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09Mai

Grünzeug am Mittwoch 145: Markenzeichen Ehrlichkeit

Über den dpa-Ticker lief danach als erstes die Tatsache, dass es eine grün-rot eingefärbte Geburtstagstorte gab. Heute fand die Feier zur einjährigen Unterzeichnung des Koalitionsvertrags zwischen Grünen und SPD am historischen Ort der Verhandlungen, dem Haus der Architekten in Stuttgart statt. Da waren etwa 250 Menschen – knapp 90 Kreisverbandsvorsitzende von SPD und Grünen, etwa ebenso viele Bürgerinnen und Bürger aus den einzelnen Landkreisen (ja, die Parteien haben hier ausgesucht, bewerben konnte sich dafür aber jedeR), eine große Zahl Abgeordnete und fast alle RegierungsvertreterInnen. Wobei – trotz dpa – die Torte eigentlich nicht das wesentliche war, sondern viel mehr der BW-Dialog.

Dialog statt Schnittchen? Wie soll das funktionieren? In dem Fall in einem zweistufigen Verfahren: Es konnten vorab Fragen eingereicht werden, die in durch einen Moderator zusammengefasster Form vor allem dazu dienten, die Gewichtung von Themen festzustellen – und die anwesenden BürgerInnen hatten die Möglichkeit, direkt vor Ort Fragen zu stellen. An wen? Zunächst einmal an Ministerpräsident Winfried Kretschmann und an seinen Stellvertreter Nils Schmid. Später standen an Stehtischen dann noch MinisterInnen und StaatssekretärInnen bereit, um Detailfragen diskutieren zu können.

Von den vielen eingereichten Fragen kamen also nur einige wenige in der Veranstaltung an; es soll aber sichergestellt sein, dass alle beantwortet werden. Die Debatte war grob nach den Themenbereichen Wirtschaft und Arbeit – Bildung – Energie und Umwelt – Soziales, Integration und Bürgerbeteiligung gegliedert, jeweils mit aus den eingereichten Fragen heraus destillierten Eingangsfragen an MP und stlv. MP, und dann mit der Möglichkeit zur Wortmeldungen aus dem Saal heraus. Das wurde auch genutzt, und auch in durchaus kritischer Form. Klar: Die Opposition war nicht dabei – aber die hat im Landtag ständig die Gelegenheit, die Regierung zu befragen.

Worauf ich aber eigentlich hinaus will, ist der immer wieder eindrucksvolle Stil, in dem unser Ministerpräsident Rede und Antwort gestanden hat. Wenn Ehrlichkeit in der Politik mit einer Person zu verbinden ist, dann mit ihm. Oder wer könnte sonst – kantig-charmant – darauf Hinweisen, dass es demnächst in der Bildungspolitik schlicht am Geld für große Sprünge fehlen wird, dass Bürgerbeteiligung nicht heißt, dass BürgerInnen vor Ort entscheiden, und dass manche Probleme ungelöst sind und er hier auch nichts versprechen möchte. Diesen Mut zur Ehrlichkeit finde ich nach wie vor beeindruckend. Machen wir ihn zum Markenzeichen unserer Partei!


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03Mai

Dumpinglöhne verhindern – Tarifvertragssystem stärken

Anfang der 90er Jahre arbeiteten noch mehr als 80 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland zu Tarifbedingungen. Heute sind Tarifverträge nur noch für circa 52 Prozent aller Beschäftigten verbindlich. Diese Entwicklung ist besorgniserregend. Deshalb wollen wir das Tarifvertragsgesetz und das Arbeitnehmer-Entsendegesetze reformieren. In Zukunft müssen dringend mehr Tarifverträge und Mindestlöhne allgemeinverbindlich erklärt werden, die dann für alle Beschäftigten einer Branche gelten. Auf diese Weise können wir Dumpinglöhne verhindern und die Verhandlungen zwischen den Tarifpartnern fördern.

Schon im vergangenen Jahr habe ich einen entsprechenden Antrag in den Bundestag eingebracht, mit dessen Hilfe das Tarifvertragssystem gestärkt werden soll. Sowohl die SPD als auch die Fraktion der Linken zogen mit eigenen Anträgen nach und in der Folgefand im Ausschuss für Arbeit und Soziales auch eine öffentliche Anhörung zu all diesen Anträgen statt. Nahezu alle Sachverständigen waren sich in der Anhörung einig und teilten unsere Analyse: Unser Tarifsystem befindet sich derzeit definitiv in einer Schieflage. Die Folge: Angemessene Löhne und gute Arbeitsbedingungen können nicht mehr in allen Branchen durch die Tarifparteien sicher gestellt werden. Die Mehrzahl der zur Anhörung geladenen Experten sprach sich daher für Reformen aus. Einige unserer Änderungsvorschläge stießen selbst bei Sachverständigen der schwarz-gelben Koalition auf Zustimmung.

Wir wollen zum Beispiel die Schwelle – 50 Prozent Tarifbindung – im Tarifvertragsgesetz absenken. Denn in vielen Branchen sind weniger als die Hälfte aller Unternehmen in einem Arbeitgeberverband organisiert und damit tariffähig. In der Konsequenz könnten dann trotz steigender Tarifflucht deutlich mehr Tarifpartner einen Antrag auf Allgemeinverbindlicherklärung ihres Tarifvertrags stellen. Das derzeit wichtigste Gesetz, nach dem Mindestlöhne geschaffen werden, ist außerdem das Arbeitnehmer-Entsendegesetz. Auch hier besteht Reformbedarf. Wir wollen das Arbeitnehmer-Entsendegesetz für alle Branchen öffnen und die bislang zwingende Befassung des Tarifausschusses hier abschaffen. Die Tarifpartner sollen selber entscheiden, ob in ihrer Branche ein Mindestlohn notwendig ist oder nicht.

Es kann nicht angehen, dass die Tarifflucht steigt und immer weniger Beschäftigten von Tarifverträgen geschützt werden. Wir müssen das Tarifsystem politisch stützen, um ein weiteres Abrutschen der Löhne und eine weitere Verschlechterung der Arbeitsbedingungen effektiv zu verhindern.


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01Mai

Grünzeug am Mittwoch 144: Länderratsberichte

Sorry für die Unregelmäßigkeit – und dann noch wenige Stunden, bevor es überhaupt Mittwoch ist. Und eigentlich auch nur eine bessere Linkliste. Was ich sagen wollte: Am Samstag war Länderrat von Bündnis 90/Die Grünen in Lübeck, und an diversen Stellen im Netz lässt sich ausführlicher erfahren, was dort verhandelt wurde. Baden-Württemberg war durch Chris Kühn und Thekla Walker vom Landesvorstand, Andrea Lindlohr und Thomas Marwein aus der Landtagsfraktion sowie durch Beate Müller-Gemmeke, Inge Behner, Benedikt Müller und ich als Delegierte sowie „Ponyminister“* Alex Bonde als Gast vertreten.

Was haben wir da getan? Da verweise ich einfach mal auf vier Links:

In der Presse stand wohl auch was – soweit ich das wahrgenommen habe, ging es aber in den meisten Artikeln fast nur um die Änderung der Urabstimmungsordnung, die für den Länderrat eher marginale Bedeutung hatte. Insofern gilt hier „Informier dich!“ ganz besonders …

* Das Ministerium für den Ländlichen Raum ist auch für das baden-württembergische Landesgestüt zuständig.


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03Apr

es verändert sich etwas

Die Schule in Baden-Württemberg ist auf dem Weg der Veränderung. Mit der Regierungsübernahme vor einem Jahr konnten wir endlich beginnen, neue Akzente für ein besseres Bildungssystem in Baden-Württemberg setzen. Es gab und gibt ganz viele Baustellen – aber das Desaster in Hamburg mit der gescheiterten Einführung der sechsjährigen Grundschule hat uns allen deutlich gemacht, dass eine Schulreform tatsächlich nur funktionieren wird, wenn sie von unten kommt, wenn die Bürger_innen, die Eltern, die Schüler_innen und die Lehrer_innen den Weg mitgehen und Einflussmöglichkeiten auf diesen Weg behalten.

Neben der Finanzierung noch von der Vorgängerregierung, aber nicht finanzierten Maßnahmen wie unter anderem die Schaffung von mehr als 700 Lehrerstellen war eines unserer wichtigsten Anliegen die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung. Die CDU in Baden-Württemberg hat bis zuletzt dagegen polemisiert, auch die Lehrerverbände sind nicht alle dafür – die GEW als größte Bildungsgewerkschaft begrüßt diesen Paradigmenwechsel jedoch. Einige Schulleiter an Gymnasien in Südbaden haben wohl versucht, die Grundschulzeugnisse zu bekommen, um wohl doch noch Auslese durch die Hintertür zu betreiben. Vor allem die Entlastung der Grundschule und die Beendigung einer frühen, erzwungenen Auslese und Demütigung ist ein großer Schritt in Richtung mehr angsfreie Schule.  Die Beratungsatmosphäre ist offenbar weitaus entspannter. Es ist ja nicht so, als würden die Eltern hinsichtlich des Wechsels ihrer Kinder auf weiterführende Schulen nicht mehr beraten – aber sie haben das letzte Wort. Und grundsätzlich tun Eltern zunächst einmal nichts, was ihren Kindern schadet. Die neu eingeführte Gemeinschaftsschule wird gut angenommen – es gibt offenbar mehr Anmeldungen als Plätze. Und die verfehlte G8-Struktur, die die CDU geschaffen hat, wird gerade durch die Abstimmung mit den Füßen – den großen Anmeldezahlen beim Schulversuch mit G9 – als das erkennbar, was sie schon immer war: in der Form falsch. STatt prognostizierten 1500 Anmeldungen gab es 2200 Eltern, die ihren Kindern lieber den längeren Weg ermöglicht hätten. Zum G8 und dem Schüler_innenbild bzw. dem Menschenbild, das dahinter steht, könnte man seitenweise Aufsätze schreiben. Trotzdem ist es so, dass eine 100%ige Rückkehr zum G8 so teuer würde, dass alle anderen Reformen hintenan stehen müssten. Insofern werden wir uns hinsetzen und dies so gestalten, dass es zukünftig wieder ein Leben nach der Schule ermöglicht. Und die Gemeinschaftsschule ermöglicht ja ebenfalls einen schülergerechteren Weg zum Abitur. Ich bin sicher, das dieser Paradigmenwechsel sinnvoller ist als eine Rückkehr zum G9 für alle.

Heute morgen lese ich der erzkonservativen Zeitung meiner Region, den BNN, eine Stellungnahme des VBE-Sprecher Michael Gomolzig. Er

sieht das Problem einer Rückflutwelle in zwei Jahren von an Gymnasium und Realschule gescheiterten Schülern

da es zu wenige Anmeldungen an den Haupt- und Werkrealschulen des Landes gibt. Die Eltern reagieren also. Auf die Freiheit. Und auf jahrelang einhergehende schlechtere Ausbildungschancen ohne Abitur oder Mittlere Reife. Aber das hier der VBE-Sprecher die freie Entscheidung auf der Basis der Beratung am Ende der Grundschule massiv in Zweifel stellt, delegitimiert, das ist schon ein starkes Stück. Denn insgesamt zeigt sich, dass die Eltern eben nicht massiv an Gymnasien anmelden und die armen Gymnsiallehrer_innen dann überfordert werden mit doofen Schüler_innen, die eigentlich auf die Hautschule gehörten. Nein, die Eltern und die Schüler_innen entscheiden überwiegend sinnvoll.

Die Lösung für den Erhalt der wohnortnahen Gemeindeschulen wird die Gemeinschaftsschule sein, in der individuelle und inklusive Bildung möglich ist, nach Stärken und Schwächen und nicht nach so homogen wie möglich zusammengewürfelten Klassen. Die Eltern werden richtig entscheiden. Das zeigen nicht nur die Anmeldezahlen in Baden-Württemberg – auch in Nordrhein-Westfalen gehen Eltern mit uns den Weg in eine bessere Bildungslandschaft. Unsere Ideen für eine bessere Bildung hat zuerst die SPD übernommen und verkauft sie heute als ihre eigenen – jetzt setzt sie gemeinsam mit uns diesen Weg um. Grün wirkt.


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27Mrz

Grünzeug am Mittwoch 143: Ein Jahr Grün-Rot!

Ein Jahr Grün-Rot – wow, wie die Zeit vergeht. Und wie langsam Politik manchmal ist. Wobei: So richtig angefangen hat’s mit der Regierungsbildung ja erst ein paar Wochen nach dem 27.3.2011, insofern ist das Jahr noch gar nicht so rund, wie es vielleicht erscheint.

Was die CDU über ein Jahr Grün-Rot denkt, ist ja dank ausführlicher Presseberichte in den letzten Tagen bekannt. Der Fraktionschef macht sich Sorgen um Sonnenblumen, die Junge Union übt mit Plüschtigern Bettvorlegerspiele, und die schwarzen Wahlkreisabgeordneten wundern sich, dass die Bürgermeister mit ihren Anliegen zwar weiter zu ihnen kommen, der kurze Draht zum MP und den Regionalproprozfüllhörnern jetzt aber irgendwie stolpert.

Aber wie sieht’s bei denen aus, die Grüne sind, oder vielleicht auch aus z.B. linker (oder piratiger) Perspektive Grün-Rot konstruktiv-kritisch begleiten? Ich habe also meine FollowerInnen auf Twitter und Facebook gefragt, was sie in diesem Jahr Grün-Rot politisch bewegte, was Grün-Rot politisch bewegt hat. Ach so: Stuttgart 21 mal außen vor gelassen.

Der Wechsel: Die Wahlnacht ist auch ein Jahr später unvergessen, und Winfried Kretschmann hat sehr schnell in seine neue Rolle als „Anti-Politiker“ und Landesvater hineingefunden. Aber es gibt auch die Angst, „dass das grosse Geld versuchen wird, die Aktivitäten der Grünen (und Piraten) zu kaufen …“.

Zum Wechsel gehört die bereits angesprochene neue Rolle der CDU. Selbst in Übersee wird wahrgenommen, dass diese sich im Landtag „bockig“ und „respektlos“ verhalte, und auf der Kreis- und Kommunalebene die CDU-BürgermeisterInnen und -LandrätInnen noch nicht so recht akzeptieren wollen, dass die größte Partei jetzt in der Opposition ist. Im Vergleich zu Peter Hauk bringt erst der SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel Farbe ins Parlament.

Damit wären wir beim Koalitionspartner: Die SPD sehen meine FollowerInnen unterschiedlich. Mal wird die gute Zusammenarbeit auf lokaler Ebene gelobt, und auch der sehr offene und kooperative SPD-Europaminister, mal wird auf die schlechte Antwortfrequenz v.a. der SPD-MdL bei Bürgeranfragen hingewiesen.

Thema Personal: Weniger gut kommt an, dass (meiner Meinung nach inhaltlich völlig zurecht, aber da lässt sich natürlich trefflich drüber streiten) im Rahmen der Regierungsbildung einige neue Stellen in den Ministerien geschaffen wurden – vor allem zusammen mit einer Haushaltspolitik, bei der auch bei den BeamtInnen gespart werden muss. Einer spricht sogar von „personalbesetzungen mit günstlingen bis es kracht …“.

Wesentlich positiver fällt die inhaltliche Bewertung aus. Als wichtige Themen werden angesprochen:

Instandhaltung vor Neubau bei den Landesstraßen

„In Sachen Windenergie tut sich was“ – auch wenn vor Ort, z.B. auf der Ostalb, der Ausbau der Windenergie weiter behindert wird. Ein wichtiges energiepolitisches Stichwort ist der Kurswechsel hin zu einer ergebnisoffenen bundesweiten Endlagersuche. Und das EnBW-Urteil des Staatsgerichtshofs mit all seinen Folgen darf in diesem Kontext natürlich auch nicht unerwähnt bleiben.

Energiepolitik, Verkehrspolitik, Infrastrukturthemen sind sicherlich große Brocken. „Aber am meisten habe ich mich über die ‚kleinen‘ Dinge gefreut“, heißt es in einer Reaktion. Mehrfach genannt wird hier die Homo-Ehe, die jetzt auch in Baden-Württemberg auf dem Standesamt geschlossen wird, andere Stichworte sind die Residenzpflichtabschaffung, das Ende der Privatisierung im Justizwesen und dass das Thema Integration (z.B. im öffentlichen Dienst) konkret angepackt wird.

In den Bereich der ‚kleinen Dinge‘ fallen auch die ersten Schritte in Richtung Open Data, zunächt mal mit dem Betabetrieb eines Open-Data-Portals.

Mehrfach genannt werden schließlich die großen Bildungsthemen: die Abschaffung der Studiengebühren, der Einstieg in die Gemeinschaftsschule und die Abschaffung der Grundschulempfehlung. Manchem reicht das nicht aus – die Gemeinschaftsschule sei keine echte Gesamtschule, die Realschulen seien weiterhin im Vergleich zu den Gymnasien schlecht ausgestattet. Last but not least ein weiteres Bildungsthema: das Finanzierungspakt mit den Städten zum Kita-Ausbau.

Soweit die nicht repräsentativen Impressionen meiner FollowerInnen. Mit dem Innenblick aus meiner Arbeit in der Landtagsfraktion, bei dem ich sehe, wie viel Abstimmungsaufwand, welche Arbeit hinter auch kleinen Änderungen steckt, kommt mir das nach ziemlich viel vor, was Grün-Rot im ersten Jahr auf die Schiene gesetzt hat. Manche Hoffnung – und manche Befürchtung – hat sich nicht bewahrheitet; die Revolution ist ausgeblieben, Baden-Württemberg wurde erstaunlicherweise nicht zur Volksrepublik. Was sich geändert hat und meiner Meinung nach auch weiter ändern wird, sind inhaltlich kleine und große Veränderungen, vor allem aber Änderungen im Politikstil. Grün-Rot hat klare Ziele und setzt auf Gestaltung, setzt aber darauf, die Bürgerinnen und Bürger auf diesem Weg mitzunehmen. Das klappt nicht immer und kann manchmal ganz schön holprig sein – aber ich glaube, das ist wert.


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