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Bundespolitik & Europa & Grünes & Kommunales » Grüne Erfolge wohin ich schaue – jetzt Mitglied werden!
10Jun

Grüne Erfolge wohin ich schaue – jetzt Mitglied werden!

Der vergangene Sonntag hat selbst meine optimistischen Erwartungen übertroffen. Mit 15% landesweit bei den Europwahlen, stärkste kommunale Fraktion in Tübingen, Konstanz, Freiburg, Stuttgart, Asperg und noch ein paar weiteren Kommunen – das ist schon sensationell und gleichzeitig Lohn für harte Arbeit in den vergangenen fünf Jahren vor Ort und für Europa. Dafür an alle Wählerinnen und Wähler, an alle, die daran mitgearbeitet haben, herzlichen Dank!

Ein paar interessante Aspekte zur Wahl habe ich noch zusammengestellt.
So bedeutet unser Europawahlergebnis bundesweut gesehen nicht nur das beste in einem Flächenland. Gerade angesichts unserer sehr viel höheren Wahlbeteiligung kommen rund 18%, und damit annähernd jede fünfte aller Grünen Stimmen, aus dem Südwesten.
Bundesweit wählten uns 18% aller JungwählerInnen bis 24. In keiner anderen Alterskohorte haben wir besser abgeschnitten. Die FDP schafft es nur auf 11%, die Linken auf 7%. Damit sollte so mancher Kommentar, „die Grünen seien nur eine sogenannte Ein-Generationen Partei“ ein für allemal passé sein. Für diesen Erfolg unter den jungen Menschen stehen für mich zwei Gründe: Erstens der Fakt, dass mittlerweile viele jüngere Menschen in der Partei in verantwortungsvolle Positionen gekommen sind. Ins Europaparlement besipielsweise Ska Keller, Frannziska Brantner und Jan-Philipp Albrecht. Das motiviert die Grüne Jugend und andere junge Grüne besonders, sich ins Zeug zu werfen und überzeugt junge WählerInnen auf eine glaubwürdige Art und Weise, Grün zu wählen.
Zweitens haben sicherlich unsere Aktivitäten im Internet einen Beitrag dazu geleistet. Bundes- wie Landesverband haben in der letzten Zeit hier beachtliches geleistet, und mit mehr Ressourcen könnten wir noch viel mehr machen. Ideen gibt es noch zu genüge. Es wäre aber nur Schaumschlägerei, wenn wir nicht auch eine kritische Stimme wären gegen Internetzensur. Zudem sprechen wir uns seit längerem für die Verteidigung der informationellen Selbstbestimmung aus.

Grüne haben mit dieser Wahl Geschichte geschrieben. Erstmals sind wir in einer Großstadt über 500.000 Einwohner stärkste Fraktion. In Stuttgart ist uns das nur gelungen, weil wir – wie in anderen Orten auch – das Neue BürgerInnentum für uns gewonnen haben und mit glaubwürdiger Politik tief in bürgerliche Schichten vorgedrungen sind.
Gewinner sind aber auch die Bürgerinnen und Bürger selber: In Städten, wo an ihren Anliegen vorbei regiert wird, bekommen die Parteien Wahlquittungen serviert. Es wird wohl in Zukunft sehr viel schwieriger werden, Bürgentscheide zu verhindern. Das ist gut so und ein Gewinn für die kommunale Demokratie. Ein Bürgerentscheid muss nicht immer so ausgehen, wie man es gerne haben will – siehe Freiburg. Ignorieren kann man aber diesen Wunsch nach mehr direkter Demokratie nicht.

Zum Schluss würde ich mir noch wünschen, dass noch mehr Menschen Lust an Grüner Politik bekommen. Zwei Möglichkeiten schlage ich mal vor: Mitmachen bei unserer Internetkampagne „Meine Kampagne“ oder am Besten gleich Mitglied werden. Das geht am einfachsten hier.

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Kommentare

  1. Thomas12. Juni 2009

    Gratulation zu eurem Wahlerfolg! Weiß zwar nicht, ob das so aussvhlaggebend fürs Wahlergebnis war, aber ich finde, dass ihr baden-württembergischen Grünen Euch in Sachen Internet mächtig ins Zeug legt. Eure Mitmacherin-Seite war echt super, Ihr macht sehr coole Videos und eurer Twitter ist auch echt klasse. Und last but not least der Blog hier natürlich auch.

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  2. Elvira16. Juni 2009

    Hallo Zusammen,
    auch ich gratuliere den GRÜNEN zu den Erfolgen in Ba-Wü. Bei allen berechtigten Lorbeeren für die Kandidaten, würde ich den GRÜNEN einfach eine jüngere, mutigere und kompetente Parteiführung in Ba – Wü wünschen. Wenn ich mir die Interviews und Auftritte anschaue oder verfolge, dann turnt mich eine Mitgliedschaft wirklich ab.
    Ich hoffe im Herbst auf einen LINKSRUTSCH, wenn es darum geht die Parteiführung neu zu wählen.

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  3. Till Westermayer16. Juni 2009

    Elvira – hmm, zumindest unseren männlichen Landesvorsitzenden Daniel Mouratidis (* 1977) würde ich jetzt doch als „eher jung“ bezeichnen. Oder geht’s dir um was anderes als um das Alter?

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