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02Nov

Organspende – meine Entscheidung?

Die Nierenspende des SPD-Fraktionschefs Steinmeier an seine Frau hatte Bewegung in die Debatte gebracht. Die in Deutschland geltende erweiterte Zustimmungslösung zur Organspende soll geändert werden – eine Debatte im Bundestag wird es dazu im Dezember geben. Zwar besteht eine grundsätzlich sehr hohe Bereitschaft in der Bevölkerung zur Organspende – jedoch besitzen nur wenige Menschen einen Spendeausweis. Einem Menschen dürfen aber nur dann Organe entnommen werden, wenn er seine Zustimmung selbst vor seinem Tod in einem Organspendeausweis festgehalten hat oder seine Angehörigen einer Organentnahme nach seinem Tod zustimmen.

Um eine breite Debatte zu ermöglichen, habe ich das Thema in meinem KV Freiburg diskutiert und auf meiner Internetseite die Möglichkeit eingerichtet, Wünsche, Ängste, Kritik und Anregungen um das Transplantationsgesetz zu äußern. Außerdem veranstalte ich am 17. November ab 18:00 Uhr in meiner Reihe Bei Andreae in der Jackson Pollock Bar Freiburg eine Diskussion mit dem Titel „Organspende – meine Entscheidung?“. Mit dem Vorsitzenden der Deutschen Stiftung Organtransplantation Prof. Dr. Günter Kirste und dem Rektor der Evangelischen Hochschule Freiburg Reiner Marquard werden die ethischen und rechtlichen Fragen erörtert und mit dem Publikum diskutiert. Gerne könnt ihr aber auch hier in den Kommentaren Eure Meinung zum Thema veröffentlichen.

Dabei geht es mir in der gesellschaftlichen Debatte nicht darum, Überzeugungsarbeit für den Organspendeausweis zu leisten. Die Entscheidung soll jeder selbst treffen. Information anzubieten und Argumente auszutauschen, finde ich bei diesem persönlichen und zugleich gesellschaftlichen Thema jedoch unerlässlich.

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Kommentare

  1. Jürgen Dischinger13. November 2011

    Hallo Güninnen und Grüne,
    was passiert nach der Wahl und wenn das Ausstiegsgsetz die Mehrheit und das Quorum schaffen würden. Warum steht nirgendwo etwas von den Grünen über dieses Szenario. Die Grünen sind Regierungspartei und wollen die Mehrheit für diesen Gesetzentwurf. Keiner von Euch sagt aber, wie es dann weitergehen soll? Wieviel wird der Ausstieg insgesamt kosten? (zusätzlich zu den Angaben von Hr. Hermann). Welche Bahnhofsvariante wird dann umgesetzt werden, bzw. wie findet die Findung dieser Variante statt, wie soll diese finanziert werden, wann kann dies dann umgesetzt werden, was passiert mit der Neubaustrecke? Diese konkreten Informationen fehlen. Sehr schwach für eine Regierungspartei, die dieses Szenario auch noch forciert.

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