Heute erreichte mich mehrfach eine Mail eines hier vor Ort wohlbekannten Öko-Aktivisten, die ich so gut fand, dass ich mich dann doch entschlossen habe, sie einfach hier zu weiterzuverarbeiten.
Die FDP wirbt – wie wohl inzwischen alle Parteien – online um Spenden. Warum das da so hochgestochen „FDP Bürgerfonds“ heißt, ist mir nicht ganz klar. Möglicherweise spielt die Nähe zu den – dem klischeehaften FDP-Mitglied ja täglich über den Weg laufenden – strukturierten Wertpapieren und Anlagefonds eine Rolle. Vielleicht soll’s auch sugerieren, dass es sich dabei um etwas anderes als um schnöde Parteispenden handelt. Wie dem auch sei: wer der FDP etwas spenden möchte, kann dies per Überweisung an den FDP Bürgerfonds, Konto: 216 603 302, BLZ 370 800 40 bei der Dresdner Bank Köln/Bonn tun.
So, warum lasse ich mich jetzt über die FDP aus, verlinke sogar auf deren Spendenseite? Und das, ohne das Wörtchen „Mövenpick“ auch nur ein einziges Mal zu erwähnen, bisher jedenfalls. Ach genau: Ereignisse der letzten Zeit wecken den Verdacht, dass es möglich ist, gegen Entgelt die Politik der FDP zu verändern.
Damit sind wir wieder bei der Mail. Denn was wollen wir uns kaufen? Ein A, ein T, ein O, … genau, den Atomausstieg.
Also: 1 Cent an die FDP spenden – und nicht vergessen, deutlich zu machen, um was es geht!
Tags:Atomausstieg, FDP, spendenHier ist die TrackBack URL und der Kommentar-Feed des Artikels. Du kannst den Artikel auch auf Twitter oder Facebook posten.





Super Sache! Habe soeben gespendet. :-)
Ich habs auch getan und kommentiert:
http://www.joergrupp.de/685/kauft-euch-den-atomausstieg/
wer sicher gehen will schickt gleich noch was an https://www.gruene-bw.de/top/mitmachen/spenden.html :-)
btw. auf der Seite http://www.gruene.de/ find ich auf Anhieb kein Spendenformular – sammeln wir nicht mehr?!
@Jens
Das läuft wohl alles nur über das Stichwort „Bankverebindung“ ganz unten rechts auf der Seite.
Ist doch klar, warum sie es „Fonds“ nennen, da wird gleich klar, dass es keine Spende, sondern ein Investment ist, also man eine hohe finanzielle Rendite erwarten kann…
Nur das „Bürger“ ist da wohl eher ein Euphemismus…