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Europa » Die Leiden des klugen H.
07Apr

Die Leiden des klugen H.

Jürgen Habermas meldet sich via Gastbeitrag in der Süddeutschen.  In der Pflichtlektüre kritisiert er die „Europaskeptiker“, die „Wiederentdeckung des Nationalstaats“ und den „demoskopiegeleiteten Opportunismus“. Dagegen begrüßt er die „zähe Maulwurfsarbeit sozialer Bewegungen“ wie beim Atomausstieg und fordert diese auch für Europa: „Für die eine oder die andere politische Partei könnte es sich doch lohnen, die Ärmel hochzukrempeln, um offensiv auf den Marktplätzen für die europäische Einigung zu kämpfen.“ Der Mann ist klug genug, der Letzte sein zu wollen, um sich vor irgend einen parteipolitischen Karren spannen zu lassen. Aber wen er mit seinem Appell wohl meint? Lesen und selbst entscheiden!

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Kommentare

  1. Stuttgart2119. April 2011

    Der Vergleich hinkt. Die Atomenergie war ein emotionaler Issue, der übrigens nur in einigen wenigen Staaten so polarisierend gewirkt hat wie in Deutschland. Die EU war schon immer ein von oben getragener Prozess. Egal ob Schumann und Adenauer oder Kohl und Mitterrand. Es wird keine soziale Bewegung für Europa geben. Die Gründen sind eher eine typisch deutsche und dezentrale Partei. Vielmehr wird der Nationalstaat dominieren. Man muss doch nur nach Finnland blicken.

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