recht ist höher zu werten?

Meines Erachtens ist das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit aus vielerlei Gründen höher zu werten. Ich möchte aber einen Aspekt nochmals herausgreifen:

Von Risiken einmal ganz abgesehen finde ich es unglaublich, dass allen Ernstes behauptet wird, es handele sich eh nur um „ein Stückchen Haut“, wiewohl die Vorhaut durchaus Funktionen hat. Aber mit der Vorhaut rückt auch die männliche Sexualität in das Blickfeld und manch eine_r müsste da das Bild des unsensiblen Mannes, der eh nur „rein-raus“ möchte, revidieren (was nie für den eigenen Mann gilt, sofern es einen gibt, der ist ja immer anders, aber alle anderen…). Das geschieht, wenn überhaupt, nur sehr unwillig. Und die Vorstellung, dass die Vorhaut, die da so einfach als unnützes Überbleibsel einfach so weg kann

Aus meiner Sicht wird die Vorhaut nicht gebraucht und sollte gleich nach der Geburt entfernt werden.

scheint angenehmer zu sein, als sich vorzustellen, dass es sich hierbei um eine erogene Zone handelt, und insofern der Vergleich unter dem Aspekt „erogene Zone“ mit der Klitorisbeschneidung also so weit hergeholt nicht ist – wenn sie auch in den Auswirkungen eine völlig andere Dimension hat. Und wenn man darüber hinaus weiß, dass man sich erhoffte, beschnittene Jungen würden weniger masturbieren, dann steht man erneut vor der Vorstellung einer wie auch immer gearteten „schmutzigen“ Art der männlichen Sexualität. Das hängt natürlich damit zusammen, wie Sexualität heute transportiert wird, um das vorhandene patriarchale Bild des Mannes, der Frauen zu Sex zwingt, sich Sex kauft, onanierend vor Playboyfotos oder dem Spätporno auf RTL 2 sitzt uns so wieter – ein Korb voller Klischees, über deren Realität man sich am besten keine Gedanken macht.

EIne ähnlich absurde Abwägung gibt es übrigens bei den Zeugen Jehovas (und auch  bei Sinti und Roma), wo Bluttransfusionen aus religiösen Gründen untersagt sind. Im Handlungsleitfaden für die DRK-Kliniken in Berlin findet sich dabei folgender Satz(PDF) in Bezug auf die Einwilligung zu einer Nichtbehandlung:

Fehlt einem Kind die Einwilligungsfähigkeit, entscheiden die Sorgeberechtigten. An diese Entscheidung ist der Arzt allerdings nur gebunden, wenn sie nicht zu einer Gefährdung des Kindeswohls führt. Von einer Gefährdung des Kindeswohls ist aber auszugehen, wenn die Sorgeberechtigten die Zustimmung zu einer medizinisch notwendigen Bluttransfusion verweigern.

Hier wird offenbar im Sinne des Kindeswohls ganz selbstverständlich der Wille der Eltern übergangen.

In der Debatte muss man aber, bei aller Entrüstung, die sich auch in mir breit macht, Fingerspitzengefühl wahren. Ich halte wenig davon, nun mit der Brechstange vorzugehen. Wir können nicht so tun, als hätte es die stillschweigende Akzeptanz der Jungenbeschneidung aus religiösen Gründen nicht gegeben. Ich weiß allenfalls von ein paar Männerrechtlern, leider nur die von der „ganz rechts außen“ – Seite, die das hin und wieder debattiert haben. Und wir können nicht so tun, als wäre dieser Staat ein laizistischer Staat. Das ist er nicht, die Religionen haben große  Macht, von Kirchensteuereintreibung durch den Staat bis hin zur Rolle Tendenzbetriebe für die Kirchen im Arbeitsrecht. Wir müssen darauf achten, dass aus der Auseinandersetzung mit den Glaubensgemeinschaften kein Religionshetze wird – denn betroffen sind vor allem zwei Religionen, für die wir im Umgang mit ihnen auf den Kontext achten müssen. Dem Judentum gegenüber sind aufgrund unserer historischen Rolle nach wie vor zu einer rücksichtsvollen Kritik gezwungen. Schon jetzt taucht in der Debatte die Wahrnehmung auf, man wolle ihnen vorschreiben, wie sie zu leben haben. Und auch im Umgang mit dem Islam bedarf es einer umsichtigen Argumentation. Denn es droht natürlich auch die Gefahr, dass sich die Rechtsaußen der Republik dieser Debatte bemächtigen und so Vorbehalte gegen Menschen schüren, die diesen beiden Religionen angehören.

Meine Idee ist deshalb, die Beschneidungen zwar zu verbieten, sie aber übergangsweise straffrei zu stellen – und gleichzeitig eine gesellschaftliche Debatte darüber zu beginnen. Das kann mit einem runden Tisch im Bundestag beginnen, an dem aber nicht nur die Religionsgemeinschaften sitzen dürfen, sondern auch Vereine wie der „Mogis e. V.“, Männerinitiativen, Ärzte, Jugendamt, Verfassungsrechtler. Ein breit gefächertes Meinungsbild soll dabei entstehen, bei dem es auch keine Tabus geben darf. Ich würde mir wünschen, wenn am Ende das Ritual erhalten bliebe – aber in einer unblutigen, alternativen Zeremonie (die es heute schon gibt, es ist ja nicht so, als würden Juden und Muslime in der restlichen Welt über dieses Ritual debattieren!) und ein Junge mit der Religionsmündigkeit selbst über seinen Penis entscheiden darf. Ohne eine ausführliche Diskussion, an der die Öffentlichkeit teilhaben können muss, besteht die Gefahr, dass die Brechstange des Urteils dazu führt, dass Beschneidungen illegal durchgeführt werden oder ein Beschneidungstourismus entsteht – und andererseits die Debatte darüber weiterhin von schrillen Tönen begleitet wird – was nicht angemessen ist. Ohne eine solche Debatte ist eine Ablehnung des Kölner Urteils, wie es jetzt durch die Bank weg (mit Ausnahme der Linken und einiger Grüner) von den Fraktionen im Deutschen Bundestag wohl vorgenommen wird, nicht nur unverständlich, sondern auch völlig kontraproduktiv. Ein solches Thema braucht einen angemessenen Umgang – in dem wir alle etwas nicht nur über Religion und unseren Umgang mit ihr, sondern auch über unsere Moralvorstellungen und sogar männliche Sexualität lernen können.

(der Artikel ist zweitverwertet aus meinem persönlichen Blog)

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Kommentare

  1. Nils Jena18. Juli 2012

    Dein Wort in der Fraktionsspitze Ohr. Leider wird auch die GRÜNE Fratkion am Donnerstag für einen Entschließungsantrag stimmen, der davon ausgeht, dass die Beschneidung möglich sein muss. Die von Dir angeregte Debatte wird nicht stattfinden, weil die Religionshörigkeit überwältigend groß ist.

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    • Jörg Rupp18. Juli 2012

      Ich vermute es auch, will aber deutlich machen, dass das bei uns nicht einhelige Meinung ist und es durchaus auch innerhlab der Partei thematisiert und kontrovers diskutiert wird. Je nachdem könnte es auch Thema bei der nächsten BDK werden, ein entpsrechender Antrag liegt wohl auch schon vor.

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  2. Nils Jena18. Juli 2012

    Die GRÜNE Fraktion im Bundestag argumentiert ja noch unakzeptabler als ich es ihr zugetraut hätte. Wie wäre es mit historisch-kritischer Methode statt wörtlichem Verständnis antiker Texte?

    vgl. http://www.perlentaucher.de/essay/wider-die-postmoderne-religionspolitik.html

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  3. Rainer Werner20. Juli 2012

    Ich bin den Grünen beigetreten, weil ich sie für eine fortschrittliche Partei hielt. Antike Texte unbekannter Autoren und dogmatisch festgelegte Bräuche zu verteidigen habe ich den Grünen nicht zugetraut! Sicher muss man behutsam vorgehen, aber eine Kapitulation vor religiösen Dogmatikern zum jetzigen Zeitpunkt wird dem Fortschritt so schnell keine zweite Chance geben. Religionsfreiheit muss auch für Kinder gelten.

    Ohrfeige ist schlecht, Beschneidung ist gut? Nein Danke!

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  4. Nils Jena20. Juli 2012

    Glücklicherweise gibt es auch unter den GRÜNEN MdB vernünftige Stimmen. Der integrationspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion Memet Kilic, selbst Muslim, äußert sich in einer persönlichen Erklärung erfreulich im Sinne von Aufklärung und Humanismus.

    http://www.memet-kilic-gruene.de/themen/allgemeines/details/art/persoenliche-erklaerung-zum-antrag-zur-rechtlichen-regelung-der-beschneidung.html

    Leider sind aber auch in der GRÜNEN Bundestagsfraktion die Truppen der Religionen und Kirchen schneller und besser organisiert. Es braucht auch bei den GRÜNEN dringend eine BAG Laizismus, um hier eine Gegenmacht aufbauen zu können.

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  5. Nils Jena23. Juli 2012

    Nachtrag: Memet Kilic wird von Nils Opitz-Leifheit, Sprecher der SPD-Laizisten, ausdrücklich gelobt:

    „Ich kenne viele Genossinnen und Genossen mit Migrationshintergrund, die anders als Frau [Aydan] Özoguz [künftige stellvertretende SPD-Vorsitzende] zugleich sehr modern und aufgeklärt sind. Aydan Özoguz sollte sich ein Beispiel am muslimischen integrationspolitischen Sprecher der Grünen, Memet Kilic, nehmen. Der ist schon im 21. Jahrhundert angekommen und geht differenziert und nachdenklich mit dem Urteil um.“

    http://hpd.de/node/13801

    Leider interssiert das die Bundes- und Fraktionsspitze der GRÜNEN nicht die Bohne.

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  6. felix ronald25. Juli 2012

    Als erstes sollte man wissen, das es die konservativen juden sind, die unbeschnittene juden als juden zweiter klasse betrachten. Die „Jews Against Circumcision“ sind sozusagen der progressive teil, aber denen treten die grünen in den hintern. Toll! Stellt euch auf deren seite, und niemand kann euch religions- oder judenfeindlichkeit vorhalten. Herr Nadeem Elyas, ehemaliger Vorsitzender des Zentralrates der Muslime, hält beispielsweise den Zeitpunkt aus Sicht des Islam für variabel. Religionsmündig ist man mit 14 jahren. Fragt doch 14 jährige jungen, ob sie sich für gott ein stück ihrer sexualempfindung amputieren lassen wollen, weil der das so will.
    Um eine etwa eine vorstellung zu haben, was man einem jungen, b.z.w. späteren mann damit antut, stellt euch unbeschnittenen einfach vor, ihr macht sex mit vier übereinandergestülpten kondomen. Gehen tut es, aber ist das vergleichbar mit unversehrtem penis? Ich würde meinen vater kastrieren, hätte er mir soetwas angetan.

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  7. felix ronald26. Juli 2012

    Volker Beck vertrat folgende argumentation:
    „Kleiner eingriff mit unerheblichen folgen.“ Das ist anatomischer nonsens, denn die vorhaut ist der empfindlichste teil am penis, der irreversibel entfernt wird. Die eichel ist der abstumpfung und austrocknung ausgesetzt. Das hat unmittelbare auswirkung auf die sexualempfindung. Ein SCHWERER eingriff!
    Volker Beck sprach von „vermindertem hiv-risiko“. Scheinargument, denn wir sprechen von KINDERN ! Was erwachsene da später machen, geht keinen etwas an.
    Volker Beck sprach mit empörung in der stimme, „das man genitalverstümmelung bei mädchen und frauen keinesfalls vergleichen könnte.“ Wieder irrt er nachweislich, denn die klitorisvorhautreduktion ist adäquat zur vorhautbeschneidung bei jungen, und mit recht zählt auch die zur genitalverstümmelung !! Sind männer weniger wert?

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  8. felix ronald26. Juli 2012

    Als hauptargument der befürworter heisst es, fragt doch die betroffenen selbst, millionen männer können sehr gut damit leben. Klingt recht überzeugend, oder? Leider aber zeugt es von einer psychologischen ahnungslosigkeit, die bände spricht. Um das auch als nicht-psychologe zu verstehen, nehmt die selbst argumentation bei der geächteten genitalverstümmelung an frauen. Bis heute spricht sich der überwiegend größte teil dieser tatsächlich VERSTÜMMELTEN frauen( also klitorisamputation und zunähen), FÜR ihre beschneidung aus und benutzt die haargenau gleiche argumentation. Sozial-kulturell-religiöse bindung, keine größeren einfluss auf das sexualleben, schönheitsideal. Wäre es also nach den betroffenen frauen SELBST gegangen, wäre heute diese weibliche geschlechtsamputation gesetzlich legal !
    Betroffene gläubige sind also völlig kompremitiert und voreingenommen und sollten als letzte dazu befragt werden, ob es auch anderen zumutbar ist.

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  9. felix ronald26. Juli 2012

    Wir alle sind seit kindesbeinen mit den massenmedien aufgewachsen und ich habe mich immer auch für kulturen und religionen interessiert. Trotzdem muß ich absolut zugeben, ich habe bis zu dem kölner urteil schlicht nicht gewusst, das juden und moslems beschnitten sein MÜSSEN. Das juden es bei acht tage alten babys machen und kleine jungen hier legal beschnitten werden dürfen, WUSSTE ich schlicht nicht. Trotz moslemischer und jüdischer freunde, war es nie ein thema. Irre ich mich, oder geht es den meisten nicht anders? Auch in unseren medien wurde es nie vorher thematisiert. Das soll bitte auch die frage beantworten, woher „auf einmal“ die empörung. Die war da, als ich es erfuhr. Sie wäre auch vor 30 jahren bei mir ähnlich gewesen.

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  10. felix ronald26. Juli 2012

    Es kann uns nicht reichen über ein thema zu debattieren, ohne genau zu wissen worum es dabei konkret geht. An alle zartbeseiteten, vorsicht, ansonsten schaut euch eine original baby-beschneidung, und bitte MIT TON, an.
    http://video.google.com/videoplay?docid=8212662920114237112

    Wer das bagatellisiert, ist in meinen augen ein sadistisches, empathiloses scheusal. Babys kann man nicht örtlich betäuben, es blöiebe alternativ nur die vollnarkose. Ebenfalls schon unvertretbares risiko, ohne medizinische notwendigkeit.
    Babys können schmerzen nicht relativieren, man kann ihnen, im gegensatz zu kindern und erwachsenen, die angst nicht nehmen. Es ist die sozialabhängigste bedürfniszeit und hungerschreie sollen uns daran erinnern, das es bei ihm um leben und tot geht, ob gefüttert wird oder nicht. Diese schrecklichen schmerzensschreie des babys im video, sind todesangstschreie !! Die brennen sich ins schmerzgedächnis und oft ist die folge, das man später äusserst schmerzempfindlich ist, weil sich ohne greifbare erklärung schmerz immer mit todesängsten vermischt.

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  11. felix ronald26. Juli 2012

    In einundvierzig ländern unserer schönen welt, war ich zusammen sieben jahre unterwegs. Zig verschiedene kulturen, religionen, riten, sprachen, die alle miteinander wohl nicht friedlich geblieben wären. Allerdings gab es in all diesen ländern ein „volk“, dessen sprache identisch war und auch ich sofort mit ihnen auf augehöhe und offenster neugierigkeit komunizierte. KINDER ! Noch bevor v/erwachsene sie nach ihren werten erZIEHEN, sind menschen, und auch fremde, etwas positives, und sie erhoffen sich nur wahr und ernst genommen zu werden. Ich selbst bin mir jedem kind gegenüber meiner verantwortung und vorbildfunktion bewusst. Kunststück, ich arbeite mit ihnen in einem eltern-kind-café ;-) Mich für kinderrechte stark zu machen, fühle ich mich gerade in dieser beschneidungsfrage extrem verpflichtet. Deshalb werde ich alles in meiner macht stehende tun, um dieses legalisierungsgesetz zu verhindern. Zur not vor dem verfassungsgericht.

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  12. felix ronald26. Juli 2012

    Zurück zu den scheinargumentationen. Ein verbot könnte dazu führen, das die beschneidung in hinterzimmern, nicht mehr unter klinischen bedingungen passierte? Ein schlechter witz? Die ALLER WENIGSTEN beschneidungen werden HEUTE in kliniken von ärzten durchgeführt!! Es passiert ZUHAUSE, im „vorder-hinter-zimmer“, und beschnitten wird von den jeweiligen pristern, die bei babys noch das blut vom penis saugen. Bei den juden müssen soundsoviele männer anwesend sein, ect. Bei den moslems ist es ein öffentliches fest, bei dem der junge also auch dieser blösse ausgesetzt wird. Nix klinik, nix arzt. Und selbst wenn, an der irreversiblen verstümmelung, änderte es nichts.
    Ein aufschubsgesetz, das es bis zur klärung legalisiert? Hallo? Damit nehmt ihr die nächsten opfer billigend in kauf, kollateralschäden ? Als betroffener würde ich euch später das letzte hemd vom leib klagen.
    Macht euch wieder wählbar und bezieht klare stellung FÜR KINDERRECHTE !!

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  13. felix ronald26. Juli 2012

    Mein gedanke und empfinden ist es, das wirklich JEDER, der nicht religions-kompromittiert ist, gar nicht anders kann, als in der kinder-beschneidung ein schweres menschenrechtsvergehen zu erkennen. Man muß wohl schon irgendeinen religions-götter-glauben vor dem kopf haben, um das verteidigen und verharmlosen zu können. Sorry, ich ungläubiger bin mal so dreist und möchte trotzdem niemanden sein recht auf gottgläubigkeit und gg-konforme freie religionsausübung absprechen. Es wird ledigtlich abverlangt, das in deutschland deren kinder bis zum vollendeten 14 lebensjahr, von den familien der betroffenen als juden zweiter klasse gelten würden. Spätestens aber dann wäre es revidierbar und dieses „religiöse unrecht“ mit der beschneidung aufgehoben. Diese CHANCE auf wiedergutmachung hat der beschnittene nie wieder, denn diese abstumpfung des sexualorganes bleibt lebenslänglich.
    In dieser „unrechtsabwägung“ KONNTE das kölner gericht gar nicht anders entscheiden, wenn das so auch nicht die rechtsfragestellung war. Die irreversibilität war das hauptargument, was niemand, auch die eltern nicht, über einen unmündigen zu entscheiden hat. Völlig richtig !!

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  14. felix ronald26. Juli 2012

    Noch eine letzte bitte an alle betroffenen und verteidiger. Ich habe mich gegen diese dummen moschee-bau-gegner stark gemacht und mich über jede neue synagoge und wiedererwachendes jüdisches leben in berlin gefreut. Für MICH sind unbeschnittene juden ganz sicher nicht juden zweiter klasse und auch beschnittene als erwachsene völlig in ordnung. Ginge es um das religiöse sonderrecht, einem jungen zum gott-zugehörigkeits-zeichen ein ohrläppchen oder selbst ein stück hodensackhaut zu entfernen, ginge es höchstens um ein kosmetisches problem, immer noch unnötige schmerzen, aber wäre mir bei weitem nicht so sehr ernst. Lasst eure kinder BITTE selbst dafür verantwortlich sein, denn ihr beschnittenen könnt nicht mehr beurteilen, was man euch genommen hat. Seid selbst glücklich und zufrieden damit, aber lasst das messer vom geschlechtsempfindlichsten teil eines kindes, bis es sich selbst entscheiden kann. Wenn ich trotz allem in euren augen antisemit und moslemfeindlich bin, muß ich das traurig und billigend für die kinder in kauf nehmen. Von euch zustimmung und verständnis zu erwarten, wäre als ob ich von den katholiken glaube, das es demnächst eine päpstin gibt und der jetzige papst eine homo-ehe eingeht. Ihr MÜSST es verteidigen, das begreife ich.

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  15. felix ronald26. Juli 2012

    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrte Bundesminister, sehr geehrte Abgeordnete des Deutschen Bundestages,

    Sie werden in den kommenden Wochen intensiv über eine gesetzliche Regelung zur Beschneidung von Jungen diskutieren. Diese Debatte hat in der Öffentlichkeit schon begonnen. Sie wird jedoch zunehmend von unwissenschaftlichen Momenten bestimmt. Es wird gefordert, jetzt schnell Rechtssicherheit herzustellen. Doch dieses wichtige Thema darf nicht eilfertig entsorgt werden. Wir setzen uns ein für eine Versachlichung der Diskussion. Kernpunkt ist die Abwägung der Grundrechte auf Religionsfreiheit von Erwachsenen mit dem Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung sowie die Achtung seiner Würde. Wir werben dafür, dass Sie sich in dieser Angelegenheit eindeutig auf der Seite des Kindes positionieren, die Debatte auf wissenschaftlicher und rechtlicher Grundlage führen und Erkenntnisse der Hirn- und Präventionsforschung berücksichtigen. Um eine ausgewogene Lösung zu finden, sollten Sie sich Zeit nehmen für eine Diskussion, die alle Aspekte berücksichtigt. Das Thema Beschneidung ist zu sensibel für politische Schnellschüsse.“

    Der Erstunterzeichner des offenen Briefs, Professor Matthias Franz, lädt alle Mediziner, Juristen, Ärzte, Psychologen, Wissenschaftler und Verbände dazu ein, den Brief mitzuzeichnen.

    Der ganze brief :

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/offener-brief-zur-beschneidung-religionsfreiheit-kann-kein-freibrief-fuer-gewalt-sein-11827590.html

    Über dreihundert Mediziner, Juristen, Ärzte, Psychologen, Wissenschaftler, haben diesen brief schon unterschrieben.

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  16. Nils Jena26. Juli 2012

    Ich bitte um Entschuldigung, dass ich schon wieder Memet Kilic, MdB loben muss. Die „taz“ hat mit ihm ein Interview geführt, das Aussagen enthält, wie man sie sich bei den GRÜNEN öfter wünscht.

    https://www.taz.de/Gruener-Abgeordneter-gegen-Beschneidung/!98008/

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  17. felix ronald26. Juli 2012

    ..und ich bitte um entschuldigung für meine vielschreiberei und sage danke, das alles freigegeben wurde.
    mfg

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  18. Ricardo Beck27. Juli 2012

    Eine Verstümmelung ist eine Verstümmelung ist eine Verstümmelung.

    Meine Partei kümmert sich um vieles dankenswerterweise: Rechte von Gleichgeschlechtlichen, Förderung von Frauenhäusern, Gefährlichkeit von Bubbletee, reale und Finanz-AKWs etc.

    Verstümmelung von Kindern: tja, da muss man doch gerade mal als Deutscher wegschauen dürfen. Es könnte so schön sein, wenn das katholischer Usus wäre: ich male mir Claudia’s Betroffenheit mit Christian’s Empörungsbooster und TAZ-Aufschrei aus.
    Bedauerlicherweise sind die Opfer der Beschneidung halt in der falschen Religionsgemeinschaft um ausreichend unterstützt zu werden.

    Demnächst finden sich Wahnsinnige mit einer Religionsgründung bei der Usus ist, das rechte Ohr abzuschneiden (gibt ja noch eins…). Bei genug Anhängern in 500 Jahren finden sich dann wahrscheinlich genug ausgewogene Grünenmitglieder, die fordern, das man gerade als Deutsche mit dem nötigen Feingefühl die Debatte führen muss…blablabla. Political Correctness MÜLL.

    Ein Verstümmelung ist eine Verstümmelung ist eine Verstümmelung.

    Geschrieben im 21. Jahrhundert (n.Chr.)

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  19. Ömer Salih30. Juli 2012

    Hallo,
    komisch, ich bin nicht gereade ein praktizierender Muslime, aber warum müsst Ihr darüber debatieren ob ja oder nein? Ich bin auch beschnitten, und habe mir oder meinen Eltern nie die Frage gestellt, warum sie dieses Veranlasst haben. Anderseits möchten mehr und mehr Männer, aus verschiedenen Gründen, sich beschneiden lassen, deshalb bin ich sogar froh, dass meine Eltern in meinen Kindsjahren es durchführen liesen.
    (Nicht belegbar) Seit jahrtausenden werden Jungen beschnitten, bis jetzt gab es kaum Komplikationen.
    Es gibt bestimmt, den einen oder anderen Unsinn, z.B. Veganer essen keine tierische Produkte und verbieten Ihren Kindern auch nicht zu essen, ich kann es nicht nachvollziehen, aber ok. Sollen Sie doch glücklich werden.
    Also lasst die Kirche im Dorf!
    MfG
    Ö.Salih

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    • Jörg Rupp31. Juli 2012

      Ich sehe das Problem schlicht an dem Punkt, dass man als Kind nicht darüber entscheiden kann, ob man die Beschneidung möchte oder nicht. Daher trifft diese Praxis auf das vom Grundgesetz garantierte Recht auf körperliche Unversehrtheit. Das ist in meinen Augen unbedingt höher anzusehen als das Recht auf Ausübung der Religion. Ich kann auch gar nicht verstehen, was das Amputieren eines der Vorhaut mit der Religionsausübung zu tun haben könnte. Und auch wenn vielen Menschen offenbar egal ist, welche Funktionen die Vorhaut am Penis hat – so sind diese doch belegt und es ist nicht so, als ginge es nur um ein Stückchen Haut ohne jedwede Funktion. Ich würde diese Debatte auch gerne sachlich führen wollen – daher mein Vorschlag eines Moratoriums und einer gesellschaftlichen Debatte. An deren Ende nach meinem persönlichen Wunsch ein Ende der Beschneidungen in Deutschland stehen sollte.

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  20. felix ronald31. Juli 2012

    Lieber Ömer Salih, Sie müssen zugeben, das man schlecht etwas vermissen kann, was man schlicht nicht kennt. Ginge es hierbei um ein stück ohr oder sogar ein zeh, hätte das kaum nennenswerte auswirkungen auf das spätere leben. Es geht hierbei aber um den empfindlichsten teil am sexual-und geschlechtsorgan und beeinflusst das gesamte spätere sexualleben. Es mag Ihnen unwichtig oder gar verwerflich sein, aber auch die selbstbefriedigung ist durch eine beschneidung nur noch mit hilfsmitteln möglich.
    Zwar wird immer wieder angeführt, „mann kann dadurch länger“, nur ist das eine fast alberne verharmlosung. Wenn ein unbeschnittener mann drei condome überzieht, (kann) muß er auch länger, weil er kaum noch etwas fühlt. Ich weiß von beschnittenen, die nicht durch religion daran gebunden sind, das sie unter orgasmusproblemen leiden, die auch für die partnerin ätzend sind.
    Für mich ist es dadurch weit mehr als eine irreversible körperverletzung. Es ist eine genitalverstümmlung die man kindern niemals antun darf.
    mfg

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  21. felix ronald31. Juli 2012

    Lieber Jörg Rupp,
    es wäre im sinne des kinderrechtes ein wichtiges zeichen, wenn ihr euch als politiker und gegener dieser beschneidung,parteiübergreifend zusammen finden würdet. Setzt euch mit jüdischen und moslemischen beschneidungsgegner zusammen und zeigt damit, das eine freie religionsausübung auch für sie ohne beschneidung möglich ist.

    mfg

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  22. Achim Bierwirth8. August 2012

    Man muss wohl zum kleinbürgerlichen Block aus CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜN gehören, um nachzuvollziehen, wie aus einem Verstoß gegen zwei Grundrechte, nämlich demjenigen auf körperliche Unversehrtheit und demjenigen auf ungestörte Religionsausübung, die zunächst die freie Religionswahl des ausübenden Subjekts voraussetzt, eine an den Haaren herbeigezogene Abwägung wird, bei der das eine Gebrochen wird, um das andere präemptiv brechen zu können, diesen Bruch dann aber zur Religionsausübung zu erklären, womit innerfamiliäre Gewalt euphemisiert und verklärt wird. Ohne den Vorsatz zu serviler Beflissenheit sind solche rabulistischen Mätzchen nicht zu erklären. Ihr bekommt eure Quittung bei den nächsten Wahlen. Euer Verrat an der Friedensbewegung, an der Anti-Atomkraft-Bewegung, und an der Emanzipationsbewegung sind noch nicht vergessen, und insoweit rundet dieser Verrat das Bild nur ab. Ihr seit so überflüssig wie die FDP und werdet glücklicherweise bald Geschichte sein.des ausübenden Subjekts voraussetzt, eine an den Haaren herbeigezogene Abwägung wird, bei der das eine Gebrochen wird, um das andere brechen zu können, diesen Bruch dann aber zur Religionsausübung zu erklären, womit innerfamiliäre Gewalt der brutalsten Art euphemisiert und verklärt wird. Ohne den Vorsatz zu serviler Beflissenheit sind solche rabulistischen Mätzchen nicht zu erklären. Ihr bekommt eure Quittung bei den nächsten Wahlen. Das ist ein Versprechen. Euer Verrat an der Friedensbewegung, an der Anti-Atomkraft-Bewegung, und an der Emanzipationsbewegung sind noch nicht vergessen, und insoweit rundet dieser Verrat das Bild ja auch nur ab. Ihr seit so überflüssig wie die FDP und werdet glücklicherweise bald Geschichte sein. Eure Verlogenheit und Prinzipienlosigkeit kotzt längst schon das ganze Land an.

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    • Jörg Rupp8. August 2012

      Vielen Dank für diesen Beitrag, der ja deutlich macht, dass es dir nicht um Debatte, sondern um Beschimpfung geht. Leider zeigt er mir auch, dass es dir nicht im Geringsten um ein Verstehen der jeweils anderen Position geht – eine Grundfähigkeit, ohne die politische Prozesse nicht zu bewältigen sind. Daher fehlt hier dann auch die Einsicht, dass man nicht alleine ist auf dieser Welt – oder in einer, in der man dann grad so bestimmen kann, was einem selbst gut gefällt. Oder doch – der eine oder andere Diktator kann das. Da wollen wir aber sicher nicht hin. Daher: man will sich ja nicht von jedem wählen lassen.

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  23. felix ronald3. September 2012

    Lieber Jörg Rupp, von den sechs kandidaten die zur wahl stehen, haben zumindest die drei frauen klare position zur beschneidungslegalisierung bezogen. Trittin spricht von 14 jähriger religionsmündigkeit. Wie steht es bei der frage um die anderen beiden kandidaten? Gibt es eine chance, das sich die grünen durch diese wahl klar gegen diese beschneidungspraxis stellen ? Was für ein gefühl hast du bei dieser ur-wahl, ist die mehrheit gegen diese kindesmisshandlung?
    Lg, der felix

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  24. Bauer4. September 2012

    In der Bibel steht geschrieben……..
    Als das betr.Beschneidung geschrieben wurde,war „die Welt noch eine Scheibe“.
    Es wurden noch Tiere geopfert (dem Gott),siehe Kain und Abel.
    Wir betreiben keine Kreuzzüge mehr und Hexen und Zauberer werden auch nicht mehr verbrannt.
    Was soll also die Berufung der Pro-Beschneidungs Beführworter
    auf eine solche „heilige Schrift“ ?

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  25. Noeske, Berth4. September 2012

    Ich bin gegen eine Beschneidung, die medizinisch nicht notwenig ist.
    Unser Grundgesetz ist in diesem Punkt für meine Begriffe deutlich genug:
    - Niemand darf zu einer kirchlichen Handlung oder Feierlichkeit oder zur Teilnahme an religiösen Übungen oder zur Benutzung einer religiösen Eidesform gezwungen werden. Art.140 GG (§ 136 WRV);
    - Jede Religionsgesellschaft ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten selbständig innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes. Art.140 GG (§ 137 WRV);
    - Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Art.2 (2) GG;
    - Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft. Art. 6 (2) GG
    Siehe hierzu: http://www.wissenbloggt.de/?p=12792
    Der offene Brief eines Muslim an den Kinderschutzbund führt die Folgen ungeschönt vor Augen. Siehe: http://mogis-und-freunde.de/blog/offener-brief-eines-betroffenen-an-den-deutschen-kinderschutzbund/
    Ein letztes, wenn auch etwas abwegig – in der Bibel stehen manche Unsinnigkeiten, die heute längst nicht mehr ernst genommen werden können (von wenigen Sektierern ausgenommen), niemand hält heute noch den Hasen für einen Widerkäuer (3. Mose 11,6).

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  26. Felix Ronald9. Oktober 2012

    Getragen von gedanken schwer
    geht es doch hier um kinder
    grad die brauchen den schutz so sehr
    kein „gott“ der ihn verhindert.

    Wer opfern will, dann nur an sich
    auf keinen fall am nachwuchs,
    hier denke ich auch klar an mich
    an’s leid eines, für mich, betrugs.

    Lasst ganz schnell ab von solchen riten
    der kinder willen bitt ich alle
    kein „gott“ wird ein ersatz verbieten
    für niemand wär es höllenfalle.

    Die aber ist und bleibt es schmerzlich
    ein leben lang betäubt, grad da
    wenn ungefragt, ist das nicht scherzlich
    kann furchtbar werden dann sogar.

    Ich kind lass mir das nicht gefallen
    nur stimme hab ich hierbei nicht,
    drum bitt ich euch für mich, von allen
    gebt mir ein kleines hoffnungslicht.

    Lasst es nicht zu das man das tut,
    ich will da nicht beschnitten sein,
    hier geht’s nicht um ein bisschen blut
    die folgen werden für’s leben sein.

    Ich weiss das ihr’s nicht böse meint
    kennt’s selbst ja auch nicht anders,
    wir bleiben doch auch so vereint
    wenn ihr mir das da dran lasst. :-)

    Wenn später ich’s dann selbst so will
    dann machen wir ein fest,
    falls nicht, seid dann nicht ganz so schrill
    grad dann ist’s doch für mich
    the best !

    Man hört mich nicht, die ohr‘n sind zu
    seit tausen jahren schrei ich,
    zu klein, zu laut, gib endlich ruh,
    dann ist’s zu spät, nein,
    ICH verzeih nicht!

    So ging es mir, drum weiss ich auch
    ich sprech mit eurer stimme
    oh kinder, ich verfluch den brauch
    nur den find ich das schlimme.

    Die religion selbst ist es nicht,
    wer will der soll der darf der kann
    ich möcht nur das man mir verspricht,
    beschneidung wenn, dann erst als
    mann !!

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  27. Wolfram Geiß18. November 2012

    [Zitat]:Der offene Brief eines Muslim an den Kinderschutzbund führt die Folgen ungeschönt vor Augen. Siehe: http://mogis-und-freunde.de/blog/offener-brief-eines-betroffenen-an-den-deutschen-kinderschutzbund/
    ———-
    lt. seinen Aussagen in Internet(Google…)
    Alexander Bachl
    1)ist kein Moslem
    2)war lange in einem katholischen Internat(Papst-auch dort)
    3)wurde im Klinikum Dritter Orden in München mit 6 jahren lt.seiner Krankenakte aus medizinischen Gründen beschnitten.

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