Weiter zum Inhalt
Bundespolitik & Umwelt, Klima & Energie » Merkel besucht Atomkraftwerk
27Aug

Merkel besucht Atomkraftwerk

Was will uns die Kanzlerin mit den Bildern aus dem Atomkraftwerk Lingen sagen? Merkel zwischen dem einen Kopf größeren RWE-Chef und dem eon-Chef. Und RWE-Chef Grossmann darf dann auch noch sagen, dass man „in den nächsten Wochen intensiv miteinander sprechen“ werde und dass es dann Ergebnisse geben werde, mit denen beide Seiten leben können, dessen habe man sich versichert. Absurde Verhandlungen sind das – bei der Laufzeitverlängerung geht um viel Geld, um Sicherheitsrisiken, um wachsende Atommüllmengen und um die Frage, wie ernst es die Regierung meint mit dem Ausbau der Erneuerbaren. Dass die Bundesregierung das alles einvernehmlich mit den Energiekonzernen aushandeln will, lässt tief blicken.
Einziger positiver Nebeneffekt des gestrigen Kanzlerin-im-Atomkraft-Werk-Termins: man kann ihn als Beitrag zur Mobilisierung für die Anti-Atom-Demo am 18.09. in Berlin werten.

Bislang wurden 5 Kommentare hinterlassen. Du kannst hier einen Kommtenar schreiben.
Hier ist die TrackBack URL und der Kommentar-Feed des Artikels. Du kannst den Artikel auch auf Twitter oder Facebook posten.

Kommentare

  1. Lutz27. August 2010

    Leider weigert sich die Kanzlerin, mit den Atomkraft-Gegnern in ähnlich „intensive“ Gespräche einzusteigen. Die seit vielen Jahren klare gesellschaftliche Stimmung *gegen* AKW wird von ihr einfach ignoriert. Und die Presse konzentriert sich nur auf den Regierungs- und CDU-internen Streit. Das ist traurig :(

       0 likes

    Antworten
  2. Reinhold1. September 2010

    Ich persönlich kann den Kommentar von Lutz nur ein wenig verstehen, natürlich wird über das Thema Atomkraftwerke nicht so stark diskutiert, wie man es sich wünscht, jedoch ist in der heutigen Zeit noch kein kompletter Wechsel auf „grüne“ Energie möglich, aber es stimmt, es wäre toll, wenn man sich in der Politik mehr mit dem Thema beschäftigen würde.

    Grüße,
    Reinhold

       0 likes

    Antworten
  3. Annice Kruppenbacher16. März 2011

    Hört mal, muss wirklich immer erst ein Unfall passieren, damit unsere Regierung merkt, was sie für einen Quark da macht? Erst waren sie gemeinsam für eine Laufzeitverlängerung unserer Kernkraftwerke, nun wird die Laufzeit auf einmal wegen des Unglücksfalls in Fukushima verschoben. Wir sollten aus diesem Grund den Aufruf an die Bundeskanzlerin Angela Merkel unterzeichnen, Atomkraftwerke in Germania jetzt endlich abzuschalten. Sobald hunderttausend Menschen den Appell unterzeichnet haben, muss er als Textanzeige in landesweiten Tagesblättern veröffentlicht werden. Unterzeichne jetzt!

       0 likes

    Antworten
  4. Ignatz Gabriel18. März 2011

    Die Atompolitik der Bundesregierung ist doch ein einziger Witz. In der Bundestagsdebatte windet sich Frau Merkel und man spürt förmlich das Unbehagen. Dieses, möglicherweise verfassungwidrige, Vorgehen ist so frech wie dumm. Das könnte wirklich der oft schon angesprochende Anfang vom Ende ihrer Kanzlerschaft sein.

       0 likes

    Antworten
  5. Stephan Longton22. März 2011

    Die Lage in dem AKW in Fukushima gerät außer Kontrolle und Überall beten Leute für die Menschen vor Ort. Aktuell macht die eine Twitternews einer Tochter die Runde: Der Vater hat sich freiwillig für den Helfereinsatz bereit erklärt und setzt so seine eigene Gesundheit für viele Menschen aufs Spiel. Jetzt gibt es auf dieser Website eine lesenswerte Diskussion, wie man selbst reagieren würde. Würdest du dein Leben opfern für eine große Zahl anderer Menschen?

       0 likes

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
52 Datenbankanfragen in 0,574 Sekunden · Anmelden